Faruk Çelik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Faruk Çelik im Herbst 2009

Faruk Çelik (* 17. Januar 1956 im Landkreis Yusufeli, Provinz Artvin) ist ein türkischer Gymnasiallehrer, Politiker, Staatsminister und Minister in verschiedenen Regierungen Erdoğans.[1]

Çelik absolvierte das Hohe Institut für Islam in Bursa. Danach absolvierte er das Institut für Betriebswirtschaft in Kocaeli. Er war Gymnasiallehrer und eine Zeit lang Besitzer und Redakteur einer lokalen Zeitung.[1]

Faruk Çelik ist Gründungsmitglied der Adalet ve Kalkınma Partisi (AKP). Er war Abgeordneter der AKP für die Provinz Bursa in der 21. und 22. Legislaturperiode (14. Oktober 2002 bis 22. Juli 2007) der Großen Nationalversammlung der Türkei. [1] Çelik war vom 29. August 2007 bis 4. Mai 2009 Mitglied des II. Kabinetts der AKP-Regierung unter Erdoğan als Minister für Arbeit und Soziale Sicherheit, seither ist er Staatsminister für religiöse Angelegenheit und die Türkische Welt[2].

Faruk Çelik ist verheiratet und Vater von vier Kindern.[1]

Positionen[Bearbeiten]

Çelik, Minister für Auslandstürken, forderte im Mai 2009 die europäischen Staaten auf, eine eigenständige Identität von Einwanderern zu respektieren. Assimilierung sei eine Erniedrigung der Migranten. Allerdings sollten sich die Einwanderer integrieren und beispielsweise die deutsche Sprache so gut sprechen wie die Deutschen.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Große Nationalversammlung der Türkei: Biografie des Abgeordneten Faruk Çelik abgerufen am 16. August 2008
  2. Büro des Ministerpräsidenten - Generaldirektion für Presse und Informationen: Mitglieder der 60. Regierung der Republik Türkei abgerufen am 24. Mai 2009
  3. Türkei gegen Assimilierung von Migranten