Fregattenleutnant

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Dienstgradabzeichen eines Fregattenleutnants

Fregattenleutnant war ein Offiziersrang der k. (u.) k. Kriegsmarine und entsprach rangmäßig dem Oberleutnant bei den Landstreitkräften. Bis 1908 hieß der Rang Linienschiffsfähnrich. Sein Äquivalent in der deutschen Kaiserlichen Marine war der Oberleutnant zur See. Die Rangbezeichnung wird in Nachfolgestaaten Österreich-Ungarns teilweise weiterverwendet, so z. B. in den Marinen Jugoslawiens und Kroatiens.

Der Titel erklärt sich aus der bis weit ins 19. Jahrhundert üblichen Einteilung der Kriegsschiffe in Größenklassen, angefangen von der kleinsten, der Korvette, über die Fregatte bis zum Linienschiff. In der österreichischen Kriegsmarine führte das zu dementsprechend gebildeten Titulaturen: Korvettenkapitän (Äquivalent zum Major, Titel identisch mit dem der deutschen Marine(n)), Fregattenkapitän (Oberstleutnant, Titel identisch mit dem der deutschen Marine(n)), und Linienschiffskapitän (Bei den deutschen Marinen Kapitän zur See).

In systematischer Entsprechung wurde in Österreich-Ungarn auch die Rangfolge der Marine-Subalternoffiziere wie folgt tituliert: Korvettenleutnant (als Äquivalent zum Leutnant [z. See]), Fregattenleutnant (entspricht dem Oberleutnant [z. See]) und Linienschiffsleutnant (entspricht dem Hauptmann bzw. deutschen Kapitänleutnant). Auch diese Rangfolge hat sich in der kroatischen Marine erhalten.