Fiva (Musikerin)

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Fiva MC 2009.jpg
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Die Stadt gehört wieder mir
  AT 41 09.03.2012 (3 Wo.)
Alles leuchtet
  DE 48 04.07.2014 (… Wo.)
  AT 8 04.07.2014 (… Wo.)
Singles[1]
Das Beste ist noch nicht vorbei
  AT 60 13.06.2014 (2 Wo.)
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Fiva [ˈfaɪva] (* 1978 in München, bürgerlich Nina Sonnenberg, vormals Fiva MC[2]) ist Rapperin, Moderatorin und Autorin. Zusammen mit DJ Radrum [ˈrædrʌm] (bürgerlich Sebastian Schwarz) gründete sie 2005 das Label Kopfhörer Recordings.[3] Sie arbeitet als Radiomoderatorin bei FM4 (ORF) und als Fernsehmoderatorin bei ZDFkultur.

Musik[Bearbeiten]

Fiva bei Rock am Ring 2012
Fiva auf dem Zelt-Musik-Festival 2014 in Freiburg

Fiva kam 1995 das erste Mal mit deutschem Rap in Berührung und übte dann vier Jahre lang im Stillen, bis sie 1999 ihren ersten Freestyle-Auftritt im Münchner Flava Club 70 absolvierte. Bereits ein Jahr später ging sie mit MC Rene auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.[4] Im Jahr 2001 unterschrieben Fiva MC und Radrum beim Hamburger Label Buback ihren ersten Plattenvertrag. Bei Buback nahm sie 2001 mit Radrum ihre erste Single Status Quo und ihr Debütalbum Spiegelschrift auf, das im Herbst 2002 erschienen ist. Das Debütalbum wurde unter anderem von Edward Sizzerhand produziert.[5][6]

Im Frühjahr und Dezember 2005 tourte sie mit Fettes Brot.

Im Herbst 2005 gründete sie zusammen mit DJ Radrum ihr eigenes Label Kopfhörer Recordings, bei dem im November 2006 das zweite Album Kopfhörer erschien.

Im Februar 2009 erschien Rotwild. Weil Radrum mit seinem Studienabschluss beschäftigt war, produzierte Flip von Texta das Album und kümmerte sich um die Beats.[7]

Am 24. Februar 2012 ist ihr viertes Studioalbum mit dem Titel Die Stadt gehört wieder mir erschienen. Produziert wurde es von den Münchner Künstlern Rüde Linhof (Sportfreunde Stiller) und Paul Reno (ehemals Emil Bulls). Sie tritt mit Band unter dem Pseudonym „Fiva & Das Phantom Orchester“ auf.[8]

Im September 2012 traten sie für den Bundesvision Songcontest (Pro7) für Bayern an und erreichten den 14. Platz.[9][10]

Am 20. Juni 2014 erschien das Studioalbum Alles leuchtet. Zu den Gästen auf dem Album zählen u.a. Bernadette La Hengst und Peter Balboa von den Sportfreunden Stiller.

Spoken Word / Poetry Slam[Bearbeiten]

Auch auf den Poetry-Slam-Bühnen ist Fiva erfolgreich.[11] So belegte sie bei den deutschsprachigen Slam-Meisterschaften 2002 den dritten Platz im Einzelwettbewerb und wurde 2004 in Leipzig mit ihrem Team Tha Boyz with tha Girlz in Tha Back (mit Nora-Eugenie Gomringer und Mia Pittroff) zum besten Slam-Team im deutschsprachigen Raum gekürt.[12] Im Herbst 2007 veröffentlichte sie ein Buch mit Spoken Word-CD namens Klub Karamell.

Nina Sonnenberg aka Fiva gibt Spoken Word- und Literatur-Workshops für Jugendliche. Ihre Arbeit als Autorin führte sie u. a. schon zum Poetry Festival Oslo (Norwegen), zum European Lebanese Rapfestival (Beirut/Libanon), nach Israel und Palästina und nach Sibirien (Barnaul/Omsk/ Nowosibirsk).[13]

Im Jahr 2010 erfolgte ein Musiktheater-Autoren- und Regie-Engagement an der Oper Kiel. Zusammen mit dem Choreographen Mario Schröder und der Dramaturgin Beate Anders setzte sie die „Nibelungen“ szenisch um. Nina Sonnenberg schrieb „Die Nibelungen“ aus der Sicht der Kriemhild um und spielte die Rolle der Erzählerin.[14]

Radiomoderation[Bearbeiten]

Seit 2007 moderiert Nina Sendungen auf dem österreichischen Sender FM4 (ORF) wie z. B. „Fivas Ponyhof“ (Musiksendung, wöchentlich) und „Unter Palmen“ (Talkshow, saisonal). Sowie ehemals die Sendung Zündfunk (Bayern 2) und „Fivas Reim auf die Welt“ / „Das Leben ist eine Scheibe“ auf on3radio (BR).[15]

Fernsehmoderation[Bearbeiten]

Seit Mai 2011[16] moderierte Nina Sonnenberg unter ihrem bürgerlichen Namen die mittlerweile eingestellte Sendung „Der Marker“ auf dem Sender ZDFkultur, welche im Januar 2012[17] für den Grimmepreis nominiert war. Zudem berichtet sie mit ihrer Reihe „Theater: Ein Fest“ für ZDFkultur von europäischen Theaterfestivals,[18] moderiert den „ZDFkultur Poetry Slam“ zusammen mit Jo Schück[19] und berichtet live für ZDFkultur von Musikfestivals in ganz Europa.[20] Seit September 2012 moderiert sie zudem im Wechsel mit Pegah Ferydoni das junge Kulturmagazin zdf.kulturpalast,[21] das Donnerstag um 20.15 Uhr in ZDFkultur[22] und Samstag 19.25 Uhr in 3sat gezeigt wird. Diese Sendung wurde 2013 für den Grimmepreis nominiert.[23]

Diskografie[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

  • 1999: Fiva MC & DJ Radrum: Demotape
  • 2001: Fiva MC & DJ Radrum: Status Quo
  • 2002: Fiva MC & DJ Radrum: Blaue Flecken/Ich bin
  • 2003: Fiva MC & DJ Radrum: Gegensätze (feat. Pyranja)
  • 2005: Fiva MC & DJ Radrum: Zurück (in die Zukunft)
  • 2005: Fiva mit Mnemonic: Rücken an Rücken (EP)
  • 2012: Fiva & Das Phantom Orchester: Die Stadt gehört wieder mir
  • 2012: Fiva & Das Phantom Orchester: Dein Lächeln verdreht Köpfe
  • 2014: FIVA: Das Beste ist noch nicht vorbei
  • 2014: FIVA: Alles leuchtet feat. 5/8erl in Ehr’n

Alben[Bearbeiten]

Sampler-Beiträge, Kollaborationen[Bearbeiten]

  • 2005: DJ Questionmark, Fiva MC: Fädärläsä (auf Kutti MC – Jugend & Kultur)[24]
  • 2006: Fiva MC & DJ Radrum: Schluss (Juice-Exclusive auf Juice-CD Volume 70)
  • 2007: Nina »Fiva« Sonnenberg: Klub Karamell (Buch mit CD/Spoken-Word-Album)[25]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Fiva – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT
  2. Fiva lässt die Berufsbezeichnung MC mittlerweile weg
  3. cd-check.de
  4. Biografie auf fiva-radrum.de
  5. Diskografie auf sizzerhand.com
  6. Fiva MC auf buback.de
  7. Interview mit Fiva zu „Rotwild“
  8. laut.de
  9. Bundesvision Song Contest 2012
  10. hiphop.de
  11. On stage: Tief unten – nicht ich auf wdr.de
  12. Fränkische Literaturtage
  13. goethe.de
  14. fivasolo.de
  15. fiva-radrum.de
  16. fivasolo.de
  17. fivasolo.de
  18. zdf.de
  19. kultur.zdf.de
  20. zdf.de
  21. zdf.de, abgerufen am 13. März 2012
  22. fernsehserien.de, abgerufen am 19. Mai 2011
  23. grimme-institut.de
  24. Eintrag bei Discogs
  25. Kurzvorstellung bei Voland & Quist