Gareth Emery

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Offizielles Foto von Gareth Emery

Gareth Emery (* 18. Juli 1980 in Southampton, England) ist ein britischer Trance-DJ und Musikproduzent.

Biografie[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Gareth Emery wurde in Southampton geboren und lebt nun in Manchester (England) und ist ein Trance-DJ und Musikproduzent. In seiner Kindheit und Jugend bekam er Klavierunterricht und hörte Jazz, teilweise auch ein wenig Punkrock. In den letzten Jahren entwickelte er sich zu einem der bedeutendsten Trance-DJs. Seit er 2006 auf Platz 34 der DJ Mag Top 100 Umfrage landete, stieg er jedes Jahr. So lag er 2007 auf Platz 31 und 2008 auf Platz 23. Weltweit wird er als einer der neuen globalen Stars des Trance-Musikgenres gehandelt. Sowohl Paul van Dyk als auch Ferry Corsten nannten ihn sowohl 2006 als auch 2007 als den zukünftigen Star in den DJ Mag Top 100 Interviews. Im Jahr 2009 konnte Gareth Emery zum ersten Mal in den Top 10 der DJ Mag Top 100 landen, als er Platz 9 belegte. Im Jahr 2010 veröffentlichte Gareth Emery auf seinem Album "Northern Lights" mit seiner Schwester Roxanne Emery die Single "Too Dark Tonight".

Der Durchbruch 2002/2003[Bearbeiten]

Zum ersten Mal wurde Emery große Aufmerksamkeit 2002 geschenkt, als sein Remix des Titels Nervous Breakdown von The Shrink live bei BBCs Radio 1 vom Mardi Gras Festival in Judge Jules Vorführung gespielt wurde. Nachdem einige DJs, unter anderem Eddie Halliwell, Pete Tong, Guy Ornadel, Scot Project und Dave Pearce, den Titel spielten, wurde das Lied von Nutrition veröffentlicht und war auch später auf dem Godskitchen Direct Mix Album vertreten. Danach folgte ein hard Tech-Trance Remix von Nervous Breakdown, bevor er seine Aufmerksamkeit wieder in Richtung Trance lenkte, mit der Veröffentlichung von Psiclone und Flood Control auf einer Schallplatte bei seinem eigenen Label Influential. Die Veröffentlichung fand bei allen großen DJs Beachtung, Armin van Buuren und Ferry Corsten eingeschlossen. Der große Durchbruch gelang ihm als GTR mit seinem Titel Mistral, welcher sein vierter Titel war. Er produzierte ihn innerhalb von zwei Wochen während seines Urlaubs in der Provence (Frankreich) auf seinem Laptop. Trotzdem löste der Titel einen Sturm der Begeisterung aus, als der Titel zum ersten Mal von Paul van Dyk beim Nature One Festival gespielt wurde. Der Titel wurde von einigen der wichtigsten DJs aufgegriffen, so auch von Tiesto, Armin van Buuren und Ferry Corsten und bekam höchst positive Kritik in Mixmag, Muzik und DJ.

Der Fortgang seiner Musikkarriere (2004 bis 2006)[Bearbeiten]

In den Jahren 2004 bis 2006 versuchte Emery sich im Musikgeschäft zu etablieren. Er arbeitete lange für das Label Five AM, von welchem er Mitbesitzer war, und setzte sich auch als DJ durch, indem er in britischen Nachtklubs auftrat, wie Godskitchen, Slinky oder Ministry of Sound.

Globaler Erfolg (2006 bis heute)[Bearbeiten]

Im Jahr 2006 wurde Emery global bekannt, mitunter durch seine eigene Radiosendung The Gareth Emery Podcast, welche im März 2006 startete, und wurde endgültig erfolgreich, als er wieder ins Studio ging. Vor 2006 war es ungewiss, ob Gareth Emery jemals sein Erfolg mit GTR – Mistral (2003) übertrumpfen könnte, jedoch schaffte er dies mit der Veröffentlichung von seinem Remix von Albert Vornes Formentera What und mit dem Titel Another You, Another Me zusammen mit seinem Freund DJ Lange. In den vergangenen Jahren zeigte Emery kaum Anzeichen von Ermüdung. Er veröffentlichte zahlreiche große Titel und Remixes wie More Than Anything, This Is That und sein größter Hit 2009 Exposure. Er hat sich als global erfolgreicher DJ und Produzent etabliert, nun unter seinem neuen Label Garuda.

Stil[Bearbeiten]

Emery hat einen unverwechselbaren und einzigartigen Stil, welcher als Mischung von Trance und Progressive House angesehen werden kann. Dabei kommen auch Elemente aus Psytrance, Tribal House und Techno vor. Seine Produktionen werden als intelligent, treibend, melodisch und fortschrittlich beschrieben. Er ist bekannt dafür, dass er bei seinen Mixes und seinem Podcasts teilweise verschiedene Musikrichtungen spielt und hat schon oft die Einteilung als Trance-DJ abgelehnt, da er gute Titel spiele, egal aus welchem Musikgenre.

Labels[Bearbeiten]

Von 2003 bis 2008 wurde Gareth Emery mit dem (nun nicht mehr existierendem) Label Five AM verbunden, bei welchem einige seiner größten Hits veröffentlicht wurden (Mistral/ This is That / More Than Anything) und wo er Mitbesitzer war. Ende 2008 gab er bekannt, dass er bei Five AM aussteigen wird und stattdessen sein eigenes Label Garuda gründen wird, welches zu 100 % ihm gehört. Die erste Veröffentlichung von Garuda war sein eigener Titel Exposure / Metropolis im Mai 2009. Der Titel war sehr erfolgreich und führte über einen Monat die Downloadcharts von Seiten wie Beatport oder Audiojelly an.

Garuda[Bearbeiten]

Garuda ist Emerys neues Label bei welchem in Zukunft alle von ihm produzierten Titel veröffentlicht werden. Es ist nach dem bekannten mythologischem indonesischem Vogel benannt, den Emery bei einer Tour in Indonesien kennenlernte. Sein Label ist auch beteiligt bei Veranstaltungen des Nachtklubs Sankey (in Manchester), wo normalerweise Gareth Emery und ein Gast auflegen. Bisherige Gäste waren unter anderem Ferry Corsten und Above & Beyond.

Podcast[Bearbeiten]

Gareth Emery produziert seinen eigenen Podcast Gareth Emery Podcast, der zwischen 60 und 120 Minuten lang ist und alle 2 Wochen Donnerstags erscheint. Der Podcast wurde als „Bester Podcast“ nominiert auf der Miami Winter Music Conference und gilt als einer der populärsten Dance-Musik-Podcasts im Internet (hinzu kommt, dass dieser einer der ersten war).

Diskographie (Auswahl)[Bearbeiten]

Gareth Emerys Produktionen enthält Veröffentlichungen unter den Pseudonymen GTR, Cupa und Digital Blues. Bisher hat er unter anderem mit Lange, Solid Globe, Jon O’Bir und CERN mit Veröffentlichung bei verschiedenen Labels wie A State of Trance, Lost Language, Multiply, Bonzai und seinem eigenen Label Five AM. Im Mai 2005 veröffentlichte Gareth seine erste Mix-CD „Five AM Sessions: Volume One“.

Veröffentlichungsdatum unbekannt (bis 2000)[Bearbeiten]

2002[Bearbeiten]

  • GTR – Mistral [Five AM]
  • GTR – Flood Control [Influential]
  • GTR – Psiclone [Influential]
  • GTR vs The Shrink – Nervous Breakdown (Trance mix) [Nutrition]
  • GTR vs The Shrink – Nervous Breakdown (Bootleg mix) [Nutrition]

2003[Bearbeiten]

  • CERN – The Message (nachträgliche Produktion) [Five AM / ASOT]
  • Cupa – Blaze [Five AM]
  • Cupa – Foundation [Five AM]
  • Nova – All This Love (GTR mix) [Multiply]
  • CERN – Baileys (GTR dub) [Five AM]
  • Quadraphonic – I Can Feel Your Love (Gareth Emery's GTR mix) [Lost Language]

2004[Bearbeiten]

  • Wirefly – The Verdict (Gareth Emery & Mark Dedross mix) [Motion]
  • Gareth Emery & Jon O'Bir – Escapade [Five AM]
  • GTR – Reason to Believe (Original Mix) [Five AM]
  • GTR – Reason to Believe (Gareth Emery Remix) [Five AM]
  • Echano – Nothing to Live For (Gareth Emery Remix) [Motion]
  • Will Holland – Magicka (Gareth Emery Remix) [Forty Five]
  • Digital Delinquents – Forever (Gareth Emery Vocal / Dub mixes) [Equilibrium]

2005[Bearbeiten]

  • Zodiak – Provincial Disco (Gareth Emery Remix) [MICREC]
  • DJ Sammy – L'bby Haba (Gareth Emery Remix) [Super M]
  • Gareth Emery – Between Dreams [Five AM]
  • Gareth Emery – Backlash [Five AM]
  • Gareth Emery – Tribalism [Five AM]
  • Gareth Emery – History of a Day [Five AM]
  • Lange vs Gareth Emery – This Is New York [Lange Recordings]
  • Lange vs Gareth Emery – X Equals 69 [Lange Recordings]
  • Gareth Emery & Jon O'Bir – Bouncebackability [Five AM]
  • Emery & Kirsch – Lose Yourself [Enhanced]
  • Cupa – Mass Panic (Gareth Emery Remix) [Five AM]
  • Cupa – Mass Panic (Concept mix) [Five AM]
  • Digital Blues – Digital Blues [Lange Recordings]
  • Digital Blues – Definition [Lange Recordings]
  • Nu-NRG – Dreamland (Gareth Emery vs. Brisky Remix) [Monster]

2006[Bearbeiten]

  • DT8 Project – Tomorrow Never Comes (Gareth Emery Remix) [Mondo]
  • Lange vs Gareth Emery – Another You, Another Me [Vandit]
  • Lange vs Gareth Emery – Back On Track (Gareth Emery Back On Breaks remix) [Lange]
  • Mike Foyle – Shipwrecked (Gareth Emery remix) [Armind]
  • Vinny Troia feat. Jaidene Veda – Flow (Gareth Emery Remix / Dub mix) [Curvve]
  • Gareth Emery & Nicholas Bennison – Interlok [Five AM]
  • Gareth Emery & Nicholas Bennison – Interlok (Gaz's Dubbed Out mix) [Five AM]
  • Gareth Emery & Jon O'Bir – No Way Back [Five AM]
  • Gareth Emery & Jon O'Bir – Integrate [Five AM]
  • Lange vs Gareth Emery – On Track [Lange]
  • Lange vs Gareth Emery – Three [Lange]
  • George Acosta feat. Truth – Mellodrama (Gareth Emery Remix) [Five AM]

2007[Bearbeiten]

  • Gareth Emery – More Than Anything [Five AM]
  • Albert Vorne – Formentera What? (Gareth Emery Remix) [Club Elite]
  • Gareth Emery pres. Runway – Outrageous [Baroque]
  • Gareth Emery and Rue De Gar – Soul Symbol [Curvve Recordings]

2008[Bearbeiten]

  • DJ Orkidea – Metaverse (Gareth Emery Remix)
  • Myon & Shane 54 feat. Carrie Skipper – Vampire (Gareth Emery's Garuda Remix)
  • Gareth Emery – This Is That [Five AM Records]
  • Martin Roth – Off the World (Gareth Emery Remix)
  • Darude feat Blake Lewis – I Ran (So Far Away) (Gareth Emery Remix)
  • Andrew Bennett vs Tatana feat. Tiff Lacey – Closer (Than A Heartbeat) (Gareth Emery Remix) [S2 Records]
  • Bartlett Bros feat. Marcia Juell – Let it Flow (Gareth Emery Remix)

2009[Bearbeiten]

  • Gareth Emery – Exposure/Metropolis [Garuda Records]
  • Bobina – Time & Tide (Gareth Emery Remix) [World Club Music]
  • Above & Beyond pres. OceanLab – Lonely Girl (Gareth Emery Remix) [Anjunabeats]
  • Ronski Speed feat. Ana – The Deep Divine (Gareth Emery Remix)
  • M.I.K.E. – Sunrise at Palamos 2009 (Gareth Emery Remix)
  • Gareth Emery – The Sound Of Garuda [Garuda Records]

2010[Bearbeiten]

  • Gareth Emery – Sanctuary (feat. Lucy Saunders) [Garuda Records]
  • Gareth Emery – Northern Lights (Studio Album) [Garuda Records]

2011[Bearbeiten]

  • Gareth Emery – Northern Lights Re-Lit (Album) [Garuda Records]
  • Mansion (with Ashley Wallbridge)
  • Tokyo
  • Flash (with Ben Gold )

2012[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]