Großröda

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Großröda
Gemeinde Starkenberg
Koordinaten: 51° 0′ N, 12° 19′ O50.99666666666712.321944444444218Koordinaten: 50° 59′ 48″ N, 12° 19′ 19″ O
Höhe: 218 m ü. NN
Fläche: 2,67 km²
Einwohner: 225 (31. Dez. 2010)[1]
Eingemeindung: 1. Jan. 2012
Postleitzahl: 04617
Vorwahl: 03448

Großröda ist ein Ortsteil der ostthüringischen Gemeinde Starkenberg im Landkreis Altenburger Land. Bis zum 31. Dezember 2011 war der Ort selbstständig und lag in der Verwaltungsgemeinschaft Altenburger Land. Im Ortskern ist die prächtige neoromanische Kirche dorfbildprägend.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Angrenzende Orte sind im Uhrzeigersinn nördlich beginnend Altpoderschau und Zechau als Ortsteile von Kriebitzsch, Monstab im Osten, Starkenberg im Süden und Posa, Kleinröda sowie Neuposa westlich. Alle Orte liegen im Altenburger Land.

[Bearbeiten] Geschichte

Großrödaer Kirche

Großröda wurde erstmals 976 als Rodiuue erwähnt, als Kaiser Otto II. den Ort dem Bistum Zeitz schenkte.[2] Im Jahre 1121 wurde Rodowe als Ausstattung des Klosters Bosau genannt, deswegen entstand hier auch ein Kloster, welches nach der Reformation zum Rittergut wurde. Das Kloster Bosau wurde 1573 aufgelöst, so kam das Klostergut an die Stiftsverwaltung Zeitz. Am 25. Juli 1632 wütete eine Feuersbrunst im Ort.

Während des Zweiten Weltkrieges unterhielten die Anhaltischen Kohlenwerke ein Lager mit 280 Zwangsarbeitern.[3]

[Bearbeiten] Eingemeindung

Am Freitag dem 17. Dezember 2010 unterzeichneten der Großrödaer Bürgermeister Jens Gentsch und Wolfram Schlegel, Bürgermeister von Starkenberg, einen Eingliederungsvertrag im Altenburger Landratsamt, der die Eingemeindung Großrödas nach Starkenberg vorsieht. Der Landtag stimmte dieser Fusion am 16. November 2011 zu, so, dass die Gebietsänderung am 1. Januar 2012 in Kraft trat. Bis dahin war der Ort Teil der VG Altenburger Land. Der ehemalige Bürgermeister Jens Gentsch ist auch weiterhin Ortsteilbürgermeister.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (Stand jeweils 31. Dezember):

  • 1994: 301
  • 1995: 308
  • 1996: 312
  • 1997: 309
  • 1998: 319
  • 1999: 302
  • 2000: 303
  • 2001: 289
  • 2002: 274
  • 2003: 272
  • 2004: 271
  • 2005: 261
  • 2006: 257
  • 2007: 244
  • 2008: 241
  • 2009: 230
  • 2010: 225
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik[1]

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Großröda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Quellen

  1. a b Thüringer Landesamt für Statistik
  2. CDS Nr. 22
  3. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945; Heimatgeschichtliche Wegweiser, Band 8: Thüringen; Erfurt 2003; ISBN 3-88864-343-0
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