Glühbirnen von Dendera

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Die „Glühbirnen von Dendera“
Relief an der Nordwand der Krypta (Objekt 3a)

Glühbirnen von Dendera oder auch Glühlampen von Dendera ist die populäre Bezeichnung für Darstellungen von ungewöhnlichen Gegenständen auf einigen Reliefs im Hathortempel von Dendera.[1] Der Tempel wurde im Mittleren Reich gegründet. Die Reliefs werden von Ägyptologen in die Regierungszeit von König (Pharao) Ptolemaios XII. Neos Dionysos (um 30 v. Chr.) datiert.[2]

Parawissenschaftlichen Autoren wie Peter Krassa, Reinhard Habeck, Erdoğan Ercivan oder Erich von Däniken zufolge stellen die abgebildeten Objekte frühe, ägyptische Glühlampen dar. Die Reliefs werden von religiösen Texten begleitet, deren Hieroglyphendarstellungen und Schreibungen angeblich nicht den herkömmlichen entsprechen. Die Reliefs sollen gemäß der Prä-Astronautik beweisen, dass die Alten Ägypter Technologien kannten und nutzten, die denen von heute entwicklungstechnisch nahekommen. Außerdem sollen in den Darstellungen und Texten Hinweise versteckt sein, wonach die ägyptischen Götter als Außerirdische die Ägypter besucht und ihnen den Umgang mit hochentwickelter Waffentechnologie beigebracht hätten.[1][3]

Der Ägyptologie hingegen zufolge zeigen die Dendera-Reliefs den allmorgendlichen Aufgang der Sonne in allegorischer Form, wie sie etwa seit dem Neuen Reich traditionell überliefert ist. Die begleitenden Texte enthalten Sprüche und Phrasen, welche die rein religiös-kultischen Aussagen der Bilder untermauern. Die Wandbilder zeigen demnach den ägyptischen Gott Harsomtus in Gestalt einer Schlange am Morgenhimmel, der aus der Unterwelt in Form des Mutterleibs der Himmelsgöttin Nut emporsteigt. Harsomtus und Unterwelt treten gemeinsam aus einer sich öffnenden Lotosblüte hervor. Begleitet wird Harsomtus von verschiedenen Luftgottheiten, beschützt wird er von Upu in Gestalt eines messerbewehrten, aufrecht stehenden Pavians. Die vermeintlich unkonventionellen Hieroglyphen wurden 1991 von Wolfgang Waitkus übersetzt und die einzelnen Bildkomponenten der Reliefdarstellungen ihren Funktionen und Götterfiguren zugeordnet.[2]

Dabei ist auch zu beachten, dass der Tempel aus der ptolemäischen Epoche stammt, in der die Künstler zunehmend von den Formalismen aus der Zeit des mittleren Reiches abwichen; es entstanden zahlreiche für sich einzigartige Darstellungen.

Anbringungsort[Bearbeiten]

Die Wandbilder befinden sich in einer östlichen Seitenkammer (Raum G) im Erdgeschoss, sowie in einem Kellerraum (Krypta Süd 1 C). In beiden Räumen sind jeweils dieselben drei ähnlichen, aber leicht unterschiedlichen Kultgegenstände dargestellt. Eine zweite Darstellungsgruppe befindet sich im Obergeschoss des Tempels und eine dritte im Sanktuar des Isis-Tempels von Dendera. Während die Reliefs in den Krypten in blanken, polierten Stein eingearbeitet sind, weisen die Reliefs in den oberen Stockwerken Spuren von Farbe und Goldlackierungen auf.[4] Die tatsächlichen, plastischen Kultobjekte wurden sehr wahrscheinlich in den Krypten aufbewahrt und mit Beginn des Neujahrsfestes hervorgeholt und an ihrem vorbestimmten Kultplatz aufgestellt.[5] Die Krypten ihrerseits stellten eine Art dekoriertes Magazinlager dar und waren, ausgehend von den jeweiligen Inschriften, verschiedenen religiösen Feiertagen und Festlichkeiten zugewiesen.[4]

Inhalt[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]

Hathortempel von Dendera
Nachtbarke des Sonnengottes
(Ausschnitt des Reliefs an der Südwand der Krypta)

Die Reliefs zeigen anthropomorphe Götter, die vor oder hinter großen, kolbenförmigen Kultgegenständen positioniert sind. Die besagten Objekte entspringen einer Lotosblüte, sind leicht birnenförmig und schräg aufrecht stehend dargestellt. In ihrem Inneren befindet sich eine Schlange, die mal nach vorn, mal nach hinten blickt. Gestützt werden die Objekte meist von Djed-Pfeilern, die mit Armen versehen sind und in manchen Abbildungen den Kolben selbst stützen, bei anderen Darstellungen sogar hineinreichen und die Schlange tragen. Unter den Gegenständen hocken je ein bis drei wesentlich kleiner dargestellte Figuren, diese blicken entweder geschlossen in eine bestimmte Richtung oder schauen einander an. Zwei der Reliefs zeigen einen aufrecht stehenden Pavian mit Messern in den Händen, welcher sich den Objekten zugewandt hat.[2] Das gesamte Arrangement ruht auf einer Papyrusbarke. In der Ägyptologie werden diese Gegenstände als „ungewöhnliche Kultgegenstände“ bzw. „blasenförmige Behälter“ oder als „Hen-Gefäße“ bezeichnet.[6][2]

Inschriften[Bearbeiten]

Die Inschriften in den betreffenden Krypten haben unter anderem die Feste „Sed-Fest“, „Neumond-Feier im vierten Monat der Peret-Jahreszeit“ und „Neujahrsfest“ zum Thema und sind ausschließlich den Gottheiten Harsomtus, Thot und Resomtus gewidmet.[4] Der Ägyptologe Wolfgang Waitkus hat sich 1991 den Inschriften in seiner Dissertation gewidmet, diese übersetzt und ihre symbolische wie religiöse Bedeutungen dargelegt[2]. Ihre Reihenfolge und Bedeutung sieht, auf Waitkus' Dissertation basierend, wie folgt aus[2]:

  • Text zu Objekt 1a (Kammer Süd 1-C; Südwand):

Worte zu sprechen von Harsomtus, dem großen Gott, der in Dendera weilt, der sich in den Armen der Ersten in der Nachtbarke befindet, erhabene Schlange, dessen Chentj-Statue Heh trägt, dessen Mannschaft seine Vollkommenheit trägt, wegen dessen Ba die Erscheinende (Hathor) im Himmel erschienen ist, dessen Gestalt die Verehrer verehren, der als Einzigartiger kommt, umringelt von seiner Stirnschlange, mit zahlreichen Namen an der Spitze der Chui-en-hesen, dem Machtbild des Re im Land-des-Atum (Dendera), dem Vater der Götter, der alles geschaffen hat. Gold als sein Metall, Höhe: vier Handbreit.

  • Text zu Objekt 1b (Raum G, Südwand):

Harsomtus im Hen-Behälter der Nachtbarke, in deren Inneren vier Figuren sind. Die Figur des Heh ist an seinem (meint Harsomtus) Vorderteil, während diese Blüte an seinem Ende ist und das Wasser unter ihm. Gold als sein Metall, Höhe: vier Handbreit.

  • Text zu Objekt 2a (Kammer Süd 1-C; Südwand):

Worte zu sprechen von Harsomtus, dem großen Gott, der in Dendera weilt, dem lebenden Ba in der Lotosblüte der Tagesbarke, dessen Vollkommenheit die beiden Arme des Djed-Pfeilers tragen als sein Seschemu-Bild, während die Kas auf ihren Knien sind mit gebeugten Armen. Gold und alle kostbaren Steine, Höhe: drei Handbreit.

  • Text zu Objekt 2b (Raum G, Nordwand):

Harsomtus in seiner Barke. Gold und alle kostbaren Steine, Höhe: drei Handbreit.

  • Text zu Objekt 3a (Kammer Süd 1-C; Nordwand):

Worte zu sprechen von Harsomtus, dem großen Gott, der in Dendera weilt, der aufgeht aus der Lotosblüte als lebender Ba, dessen Vollkommenheit erhoben wird von den Kematju-Bildern seines Ka, dessen Seschemu-Bild verehrt wird von der Mannschaft der Tagesbarke, dessen Leib der Djed-Pfeiler trägt, unter dessen Seschemu-Bild die Uranfängliche ist und dessen Majestät die Genossen seines Ka tragen. Gold, Höhe: eine Elle. Bei der Affenfigur findet sich folgende Beischrift: Dein Name ist vollkommen als 'Upu', dein Gesicht ist das einer Kröte. Ich habe deine Feinde mit dem Messer niedergemetzelt und ich fälle deinen Gegner in der Richtstätte.

  • Text zu Objekt 3b (Raum G, Nordwand):

Harsomtus von Ober- und Unterägypten, die Sata-Schlange, die aus der Blüte kommt, den der Hen-Behälter enthält, zu dessen Seiten die vier Figuren mit menschlichen Gesichtern sich befinden, unter dessen Kopf die Figur des Heh auf dem Serech an der Spitze seiner Barke ist. Der Juf-Affe mit dem Gesicht einer Kröte und mit den Messern in seinen beiden Händen ist vor ihm, wie die beiden Figuren, die den vorderen Teil dieser Blüte tragen

Pseudowissenschaftliche Ansichten[Bearbeiten]

Tagesbarke des Sonnengottes
(Ausschnitt des Reliefs an der Nordwand der Krypta)

Pseudowissenschaftler vertreten die Ansicht, es handele sich bei den dargestellten Objekten auf den Reliefs um Glühlampen und dies stelle einen Beweis für die Existenz der Kenntnisse und Nutzung von Herstellung von künstlicher Elektrizität schon im Alten Ägypten dar.[1]

Als ein wichtiges Argument führen die Pseudowissenschaftler an, dass sich in keiner der unterirdischen Räume Spuren von Ruß finden ließen, der vorhanden sein müsste, wenn die Alten Ägypter schlichte Fackeln verwendet hätten,[7][8] obwohl Ägyptologen wiederholt darauf hinweisen, dass viele Grabmäler und Krypten von oft zentimeterdicken Rußschichten befreit werden mussten und sich in vielen Pyramiden und Gräbern heute noch Rußablagerungen nachweisen lassen. Zudem sei es mit Hilfe einfacher Öllampen, gefüllt mit Palm- und Olivenöl, möglich, nahezu rußfrei zu leuchten, sodass eine ungewollte Schwärzung der Wanddekorationen problemlos vermeidbar war.[9][10] Um ihre Theorie dennoch zu untermauern, verweisen Pseudowissenschaftler auf die sogenannte Bagdad-Batterie[1], ein ungewöhnliches Artefakt, das 1936 nahe Bagdad im heutigen Irak gefunden und vermutlich für galvanische Zwecke verwendet wurde.[11]

Um ihre Theorie, dass es sich bei den Wandbildern von Dendera um Glühlampen handele, weiter halten zu können, präsentieren Rainer Habeck, Peter Krassa und Erdoğan Ercivan ganz eigene Interpretationen der einzelnen Darstellungselemente. So deuten sie die Tages- und Nachtbarken als Stromleitungen, die Djed-Pfeiler mit Armen als Hochspannungsisolatoren und die sich windenden Schlangen als elektrische Entladungen. Die kleinen Figuren unter den „Glühlampen“ werden als Plus- und Minuspol gedeutet, der messerbewehrte Affengott Upu soll auf die Gefahren hinweisen, die bei unsachgemäßer Handhabung drohen würden. Der Gott Ihi, welcher zweien der Reliefs vorangeht, wird als Leuchterscheinung nebst Geräuschkulisse gedeutet, wie sie bei einer elektrischen Entladung auftreten können, da er ein Sistrum in Händen hält und gemäß Beischrift die Festlichkeiten mit Gerassel begleitet.[1] Dabei wird bewusst ignoriert, welche kultische Rolle Ihi in der ägyptischen Mythologie tatsächlich zugedacht wurde (er war der Musikant der Götter).[12]

Als weitere Untermauerungsmöglichkeit ihrer Thesen ziehen die Pseudowissenschaftler altägyptische Grabsprüche und Gebetstexte aus allen Epochen heran und legen sie so aus, dass es sich um erzählte Epen und verschlüsselte Funksprüche aus Cockpits zwischen Göttern handelte, die als Außerirdische in ihren Luftschiffen aufeinander losgingen. Die Götter sollen den Ägyptern dann leibhaftig erschienen sein, um sie in ihr High-Tech-Wissen einzuweihen, so auch in die Herstellung und Handhabung von elektrischen Lichtquellen.[8]

Ägyptologische Darlegungen[Bearbeiten]

Waitkus weist zunächst darauf hin, dass sämtliche pseudowissenschaftlichen Autoren bei ihren Interpretationen der Darstellungen in den Krypten wiederholt die religiös-mythologischen Inhalte der begleitenden Inschriften und Banderolen ignorieren, welche die Reliefs umgeben.[6] Ebendiese Beischriften weisen auf den Mythos der aufgehenden Sonne in Gestalt des Schlangengottes Harsomtus hin, der „aus seiner Lotosblüte hervor kommen und in Dendera vor den ihn erwartenden Götterkapellen erscheinen“ soll. Seine Auswertungen gründet Waitkus auf ähnlich konzipierte Texte in Papyri früherer Epochen, in denen derselbe kultische Ablauf des Festes der aufgehenden Sonne beschrieben wird. Unterschiede bestehen lediglich in den Namen der Hauptakteure. [2]

Fries im Erdgeschoss mit Inschriften

Die Art der Barkendarstellung macht deutlich, dass in der Bildabfolge von nördlicher nach südlicher Richtung hin zunächst sogenannte „Barken der Nacht“ und anschließend „Barken des Tages“ in Aktion treten. Das Bildgeschehen folgt also dem allmorgendlichen Aufgang der Sonne. Gemäß Waitkus harmonisieren die Bilder perfekt mit dem althergebrachten Sonnenmythos der Alten Ägypter. Er weist zum Vergleich auf die Arbeiten von Hermann A. Schlögl hin, welcher ebenfalls ungewöhnliche Darstellungen von Tages- und Nachtbarken in Dendera in den oberen Stockwerken untersuchte. Dabei sind jene Bilder gemeint, die besonders in der Dachkapelle des Hathor-Tempels zu finden sind. Sie zeigen die Barken, wie sie große Lotos-Blüten transportieren, aus den Blüten wiederum steigt Harsomtus in Gestalt einer Schlange empor. Allerdings fehlen hier die blasenähnlichen Sphären um die Schlangen herum. Eine dritte Darstellungsform von Harsomtus zeigt den Gott als Kind und aus einer Lotosblüte emporsteigend.[2]

Die vielbesprochenen, ominösen „Behälter“ der Darstellungen in den Krypten werden in den begleitenden Texten als Hen bezeichnet, was in der Tat „Behältnis“, „Kasten“, aber auch „Mutterleib“ bedeuten kann. In Zusammenhang mit dem Sonnenmythos um Harsomtus und der aufgehenden Sonne können die blasenförmigen Gebilde als der Mutterleib der Himmelsgöttin Nut identifiziert werden. Dass Harsomtus (in Gestalt der Schlange) sich noch im Mutterleib aufhält, soll gemäß Waitkus darauf hinweisen, dass der Mutterleib der Nut hier teilweise auch als die Unterwelt verstanden werden kann. Harsomtus, die „leuchtende Urschlange“, steigt aus der Unterwelt auf und versucht, diese zu verlassen, um in seiner goldenen Tagesbarke den Morgenhimmel zu überqueren. Als Beleg für diese Darlegung zieht Waitkus religiöse Texte und Darstellungen aus dem Neuen Reich heran. In diesen wird an Stelle des Harsomtus der Auferstehungsgott Chepri in Gestalt eines Skarabäus abgebildet, wie er die Unterwelt während der 5. Stunde des Amduat verlässt, um als Cheper-Re gleichsam den Morgenhimmel in seiner goldenen Tagesbarke zu überqueren. Auch hier ist die Unterwelt als hügelförmiges, beziehungsweise blasenförmiges Gebilde dargestellt. Manche dieser Urhügel-Abbildungen sind mit der figürlichen Darstellung der Göttin Nut kombiniert und fungieren überdeutlich als Mutterleib der Himmelsgöttin. Die Tatsache, dass die „Glühbirnen von Dendera“ wie Glaskolben abgebildet sind, ist nach Waitkus keine Besonderheit. Die Ägypter stellten Behältnisse, die im Original geschlossen und blickdicht sind, gern im Querschnitt dar, sofern sich in diesen Behältnissen etwas befand (gleichgültig, ob real existent oder in einer religiös-symbolischen Vorstellung). Ein solches Arrangement wurde von den Ägyptern Seschemu genannt und bezeichnete ein Kultobjekt oder einen Götzen, der in einem heiligen Gefäß verborgen war und nicht gesehen werden sollte. Es muss daher nicht zwangsläufig bedeuten, dass die Behältnisse der Kultobjekte von Dendera tatsächlich aus transparentem Glas bestanden hatten.[2]

Als Nächstes untersuchte Waitkus die Begleitfiguren und -objekte, welche um die Barke herum positioniert sind. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Djed-Pfeilern mit Armen. Die Arme tragen zumeist sichtbar das kolbenförmige Hen-Behältnis, in manchen Darstellungen jedoch reichen die Arme in die Sphäre hinein und tragen Harsomtus. Die symbolische Aussage dahinter ist, dass sowohl der Unterwelt, beziehungsweise dem Mutterleib der Nut, als auch Harsomtus ewiges Bestehen zugesichert werden soll (der Djed-Pfeiler ist das Symbol der Ewigkeit). Manche Darstellungen weisen unter der Sphäre kleine, hockende und sich gelegentlich zugewandte Figuren auf. Da diese beiden Gestalten in den Kulträumen der oberen Stockwerke des Tempels namentlich benannt sind, können sie als Schu und Heh identifiziert werden. Beides sind Luftgottheiten und ihre Anwesenheit unterstreicht die symbolische Repräsentation der Sphären als Mutterleib der Nut. Das dritte, auffälligste Element der Dendera-Bilder ist der aufrecht gehende, mit Messern bewaffnete Pavian vor den Himmelssphären. Der weiße Pavian, ägyptisch Juf genannt, steht nachweislich in enger Bindung zum Mond- und Zeitgott Thot. Da der messerbewehrte Affe in einer Darstellung auftritt, in der auch zum ersten Mal eine „Barke des Tages“ erscheint, ist eine Rolle als „Beschützer des neugeborenen Harsomtus (= aufgehende Sonne)“ anzunehmen. Auch dies harmoniert mit traditionellen Überlieferungen, nach denen Gottheiten wie Thot, Chnum, Seth und Horus als Beschützer der Sonne und ihrer Himmelsbarke diese auf ihrer alltäglichen Reise begleiteten und vor der Finsternis und dem Chaos beschützten.[2]

Literatur[Bearbeiten]

Ägyptologische Literatur
  • Sylvia Schoske, Dietrich Wildung: Gott und Götter im Alten Ägypten. 2. Auflage. von Zabern, Mainz 1992, ISBN 3-8053-1409-4.
  • Bolko Stern: Ägyptische Kulturgechichte. Band 1: Altertum. W. Niemann, Hamburg 1896, S. 105–108.
  • Wolfgang Waitkus: Die Texte in den unteren Krypten des Hathortempels von Dendera. Ihre Aussagen zur Funktion und Bedeutung dieser Räume (= Münchner Ägyptologische Studien (MÄS). Bd. 47). von Zabern, Mainz 1997, ISBN 3-805-32322-0 (Zugleich: Hamburg, Univ., Diss., 1991).
  • Wolfgang Waitkus: Die Geburt des Harsomtus aus der Blüte. Zur Bedeutung und Funktion einiger Kultgegenstände des Tempels von Dendera. In: Studien zu Altägyptischen Kultur. Bd. 30, 2002, ISSN 0340-2215, S. 373–394.
Populär- und parawissenschaftliche Literatur
  • Erich von Däniken: Die Augen der Sphinx. Neue Fragen an das alte Land am Nil (= Goldmann 12339). Vollständige Taschenbuchausgabe. Goldmann, München 1991, ISBN 3-442-12339-9 (Origausgabe: Bertelsmann, München 1989, ISBN 3-570-04390-8).
  • Erdoğan Ercivan: Das Sternentor der Pyramiden. Geheime Wege in den Kosmos. Bettendorf, München u. a. 1997, ISBN 3-88498-096-3.
  • Erdoğan Ercivan: Verbotene Ägyptologie. Rätselhafte Wissenschaft und Hochtechnologie der Pharaonen. 15. Auflage. Kopp, Rottenburg 2006, ISBN 3-930219-47-6.
  • Peter Krassa, Reinhard Habeck: Das Licht der Pharaonen. Hochtechnologie und elektrischer Strom im alten Ägypten. 5. Auflage. Herbig, München 1999, ISBN 3-7766-1717-9.
  • Ivan T. Sanderson: Investigating the Unexplained. A Compendium of Disquieting Mysteries of the Natural World. 2nd printing. Prentice-Hall, Englewood Cliffs NY 1972.
Weitere Literatur

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Glühbirnen von Dendera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Peter Krassa, Reinhard Habeck: Das Licht der Pharaonen. S. 121 & 157.
  2. a b c d e f g h i j Wolfgang Waitkus: Die Geburt des Harsomtus aus der Blüte. S. 273–290.
  3. Erdoğan Ercivan: Verbotene Ägyptologie. S. 104.
  4. a b c Wolfgang Waitkus: Die Texte in den unteren Krypten des Hathortempels von Dendera. S. 233−243.
  5. Wolfgang Waitkus: Die Geburt des Harsomtus aus der Blüte. S. 373−394.
  6. a b Waitkus, Abstract zum Aufsatz in SAK 30 (2002), Universität Heidelberg.
  7. Erich von Däniken: Die Augen der Sphinx. S. 215.
  8. a b Peter Krassa, Reinhard Habeck: Das Licht der Pharaonen. S. 121 & 157.
  9. Emma Brunner-Traut: Alltag unter Pharaonen. So lebten die alten Ägypter. Herder, Freiburg (Breisgau) 1998, ISBN 3-451-04684-9, S. 245.
  10. Charlotte Booth: Das Alte Ägypten für Dummies. Übersetzt aus dem Amerikanischen von Tina Kaufmann. Wiley-VCH, Weinheim 2008, ISBN 978-3-527-70421-7, S. 220.
  11. Walter Winton: Baghdad Batteries B. C. In: Sumer. Vol. 18, 1962, ISSN 0081-9271, S. 87–88.
  12. Sylvia Schoske, Dietrich Wildung: Gott und Götter im Alten Ägypten. von Zabern, Mainz 1992, ISBN 3-8053-1409-4, S. 134–138.