Gerd E. Schäfer

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Gerhard Kurt Egilhard Schäfer (* 14. Juli 1923 in Berlin-Neukölln; † 20. September 2001 in Berlin[1]) war ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Gerd E. Schäfer, ein Schulfreund von Günter Pfitzmann, studierte in den 1940er Jahren in Berlin Theater und Musik. Nach Kriegsende begann er in Berlin, Potsdam und in Rostock Theater zu spielen. Ab 1955 spielte Schäfer in verschiedenen DEFA- und Fernsehproduktionen kleinere Rollen und 1960 im Silvesterpunsch seine erste größere Fernsehfilmrolle. Er hatte auch Gastauftritte im Kabarett „Die Distel“. Ab 1961 gehörte Gerd E. Schäfer dann zum festen Ensemble des DDR-Fernsehens und spielte bis 1965 in weiteren elf Produktionen Nebenrollen, unter anderem in Mutter Courage und ihre Kinder (1961), Auf der Sonnenseite (1962), Das verhexte Fischerdorf (1962), Die goldene Gans (1964), König Drosselbart (1965) und Ohne Paß in fremden Betten (1965).

Ab Mitte der 1960er Jahre bis Mitte der 1970er hatte sich Gerd E. Schäfer dann in der Funk- und Fernsehwelt mit Produktionen wie Ein Lord am Alexanderplatz (1967), Hochzeitsnacht im Regen (1967) Schüsse unterm Galgen (1968), Wie heiratet man einen König? (1969) und Seine Hoheit – Genosse Prinz (1969) etabliert. Große Beachtung fand 1967 Schäfers Rolle als Quizmaster in Valentin Katajews chirurgische Eingriffe in das Seelenleben des Dr. Igor Igorowitsch. Bekannt und beim Publikum beliebt wurde Schäfer ab 1976 aber vor allem in der Rolle des Maxe Baumann in den gleichnamigen Boulevardtheaterstücken Ferien ohne Ende, Keine Ferien für Max, Max auf Reisen, Überraschung für Max, Max in Moritzhagen, Maxe in Blau und Max bleibt am Ball. Darüber hinaus war Schäfer gemeinsam mit der Schauspielerin Uta Schorn über viele Jahre Moderator der populären Fernsehsendung Der Wunschbriefkasten.

Noch vor der politischen Wende in der DDR arbeitete Schäfer in West-Berlin und unternahm Theatertourneen unter anderem mit Manfred Krug. Bis kurz vor seinem Tod wirkte er in verschiedenen Fernsehkrimiserien mit.

Gerd E. Schäfer erlag am 20. September 2001 im Alter von 78 Jahren einem Krebsleiden.[1]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b "Maxe Baumann" ist gestorben in: Berliner Zeitung vom 24. September 2001