Hans-Peter Haferkamp

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Hans-Peter Haferkamp (* 1966 in Nürnberg) ist ein deutscher Jurist und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten]

Hans-Peter Haferkamp studierte Rechtswissenschaft in Tübingen, München, Bayreuth und Kopenhagen. Von 1993 bis 2001 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Rainer Schröder in Bayreuth und Berlin sowie Lehrbeauftragter in Bayreuth, Potsdam und Berlin. Er wurde 1994 an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert, 2002 erfolgte seine Habilitation an gleicher Stelle. Haferkamp ist seit 2003 ordentlicher Professor für Bürgerliches Recht, Neuere Privatrechtsgeschichte und Deutsche Rechtsgeschichte an der Universität zu Köln und leitet als Direktor das Institut für Neuere Privatrechtsgeschichte sowie Deutsche und Rheinische Rechtsgeschichte. Darüber hinaus lehrt er an der WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar und der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in Köln.

Haferkamp ist sei 1987 Mitglied des Corps Suevia Tübingen.

Werke[Bearbeiten]

Hans-Peter Haferkamp ist seit 2012 Mitherausgeber des Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte.

  • Die heutige Rechtsmißbrauchslehre – Ergebnis nationalsozialistischen Rechtsdenkens? Berlin 1995, ISBN 3-87061-488-9
  • Georg Friedrich Puchta und die Begriffsjurisprudenz. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-465-03327-2
  • Das Bürgerliche Gesetzbuch während des Nationalsozialismus und in der DDR. Köln 2005, ISBN 3-504-65015-X