Frau zu verschenken

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Filmdaten
Deutscher Titel Frau zu verschenken
Originaltitel Preparez vos mouchoirs
Produktionsland Frankreich, Belgien
Originalsprache Französisch
Erscheinungsjahr 1978
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Bertrand Blier
Drehbuch Bertrand Blier
Produktion Paul Claudon
Musik Georges Delerue
Kamera Jean Penzer
Schnitt Claudine Merlin
Besetzung

Frau zu verschenken ist eine französisch-belgische Komödie von Regisseur Bertrand Blier aus dem Jahr 1978.

Handlung[Bearbeiten]

Die Ehe zwischen Raoul und Solange ist nicht sonderlich glücklich. Obwohl sich Solange Nachwuchs wünscht, sind die beiden bisher kinderlos geblieben. Raoul denkt, Solange sei mit ihm unzufrieden und sie brauche Abwechslung. So macht er sich auf die Suche nach einem Liebhaber für sie. Er trifft in einem Café auf Stéphane, der ihnen auch beiden zusagt und in die folgende Ménage à trois einwilligt. Zwar geht Solange nun auch mit Stéphane ins Bett, doch die Situation ändert sich nicht. Damit Solange Kontakt zu Kindern bekommt, fahren die Drei als Betreuer in ein Kinderferiencamp. Dort werden sie auf den 13 Jahre alten Christian aufmerksam. Der hochintelligente Junge stammt aus einer sehr wohlhabenden Familie und wird von seinen Altersgenossen ausgegrenzt und gequält. Solange entwickelt bald mehr als nur freundschaftliche Gefühle zu dem Halbwüchsigen. Eines Nachts besucht Christian sie in ihrem Zimmer, das sie während des Camps allein bewohnt, und wider besseres Wissen schläft Solange mit Christian. Sie findet bei dem heranwachsenden Jungen unabhängig von rein sexueller Erfüllung das, was die beiden Männer ihr nicht zu geben vermochten. Gemeinsam entführen sie den Jungen nach den Ferien aus seinem Internat. Das ungleiche Paar erwartet sogar Nachwuchs, und Solange verbringt die Zeit bis zur Geburt als Hausmädchen in der Familienvilla Christians. Nachdem Christians Mutter bei dem Versuch, ihren Sohn aus den Händen der vermeintlichen Entführer zu befreien, einen Autounfall erlitten und dabei ihr Gedächtnis verloren hatte, beginnt sie mit einem anderen Mann ein neues Leben. Daraufhin kränkelt der Direktor und Vater von Christian so sehr, dass dieser trotz seiner Jugend die Leitung des Unternehmens zeitweilig mitübernehmen muss. Raoul und Stéphane geraten wegen der Entführung und anderer Zusammenhänge in die Mühlen der Justiz und verbüßen eine vorübergehende Haftstrafe. Danach beschließen sie, fortan allein zu bleiben.

Kritik[Bearbeiten]

Der film-dienst bezeichnet den Film als eine „geschmackvoll und liebevoll inszenierte erotische Komödie mit hohem Unterhaltungswert.“[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)