Gaetano Fraschini

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Gaetano Fraschini, Rollenbild, Lithographie von Eduard Kaiser, 1851

Gaetano Fraschini (* 16. Dezember 1817 in Pavia; † 23. Mai 1887 in Neapel) war ein italienischer Opernsänger (Tenor).

Fraschini studierte erst Medizin, widmete sich aber bald unter Morettis Leitung dem Gesang. Der Erfolg bei seiner ersten öffentlichen Produktion in der Kapelle zu Pavia war derart, dass er von dem dortigen Opernunternehmer sofort engagiert wurde, um den Alamir in Belisar zu singen.

In den nächsten zehn Jahren sang er in Wien, Bologna, Mailand und Neapel, seit 1850 auch in Lissabon, Madrid, London, endlich von 1863 ab an der Italienischen Oper in Paris, wo er ungeachtet seines vorgerückten Alters durch den Schmelz und die Kraft der Stimme, durch ausdrucksvolle Phrasierung sowie durch eine imposante Erscheinung und edles Spiel das Publikum hinzureißen wusste.

Eine große Zahl von Tenorpartien ist von ihm geschaffen, zum Teil auch für ihn geschrieben worden, wie die in Donizettis Catarina Cornaro Giovanni Pacinis Saffo, Verdis Maskenball. Ende der 1860er Jahre zwang ihn ein Gehörleiden, die Bühne zu verlassen. Er war der Lieblingssänger Verdis.

In Pavia ist das Teatro Fraschini nach ihm benannt.

Porträt[Bearbeiten]

Gaetano Fraschini in Klassika

Weblinks[Bearbeiten]

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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