Ghost in the Machine

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ghost in the Machine
Studioalbum von The Police
Veröffentlichung 2. Oktober 1981
Aufnahme Januar–September 1981
Label A&M Records
Genre New Wave, Pop-Rock, Reggae Rock, Fusion Jazz
Anzahl der Titel 11
Laufzeit 41:03

Besetzung

Produktion The Police, Hugh Padgham
Studio AIR Studios, Montserrat, Le Studio, Québec, Kanada
Chronologie
Zenyattà Mondatta
(1980)
Ghost in the Machine Synchronicity
(1984)

Ghost in the Machine ist das vierte Studioalbum von The Police. Es erschien im Oktober 1981 bei A&M Records. Es erreichte Dreifachplatin in den USA. Das Magazin Rolling Stone setzte es auf Platz 322 seiner Liste der 500 besten Alben aller Zeiten.

Entstehung und Stil[Bearbeiten]

Ghost in the Machine, das erste Album der Band mit einem englischsprachigen Titel, basiert auf dem gleichnamigen Buch von Arthur Koestler. Es wurde im Verlaufe des Jahres 1981 in Montserrat und Québec eingespielt. Erstmals wurden verstärkt Keyboards und Bläser eingesetzt. So weist etwa Spirits in the Material World einen rhythmischen Streicher-Synthesizer-Teil auf. Jean Roussel spielte das Klavier bei Every Little Thing She Does Is Magic. Der Zeitschrift Guitar Player gegenüber äußerte sich Andy Summers 1994 unzufrieden mit der musikalischen Ausrichtung des Albums, die zu Lasten von Kreativität und Dynamik gegangen sei.

„I have to say I was getting disappointed with the musical direction around the time of Ghost in the Machine. With the horns and synth coming in, the fantastic raw-trio feel — all the really creative and dynamic stuff — was being lost. We were ending up backing a singer doing his pop songs.[1]

Auch sagte Summers, er habe Keyboards und Bläser „gehasst“.[1]

Rezeption[Bearbeiten]

Auf der Webseite Allmusic.com schrieb Greg Prato, das Album sei zwar kein Pop-Meisterwerk, aber ein wichtiger Meilenstein zwischen dem direkteren Frühwerk und der ambitionierteren musikalischen Richtung auf Synchronicity. Er vergab dreieinhalb von fünf Sternen.[2]

Titelliste[Bearbeiten]

Seite eins
  1. Spirits in the Material World – 2:59
  2. Every Little Thing She Does Is Magic – 4:22
  3. Invisible Sun – 3:44
  4. Hungry for You (J'aurais Toujours Faim de Toi) – 2:52
  5. Demolition Man – 5:57
Seite zwei
  1. Too Much Information – 3:43
  2. Rehumanize Yourself (Sting, Stewart Copeland) – 3:10
  3. One World (Not Three) – 4:47
  4. Ωmegaman (Andy Summers) – 2:48 (Omegaman auf einigen Ausgaben)
  5. Secret Journey– 3:34
  6. Darkness (Copeland) – 3:14

Drei weitere Stücke wurden als B-Seiten aufgenommen:

  1. Shambelle (Summers) – 5:00
  2. Flexible Strategies (Sting, Copeland, Summers) – 3:43
  3. Low Life – 3:45

Alle Stücke wurden von Sting geschrieben, außer wo anders angegeben.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Guitar Player, Januar 1994, zit. nach www.thepolice.com
  2. www.allmusic.com: Rezension Synchronicity von Greg Prato