Gary Boyle

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Gary Winston Boyle (* 24. November 1941 in Bihar, Indien) ist ein britischer Jazzrock- und Fusion-Gitarrist. Ian Carr zufolge gilt er als außergewöhnlicher Jazzrock-Gitarrist.[1]

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Boyle, der seit 1949 in London aufwuchs, lernte mit fünfzehn Jahren Gitarre. Er spielte zunächst bei Dusty Springfield und begleitete mit Brian Augers Trinity Julie Driscoll. Von 1967 bis 1969 studierte er am Leeds College of Music, um dann wieder zu Auger zurückzukehren. In den 1970er Jahren arbeitete er bei Keith Tippett, Mike Westbrook und bei Mike Gibbs, nahm aber auch mit Stomu Yamashta und Rod Stewart auf. Von 1973 bis 1977 leitete er die Fusion-Band Isotope, in der er mit Brian Miller, Jeff Clyne und Nigel Morris, später mit Laurence Scott, Hugh Hopper und Nigel Morris drei Alben veröffentlichte[2] und in Großbritannien, Europa und den USA zahlreiche Tourneen absolvierte.[3]

Boyle veröffentlichte mehrere Solo-Instrumentalalben. Im Duo und in größeren Formationen arbeitete er mit John Etheridge. Auch tourte er in Großbritannien im Duo mit Eberhard Weber. Mit seinem Trio spielte er in den 1990er Jahren auf wichtigen britischen Jazzfestivals. Seit Mitte der 1980er Jahre war er als Dozent für Gitarre am Paul-McCartney-Institut in Liverpool tätig.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten]

  • Isotope: Isotope (1974)
  • Isotope: Illusion (1974)
  • Isotope: Deep End (1976)
  • The Dancer (Montreux Jazz/Pop Award 1978)
  • Electric Glide (1978)
  • Step Out (1981)
  • Friday Night Again (1986)
  • Triple Echo (1994)
  • Games (2003, mit Zoe Rahman, Riaan Vosloo, Patrick Illingworth)[4]

Lexigraphische Einträge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Ian Carr u.a. Rough Guide Jazz
  2. Isotope auf den Babyblauen Seiten
  3. 2004 erschien das zwischen 1973 und 1977 aufgenommene Live-Album Live at the BBC mit seiner ehemaligen Formation Isotope; Cuneiform veröffentlichte 2008 Golden Section, ein Live-Album mit Konzerten aus dem Jahr 1975; vgl. Besprechung bei Ragazzi
  4. Besprechung Jazzdimensions