The Police

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The Police
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The Police 2008
The Police 2008
Allgemeine Informationen
Genre(s) New Wave, Pop-Rock, Reggae, Ska, Weltmusik
Gründung 1977
Auflösung 2008
Website www.thepolice.com
Letzte Besetzung
Sting
Andy Summers
Stewart Copeland
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Henry Padovani (bis August 1977)

The Police (engl. „die Polizei“) waren eine englische New-Wave-Band, die in den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren die Pop-Rock-Musik entscheidend beeinflusste. Zusammen mit den Talking Heads ist The Police die erfolgreichste Rockformation der Post-Punk- bzw. New Wave-Bewegung. Anfangs vom Reggae und Ska inspiriert, experimentierte das Trio später auch mit Elementen von Weltmusik und Jazz.

Vier von fünf Studioalben belegten Platz 1 der britischen Album-Charts, ebenso erfolgreich waren die Single-Auskopplungen Message in a Bottle (1979), Walking on the Moon (1979), Don’t Stand So Close to Me (1980), Every Little Thing She Does Is Magic (1981) und Every Breath You Take (1983).

Anlässlich der Grammy Awards 2007 gab The Police am 12. Februar 2007 ihr Comeback in der Musikbranche bekannt. Am 7. August 2008 gab die Band nach eigenen Angaben endgültig ihr letztes Konzert.

Geschichte[Bearbeiten]

Gründungsjahr (1977)[Bearbeiten]

Stewart Copeland war nach zwei kommerziell erfolglosen Jahren mit Curved Air auf der Suche nach einem Konzept für eine neue Band, als in England die Punk-Welle begann. In einem Jazzclub in Newcastle traf er Gordon Matthew (Thomas) Sumner – besser bekannt als Sting („Stachel/Stich“), seines „bienenartig“ gestreiften Pullovers wegen so genannt.

Nach einigen ersten Auftritten als noch namenloses Quartett (mit Stewarts Bruder Ian Copeland) gründeten Sting (Bass, Gesang), Stewart Copeland (Schlagzeug) zusammen mit dem aus Korsika stammenden Henry Padovani (Gitarre) The Police, 'offiziell' im Januar 1977 in London.

Copeland, Padovani und Sting hatten zahlreiche Live-Auftritte, tourten im März/April mit Cherry Vanilla und Wayne County & The Electric Chairs. Bereits im Mai 1977 landeten sie mit der von Miles Copelands unabhängigen Label Illegal Records veröffentlichten Single Fall Out/Nothing Achieving ihren ersten Erfolg. Wie einige andere frühe Lieder und Single-Titel ist Fall Out als 'Studioversion' (CD) erstmals auf Message in a Box: The Complete Recordings (28. September 1993) veröffentlicht worden.

Im Mai lud Mike Howlett, vormals Bassist bei Gong, Sting und den mit ihm befreundeten Andy Summers ein, zusammen als Strontium 90 aufzutreten. Stewart Copeland schloss sich ebenfalls an, nachdem Chris Cutler als Drummer verhindert war. Diese kurzlebige Bandformation nahm einige Demotracks auf, gefolgt von einem Auftritt am Comeback-Konzert von Gong am 28. Mai 1977 in Paris (siehe Diskografie) und einem Konzert als The Elevators in einem Londoner Club.

Im Juni 1977 schloss sich Summers endgültig The Police an – im Juli 1977 tourten sie kurzzeitig als Quartett – und Summers ersetzte ab August Padovani als Gitarrist, womit die Besetzung von The Police für die kommenden Erfolgsjahre unverändert blieb. Padovani wurde Gitarrist von Wayne County and The Electric Chairs, blieb mit dem Trio und seinem Manager Miles Copeland III aber freundschaftlich verbunden.

Miles Copeland – Stewarts ältester Bruder – wurde ihr Manager, trug nicht unwesentlich zum späteren Erfolg des Trios bei und verhalf der Band zu ihrem ersten Plattenvertrag mit A&M Records.[1]

Wichtig war in der Gründungszeit von Police auch die Zusammenarbeit mit dem deutschen Künstler Eberhard Schoener. Bereits im Jahre 1977 spielte Andy Summers als Gastmusiker auf Schoeners LP Trance-Formation. Im Herbst 1977 fuhren dann auch Sting und Stewart Copeland nach München, um dort zusammen mit Andy Summers als Gastmusiker auf Schoeners LP Flashback mitzuwirken. Auch bei der 1978 erschienenen LP Video Magic Schoener sind noch Sting und Summers dabei. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit fuhr das Trio im Laufe des Jahres 1978 mit Schoener auf Tournee.

Erfolgsjahre (1978–1985)[Bearbeiten]

Im Frühling 1978 unterzeichnete The Police mit A&M Records einen Vertrag. Die erste, von Miles Copeland vorfinanzierte Single Roxanne war in den Charts zunächst ein Misserfolg.

The Police begab sich im Sommer 1978 auf eine durch ihren Manager finanzierte Tournee in die USA, reiste durch den ganzen Kontinent – mit einem gemieteten Lieferwagen (aufgrund des schlechten Verkaufs der Single) und mit geliehenen Instrumenten. Danach tourten sie in Australien, wo sich die ersten Erfolge auch in kommerzieller Hinsicht abzuzeichnen begannen. Von ihren Punk-Wurzeln hatte sich die Band zu dieser Zeit weitestgehend gelöst.

The Police war eine der ersten Mainstream-Bands, die Elemente von Reggae dominierend in ihre Lieder einbaute und damit internationale Erfolge erzielte. Obwohl im England der 1970er Jahre Ska und Reggae bereits sehr populär waren, war dieser Stilmix insbesondere in den USA noch weitgehend unbekannt geblieben: Abgesehen von einer Handvoll Reggae-Songs, wie Eric Claptons Coverversion von Bob Marleys I Shot the Sheriff (1974), blieben Charterfolge von Reggae-inspirierter Pop-Rockmusik zuvor die Ausnahme.

„Outlandos d'Amour“[Bearbeiten]

Im Herbst 1978 erschien das Debütalbum Outlandos d’Amour. Unmittelbar nach Veröffentlichung des Albums startete das Trio eine Tournee im United Kingdom als Vorgruppe von Alberto y los Trios Paranoias und veröffentlichte die Single So Lonely. Im Frühling 1979 erreichte Roxanne Platz 12 in den UK Top 40, das Album Platz 6. Ebenso erfolgreich war Can’t Stand Losing You.

Zur selben Zeit nahm Sting erste Film-Rollen an, zum Beispiel in Quadrophenia, einem britischen Musikfilm, basierend auf dem gleichnamigen Album von The Who, und später im selben Jahr in Radio On, denen zahlreiche weitere folgten.[2]

„Reggatta de Blanc“[Bearbeiten]

Basierend auf dem Erfolg der Single Message in a Bottle etablierte das zweite Album Reggatta de Blanc (vier Wochen auf Platz 1 der U.K. Charts) im Herbst 1979 den europaweiten Erfolg von The Police, und Walking on the Moon wurde ihre erste Nummer-1-Single. Die Auszeichnung für die „Best Rock Instrumental Performance“ für Reggatta de Blanc war der erste von insgesamt sechs Grammys.

Miles Copeland organisierte eine Tournee durch Thailand, Indien, Mexiko, Griechenland und Ägypten.

„Zenyattà Mondatta“[Bearbeiten]

Studioalbum Nummer 3 – Zenyattà Mondatta – erschien im Herbst 1980. In den USA wurde zunächst De Do Do Do, De Da Da Da ausgekoppelt und erreichte Platz 10 in den US-Charts. Die erste Singleauskopplung in Europa war hingegen Don't Stand So Close to Me, das auf den ersten Platz der BBC-Charts gelangte. Im Frühling 1981 erzielte die Band auch mit diesem Titel einen Top-Ten-Hit in den USA. Zenyatta Mondatta wurde bei der Grammy-Verleihung 1981 in der Kategorie Beste Darbietung eines Rockinstrumentals ausgezeichnet.

Innerhalb von zwei Jahren hatte The Police drei kommerziell erfolgreiche Studioalben produziert. Seit 1981 entwickelten sich die drei Musiker künstlerisch in verschiedene Richtungen. So spielte Andy Summers auf dem von ihm komponierten Instrumental-Song Behind my Camel selbst die Basspassagen anstelle von Sting; 1982 erhielt er dafür den Grammy für die Beste Darbietung eines Rockinstrumentals (Rock Instrumental Performance). Die Band gewann für ihren gemeinsamen Erfolg mit Don't Stand So Close to Me außerdem den Grammy für die Beste Darbietung eines Duos oder einer Gruppe mit Gesang – Rock. Als Hauptsongwriter der Band blieb Sting für sämtliche Hits der Gruppe verantwortlich.

1981 trat The Police – mit XTC, UB40, Wall of Voodoo, The Go-Go’s, The Fleshtones, Joan Jett and the Blackhearts, Devo, Oingo Boingo, Gary Numan, Klaus Nomi – in Urgh! A Music War auf, einer von Miles Copeland III produzierten Musik-Dokumentation über Punk, New Wave, Reggae und Ska mit Bands aus Europa und den USA.

„Ghost in the Machine“[Bearbeiten]

Im Oktober 1981 erschien das Album Ghost in the Machine, produziert von Hugh Padgham. Der Titel und einige Inhalte des Albums wurde von Arthur Koestlers Sachbuch Das Gespenst in der Maschine (1967) inspiriert. Da sich das Trio nicht auf ein Schallplattencover einigen konnte, wurden seine Portraits in Form vereinfachter digitaler Ziffern in roter Farbe auf schwarzem Hintergrund dargestellt. Von ihrer bisherigen Instrumentierung wich die Band nun erstmals ab und verwendete in weiten Passagen, für sie untypisch, Saxophon und Synthesizer, sowie auch wieder vermehrt Reggae-Rhythmen. Andy Summers' eigentümliche Spielweise trat wie der Einsatz von 'übertriebenen Effektmitteln' in den Hintergrund,[3] womit die (offenbar von Sting forcierte) Hinwendung zu noch eingängigeren Melodien und Arrangements endgültig vollzogen war. Ghost in the Machine war ein Erfolg (UK Nr. 1 – USA Nr. 2), und Every Little Thing She Does Is Magic war der bislang erfolgreichste Hit des Trios.

Beginn erster Soloaktivitäten[Bearbeiten]

Nach vier Studio-Alben, zahlreichen Konzerten und ausgedehnten Tourneen innerhalb von nur vier Jahren nahm sich die Band 1982 eine Auszeit. Sting wirkte in einem weiteren Film mit. Das Lied Spread a Little Happiness steuerte er dem Soundtrack von Brimstone and Treacle bei. Stewart Copeland schrieb den Soundtrack zu Francis Ford Coppolas Rumble Fish, dem zahlreiche weitere[4] folgen sollten, und spielte als Gastmusiker von Peter Gabriel (Ex-Frontmann von Genesis). Andy Summers brachte mit Robert Fripp das Instrumental-Musik-Album I Advance Masked heraus, ebenfalls der Auftakt einer späteren Solokarriere.

„Synchronicity“[Bearbeiten]

Im Juni 1983 veröffentlichte die Band ihr letztes und zugleich erfolgreichstes Album Synchronicity, das sich 17 Wochen lang an der Spitze der amerikanischen Album-Charts hielt und in England vier Wochen Platz 1 belegte.

Die Single-Auskopplung Every Breath You Take stand in den USA acht Wochen, in England vier Wochen auf Platz 1 der Single-Charts. Die drei Singles Every Breath You Take, Wrapped Around Your Finger und Synchronicity II begleiteten von Godley & Creme produzierte Musikvideos. Zusammen mit der vierten Singleauskopplung – King of Pain – hielt The Police während des ganzen Jahres weltweit die Spitzenplätze der Charts – u. a. erhielt die Band in den USA und im U.K. mehrfach „Platin“, insgesamt 20 Mal 'Platin' für alle Longplayer alleine in den Vereinigten Staaten.

Synchronicity wurde für den 'Album of the Year Grammy' nominiert (gewonnen hat ihn aber Michael Jacksons Thriller), als 'Song of the year' Every Breath You Take ('Song Of The Year' und 'Best Pop Performance By A Duo Or Group With Vocal'), der auch den American Video Award für 'Best Group video' und zwei Ivor Novello Awards für 'Best Song Musically & Lyrically and Most Performed Work' bekam. Synchronicity II wurde ebenfalls ausgezeichnet: 'Grammy for Best Rock Performance By A Duo Or Group With Vocal'.

Im Anschluss an die Veröffentlichung des Albums Synchronicity begab sich die Gruppe auf eine sechsmonatige Welt-Tournee und festigte ihren Ruf als brilliante Live-Band – zugleich wuchsen während dieser Zeit die Spannungen innerhalb des Trios immer weiter an.

Bereits 1980 und 1981 wurde The Police zur 'Best British Group' anlässlich der First Brit Awards ernannt und gewann insgesamt sechs Grammys. In den Jahren 1983 und 1984 galt sie weltweit als die erfolgreichste Pop-Rock-Band und neben den Talking Heads als die erfolgreichste Band der Post Punk- bzw. New Wave-Bewegung.

Schaffenspause und Soloprojekte (1986–2006)[Bearbeiten]

Zum Ende der ausgedehnten Synchronicity-Tournee kündigte The Police eine Auszeit an. Zunehmende Spannungen, der Erfolgsdruck und die permanente Abwesenheit von ihren Familien machten daraus aber ein vorläufiges Ende. Die Bandmitglieder widmeten sich ihren bereits erwähnten aktiven Projekten – Sting hatte bereits 1985 sein erfolgreiches Soloalbum The Dream of the Blue Turtles veröffentlicht.

1986 spielte The Police auf drei Konzerten der „Amnesty International – A Conspiracy of Hope Tour“ und das Trio beabsichtige einige neue Lieder aufzunehmen. Für ein bereits geplantes Studioalbum respektive für das Best of-Album wurden verwendet: Don't Stand So Close To Me wurde während der Aufnahmesessions neu eingespielt, ebenso De Do Do Do, De Da Da Da, letzteres blieb aber zunächst unveröffentlicht.

Das Resultat dieser für 21 Jahre letzten gemeinsamen Studioaufnahmen – die Compilation Every Breath You Take: The Singles – wurde zum Jahresende 1986 veröffentlicht. Sie wurde die fünfte sofortige Nummer 1 in England und ihre vierte Number-Ten-Platzierung in den USA. Es folgten weitere Best-of Compilations, u. a. Message in a Box – The Complete Recordings.

Ab diesem Zeitpunkt konzentrierten sich die drei Bandmitglieder vollends auf ihre erfolgreichen Soloprojekte. 1992, anlässlich Stings privater Hochzeitsfeier, spielten Sting, Summers und Copeland einige Stücke auf der Bühne. Weitläufig dokumentiert (DVD, CD) sind gemeinsame Auftritte von Andy Summers und Sting, etwa 1990 auf dem Jazz-Festival in Montreaux ("Message In A Bottle") oder bei Sting's Geburtstagskonzert in der Hollywood Bowl-Arena 1991 ("Walking On The Moon", "Message In A Bottle" und "Every Breath You Take").

2003 wurde The Police anlässlich ihres 25. Jubiläums in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen und u. a. für ihr Album Synchronicity ausgezeichnet.[5] Im Rahmen der zugehörigen Show kam es zu einem erneuten Zusammentreffen, bei dem die drei Musiker, vorerst zum letzten Mal, live auftraten. (Tracklist: "Message In A Bottle", "Roxanne", "Every Breath You Take" mit Gwen Stefani, Steven Tyler)

Das Rolling Stone Magazine kürte in seiner 50. Jubiläumsausgabe The Police zur Nummer 70 ihrer „100 Greatest Artists of All Time“.[6]

Im Jahr 2004 arbeiteten Sting und Steward Copeland bei den Aufnahmen zu Henry Padovanis Soloalbum und der Single Welcome Home: Featuring Stewart Copeland and Sting mit. Viele sahen das als mögliche Wiedervereinigung der Band an. Everyone Stares: The Police Inside Out[7][8] ist eine von Stewart Copeland produzierte Musikdokumentation, die beim Sundance Film Festival 2006 erstmals gezeigt und im September 2006 auf DVD veröffentlicht wurde. Stewart nutzte für diesen Film Super 8-Material, das er zwischen 1978 und 1982 gedreht hatte, ebenso verarbeiteten Andy Summers (One Train Later) und zuvor schon Sting mit Broken Music die gemeinsame Zeit in ihren Autobiografien.

Wiedervereinigung und 30-jähriges Bandjubiläum (2007)[Bearbeiten]

Bei den Grammy Awards 2007[9] eröffnete The Police den Abend mit Stings Ankündigung "We are The Police! And we are back!" und einer aktualisierten Version ihres Hits Roxanne. Bei der Pressekonferenz sagte Sting: „Die damaligen Streitigkeiten sind nicht persönlich gewesen, sondern haben sich nur um Musik gedreht“.

Im Mai 2007 startete The Police zu einer Welttournee. Ein Konzert aus Buenos Aires wurde als CD (Japan), DVD+CD Set und 3er LP Certifiable veröffentlicht. Summers wurde im Vergleich zu früheren Live-Aufnahmen deutlich mehr Raum für Gitarren-Soli eingeräumt.

Die Tour endete im August 2008 mit einem Konzert im Madison Square Garden in New York. Seitens der Musiker wurde die Band The Police damit zum ersten Mal einvernehmlich und offiziell aufgelöst.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Kompilationen und Live-Alben[Bearbeiten]

  • 1986 – Every Breath You Take – The Singles (Oktober 1986 und Neuauflage im 'Herbst 1990')
  • 1990 – Their Greatest Hits (Oktober 1990)
  • 1992 – Greatest Hits (Oktober 1992)
  • 1993 – Message In A Box – The Complete Recordings (28. September 1993)
  • 1995 – The Police Live! (13. Juni 1995)
  • 1995 – Every Breath You Take – The Classics (12. September 1995; auch als Earbook erhältlich)
  • 1997 – Strontium 90: Police Academy (29. Juli 1997)
  • 1997 – The Very Best of Sting & The Police (November 1997 und Neuauflage am 21. Februar 2001)
  • 2007 – The Police (Best-of-Album)
  • 2008 – The Police – Certifiable (Live-Konzert)

Anmerkungen zur Diskografie[Bearbeiten]

  • In der Anfangsphase von Police sind die Mitglieder der Band auf mehreren LPs von Eberhard Schoener zu hören. Vor allem auf Schoeners LP Flashback, wo alle drei Police-Men mitspielen. Mehr dazu oben beim Abschnitt Gründungsjahr (1977).
  • Fall Out / Nothings Achieving wurde nicht auf den fünf Studio-Alben veröffentlicht (wie auch andere frühe Stücke und B-Sides) und erschien erst auf Message in a Box: The Complete Recordings (1993).
  • Der Soundtrack einer Verfilmung des Theaterstücks Brimstone and Treacle aus dem Jahre 1982 (Sting hat eine Rolle in diesem Film) enthält die Titel How stupid Mr. Bates, I burn for you, und A Kind of Loving von The Police. Diese Titel sind auf keinem ihrer Studioalben enthalten. Darüber hinaus enthält der Soundtrack auch einige Titel von Sting.
  • Das Album Synchronicity ist beim Remaster-Label Mobile Fidelity Sound Lab (MFSL) auch als 24 Karat Gold-CD erschienen.
  • Am 29. Juli 1997 brachte das Label „Pangea Recordings“ (Sting ist der Mitinhaber) eine CD mit dem Titel Strontium 90: Police Academy heraus. Darauf sind die ersten Live-Mitschnitte von The Police mit der Besetzung Sting/Copeland/Summers (und Mike Howlett) enthalten. Das Konzert fand am 28. Mai 1977 in einem Zirkuszelt in Paris statt. Außerdem enthält diese CD Studioaufnahmen vom Februar 1977 – die ersten mit der Besetzung Sting/Copeland/Summers (zusammen mit Howlett). Zudem ist auf der CD die „Ur-Fassung“ von Every Little Thing She Does Is Magic enthalten, aufgenommen im Herbst 1976. Hierbei spielte Sting alle Instrumente selbst.
  • „Rogier’s The Police Page“ (englisch) enthält eine ausführliche Auflistung der zahlreichen Bootlegs und EPs von The Police.
  • Im Herbst 1990 erschien das Album Their Greatest Hits – eine Neuauflage des 1986er Best of Album Every Breath you take –, das sich ebenfalls in den Album-Charts sehr gut platzieren konnte. Weitere Best-of-Alben folgten in den nächsten 15 Jahren.
  • Im Verlauf des Jahres 2003 wurden Outlandos d'Amour, Reggatta de Blanc, Zenyatta Mondatta, Ghost in the Machine, Synchronicity und The Police Live von A&M als Super Audio Compact Disc (SACD) remixed veröffentlicht.
  • Folgende Titel sind nicht in der Box Message in a Box – The Complete Recordings enthalten: So lonely (single edit), Message in a bottle (edit), De Do Do Do, De Da Da Da (Spanish & Japanese version), Don't stand so close to me '86 (single version), Truth hits everybody (remix).

Chartplatzierungen[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

Monat/Jahr Single DE AT CH UK US
04.1978 Roxanne - - - 12 32
08.1978 Can’t Stand Losing You - - - 2 -
11.1978 So Lonely - - - 6 -
09.1979 Message in a Bottle 35 24 - 1 74
11.1979 Walking on the Moon - - - 1 -
05.1980 Six Pack EP - - - 17 -
09.1980 Don’t Stand So Close to Me 23 - - 1 10
12.1980 De Do Do Do De Da Da Da 15 8 4 5 10
08.1981 Invisible Sun - - - 2 -
10.1981 Every Little Thing She Does Is Magic 21 - - 1 3
12.1981 Spirits in the Material World 44 - - 12 11
05.1983 Every Breath You Take 8 8 6 1 1
07.1983 Wrapped Around Your Finger 32 - - 7 8
10.1983 Synchronicity II - - - 17 16
01.1984 King of Pain 57 - - 17 3
09.1986 Don’t Stand So Close to Me '86 (Remix) - - - 24 -
05.1995 Can’t Stand Losing You (Live) - - - 27 -

Alben[Bearbeiten]

Monat/Jahr Album DE AT CH UK US
11.1978 Outlandos d’Amour - - - 6 23
10.1979 Reggatta de Blanc 16 - - 1 25
10.1980 Zenyattà Mondatta 5 14 - 1 5
10.1981 Ghost in the Machine 4 11 - 1 2
06.1983 Synchronicity 4 11 15 1 1
10.1986 Every Breath You Take – The Singles 18 20 21 1 9
10.1992 Greatest Hits 18 - - 10 -
09.1993 Message In A Box: The Complete Recordings - - - - 79
06.1995 Live 43 - - 25 86
11.1997 The Very Best Of Sting & Police 18 4 17 - -
06.2007 The Police 78 65 20 3 11
11.2008 Certifiable 25 - - - -

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Brit Awards[Bearbeiten]

  • 1982 – 'Best British Group'
  • 1985 – 'Outstanding Contribution To Music'

Grammy Awards[Bearbeiten]

  • 1981 – 'Best Rock Instrumental Performance' für „Reggatta de Blanc“ (Stewart Copeland)[10]
  • 1982 – 'Best Rock Performance by a Duo or Group with Vocal' für „Don't Stand So Close to Me“
  • 1982 – 'Best Rock Instrumental Performance' für „Behind My Camel“ (Andy Summers)
  • 1984 – 'Song of the Year' für „Every Breath You Take“
  • 1984 – 'Best Pop Performance by a Duo or Group with Vocal' für „Every Breath You Take“
  • 1984 – 'Best Rock Performance by a Duo or Group with Vocal' für „Synchronicity II“

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • 1984 – „American Video Award“: 'Best Group Video' für „Every Breath You Take“
  • 1984 – „Ivor Novello Awards“: 'Best Song Musically & Lyrically and Most Performed Work' für „Every Breath You Take“

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1981 – „Urgh! A Music War“
  • 1981 – BBC-Dokumentation zu den Aufnahmen von „Ghost in the Machine“
  • 1982 – „Police: Around the World“
  • 1983 – „Cheggers Plays Pop“ (Fernsehserie, Folge #6.7)
  • 1984 – „The Police: Synchronicity Concert“
  • 1987 – „The Police: Every Breath You Take – The Videos“
  • 2006 – „Everyone Stares: The Police Inside Out

Videos[Bearbeiten]

VHS[Bearbeiten]

  • 1981 – „Urgh! A Music War“
  • 1981 – BBC-Dokumentation zu den Aufnahmen von „Ghost in the Machine“
  • 1982 – „Around The World“
  • 1984 – „Synchronicity Concert“
  • 1986 – „Every Breath You Take: The Videos“
  • 1986 – „Greatest Hits“
  • 1995 – „Outlandos to Synchronicities – A history of The Police Live!“
  • 1997 – „The Very Best Of Sting & The Police“

DVD[Bearbeiten]

  • 2001 – „Live Ghost In The Machine“ (1982) – nur in Japan
  • 2002 – „Live '79 at Hatfield Polytechnic“ (University of Hertfordshire, Hatfield, England) – nur in Japan
  • 2003 – „Every Breath You Take: The DVD“ – Kompilation: Musikvideos, Live-Material und eine „Rockumentary“ zur Produktion des Albums „Ghost in the Machine“
  • 2005 – „Synchronicity Concert“ – Live Aufnahme des Konzerts in Atlanta (1983)
  • 2006 – „Everyone Stares: The Police Inside Out“ – „Rockumentary“ von Stewart Copeland
  • 2008 – "The Police – Certifiable" – Live-Aufnahme des Konzerts im Riverplate Stadion in Buenos Aires vom 1./2. Dezember 2007

Laserdisc[Bearbeiten]

  • 1988 – „Every Breath You Take: The Videos“

Literatur[Bearbeiten]

  • Christopher Gable: The Words and Music of Sting [Song- und Künstleranalysen], Verlag Praeger Frederick A (2009), ISBN 978-0-275-99360-3
  • Martin Scholz: The Police – Wir haben uns gerne geprügelt – Sting, Stewart Copeland und Andy Summers im Gespräch mit Martin Scholz 1987 bis 2007, Verlag Eichborn (2007), ISBN 978-3-8218-5689-6
  • Henry Padovani: Secret Police Man, Paris, Editions Flammarion, 2006, ISBN 2-08-068943-6
  • Christopher Sandford: Sting. Die definitive Biografie; Hannibal, Verlagsgruppe KOCH, 2000, ISBN 3-85445-180-6
  • Sting: Broken Music. Die Autobiografie, Fischer, 2005, ISBN 978-3-596-16249-9
  • Andy Summers: THROB, Sidgwick & Jackson, London, 1983, ISBN 0-283-99021-X
  • Andy Summers (Text) und Ralph Gibson (Fotos): Light Strings: Impressions of the Guitar, Chronicle, San Francisco, 2004, ISBN 0-8118-4324-6
  • Andy Summers: One Train Later: a memoir,[11] Thomas Dunne Books, New York, 2006, ISBN 0-312-35914-4
  • Andy Summers: I'll be watching you. Inside the Police 1980 – 83',[12] Taschen Verlag, London, 2007 (April 2007), ISBN 3-8228-2764-9
  • Didi Zill: The Police – Photos von 1979 bis 1981, Schwarzkopf & Schwarzkopf, 2004, ISBN 3-89602-492-2

Quellen[Bearbeiten]

  1. The Police auf der Website von A&M Records (englisch)
  2. Sting in der Internet Movie Database (IMDb) (englisch)
  3. 'Effect pedals' (erweiterte Begriffserklärung) (Englisch-sprachige Wikipedia)
  4. Stewart Copeland in der Internet Movie Database (IMDB) (englisch)
  5. Rock and Roll Hall of Fame The Police in der Rock and Roll Hall of Fame
  6. „The Immortals: The First Fifty“. Ausgabe 946 des Rolling Stone
  7. „Innenansichten einer Legende: Steward Copelands Dokumentarfilm über 'The Police'“, auf 3sat online. Interview von Ralf Rättig (Kulturzeit) mit Stewart Copeland am 25. Oktober 2006.
  8. Stewart Copelands Musikdokumentation „Everyone Stares: The Police Inside Out“ auf „laut.de“
  9. „The Police To Reunite On GRAMMYs“ (englisch). Pressemitteilung vom Januar 2007 auf der Grammy-Awards-Website.
  10. Grammy Awards: Ausführliche Erläuterungen zu allen Grammy Awards
  11. „One Train Later“ auf Andy Summers Website, mit einem Vorwort des U2 Gitarristen The Edge «In this intimate, revealing work, Andy Summers writes fluidly about his first guitar, his experiences with earlier bands, his relationships and encounters with Eric Clapton, Jimi Hendrix, John Belushi, and ’The Police’, and more.»
  12. „I'll be watching you. Inside the Police 1980 – 83“ (inkl. DVD): Andy's Fotografisches Tagebuch – handsigniert und auf 1.500 Exemplare limitiert – mit The Police ist für April 2007 angekündigt. Ausführliche Vorstellung des Buchs „The insider: The Police on tour photographed by guitarist Andy Summers“ (englisch) auf der Website des Taschen-Verlags.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: The Police – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien