Felix Prohaska

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Felix Prohaska (* 16. Mai 1912 in Wien; † 29. März 1987 ebenda) war ein österreichischer Dirigent und Professor für Musikwissenschaft in Hannover.[1]

Ausbildung[Bearbeiten]

Felix Prohaska war der Sohn des Komponisten und Professoren Carl Prohaska (1869–1927). Seine Musikausbildung erhielt er von seinem Vater, Klavier studierte er bei Steuermann, Theorie bei Kornauth und Gál.

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten]

Felix Prohaska war als „Repetiteur“ an der Grazer Oper 1936–1939 tätig, als Dirigent an den Opern in Duisburg 1939-41, in Straßburg 1941-43, Prag, Salzburg und an der Wiener Volksoper 1946-55. Von 1955 bis 1961 war Prohaska Stellvertretender Generalmusikdirektor in Frankfurt am Main und erster Kapellmeister an der Oper Frankfurt. Von 1961 bis 1969 leitete er die Akademie/Hochschule für Musik und Theater Hannover und war dort gleichzeitig Professor bis 1975. Des Weiteren arbeitete er an der Volksoper in Wien 1964-67 und 1965-74 auch an der Niedersächsischen Staatsoper Hannover. Für kurze Zeit unterrichtete er auch an der Wiener Musikhochschule und am Wiener Konservatorium. Unter seiner Leitung wurden viele Aufnahmen der Avantgarde-Klassiker von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert und Gustav Mahler gemacht.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Biographische Daten von Felix Prohaska in: Who's Who in Germany - The German Who's Who. 5. Auflage. Who's Who Book & Publishing, Ottobrunn 1974, ISBN 3-921220-05-X, S. 1317.