Gundolf S. Freyermuth

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Gundolf S. Freyermuth (* 1955) ist ein deutsch-amerikanischer Medienwissenschaftler und Publizist.

Inhaltsverzeichnis

Leben [Bearbeiten]

Freyermuth studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (AVL), Germanistik, Amerikanistik und Geschichte an der Freien Universität Berlin und schloss das Studium mit dem M.A. ab.

1985–1990 war er wissenschaftlicher Assistent von Eberhard Lämmert am Institut fur AVL der FU Berlin, 2004 promovierte er bei Lämmert zum Dr. phil.

Seit 2004 unterrichtet er als Professor für Angewandte Medienwissenschaften (ehem. Bezeichnung: Ästhetik und Kommunikation) an der ifs internationale filmschule köln, seit 2010 ist er außerdem – gemeinsam mit Björn Bartholdy – Gründungsdirektor des Cologne Game Lab.

Seit Januar 2011 ist Freyermuth Beauftragter der Film- und Medienstiftung NRW für die Entwicklung neuer Medienförderungen und Vorsitzender des Beratergremiums des Pilotförderprojektes für innovative audiovisuelle Medieninhalte[1]. Zuvor war er 2009-2010 Mitglied des Filmförderungsausschusses der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen. Von 2008 bis 2010 gehörte er der Jury des Innovationspreises des Beauftragten für Kultur und Medien an.

Parallel zu seiner wissenschaftlichen Arbeit war er seit 1980 als Fachautor für Literatur, Film und digitale Medien tätig. 1981–1982 war er Redakteur der von Hans Magnus Enzensberger und Gaston Salvatore herausgegebenen Kulturzeitschrift TransAtlantik, 1983 bis 1990 Reporter des Magazins stern, 1992–1994 Chefreporter des Magazins Tempo. Zwischen 1994 und 2004 arbeitete er als freier Autor in den USA.

Er veröffentlichte mehrere Sachbücher sowie rund 400 Artikel, Reportagen und Essays u. a. für Berliner Zeitung, Frankfurter Rundschau, Los Angeles Times, Neue Zürcher Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Tagesspiegel, Die Welt, Financial Times Deutschland, Der Spiegel, Die Zeit, Cinema.

Freyermuth ist deutsch-amerikanischer Doppelstaatsbürger, verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Schriften (Auswahl) [Bearbeiten]

  • Der Ausweg (Roman) 368 Seiten. Rasch und Röhring Verlag. Hamburg 1989. (Kindle Edition 2010).
  • Reise in die Verlorengegangenheit. Auf den Spuren deutscher Emigranten (1933-1940). 340 Seiten. Rasch und Röhring Verlag. Hamburg 1990. (TB dtv, München 1993).
  • Der Übernehmer. Volker Schlöndorff in Babelsberg. 132 Seiten. Ch. Links Verlag. Berlin 1993.
  • Endspieler. (Reportagen, Essays, Erzählungen). 287 Seiten. Edition Tiamat. Berlin 1993.
  • Spion unter Sternen. Lauschangriffe auf Hauptdarsteller. 231 Seiten. Ch. Links Verlag. Berlin 1994.
  • Cyberland. Eine Führung durch den High-Tech-Underground. 284 Seiten. Rowohlt Berlin. Berlin 1996. (TB rororo, Reinbek 1998).
  • „Das war’s”. Letzte Worte mit Charles Bukowski. (mit Michael Montfort [Fotos]). 144 Seiten. Rasch und Röhring. Hamburg 1996. (Kindle Edition 2011)
  • Bogarts Bruder. (Roman, Pseudonym John Cassar) 396 Seiten. Reclam Leipzig. Leipzig 1997. (TB Ullstein, Berlin 1998).
  • Perlen für die Säue. (Roman, Pseudonym Peter Johannes) 369 Seiten. Eichborn. Frankfurt 1999. (TB Ullstein, Berlin 2001).
  • Kommunikette 2.0. 136 Seiten. Verlag Heinz Heise. Hannover 2002.
  • Fluchtpunkt Hollywood. Sieben Porträts deutscher Filmemigranten Kindle Edition 2011.
  • Bildwerte. Visualität in der digitalen Medienkultur. Hg. von Gundolf S. Freyermuth und Lisa Gotto. 338 Seiten. transcript. Bielefeld 2012.

Quellen [Bearbeiten]

  1. http://www.filmstiftung.de/ueber-uns/foerderausschuesse/weitere-jurys/

Weblinks [Bearbeiten]

Eigene Homepage
Professuren
Weblinks von und über Freyermuth in Telepolis