Universität Bayreuth

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Universität Bayreuth
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Gründung 1975
Ort Bayreuth
Bundesland Bayern
Staat Deutschland
Präsident Stefan Leible
Studenten 12.536 (WS 2013/14)[1]
Mitarbeiter 1.500 (2013)[2]
davon Professoren 218[2]
Jahresetat 110,8 Mio. Euro (2008)[2]
Website www.uni-bayreuth.de
"Große Raumkurve" des Bildhauers Norbert Kricke auf dem Campusgelände

Die Universität Bayreuth (UBT) ist eine 1975 gegründete bayerische staatliche Universität mit Sitz in Bayreuth.

Geschichte[Bearbeiten]

Bereits im Jahr 1742 wurde von Markgraf Friedrich in Bayreuth eine Akademie gegründet und zur Universität erhoben. Nach Streitigkeiten zwischen den Studenten und der Stadtbevölkerung wurde diese jedoch schon 1743 nach Erlangen verlagert.

Ab 1958 bestand in Bayreuth eine Pädagogische Hochschule, deren Gründungsrektor der Historiker Werner Emmerich war. Der erneute Beschluss zur Gründung einer Universität in Bayreuth erging 1970 durch den Bayerischen Landtag. Die von einem Strukturbeirat entwickelte Grundkonzeption dieser siebten Bayerischen Landesuniversität zielte von vornherein darauf ab, zukunftsweisende Forschungs- und Ausbildungsbereiche einzurichten, die an der Schnittstelle wissenschaftlicher Disziplinen angesiedelt sind und daher die fächerübergreifende Zusammenarbeit in Forschung und Studium strukturell unterstützen. Daher wurde sie auch von Anfang an als Campusuniversität geplant. Der Studienbetrieb wurde zum Wintersemester 1975/76 aufgenommen. Im Laufe der Jahre folgte der Aufbau der Fakultäten, Institute und Serviceeinrichtungen auf dem Universitätscampus im Südosten der Stadt.

Im Rahmen des seit 2008 jährlich von der Universität veranstalteten interdisziplinären Symposions Zukunftsforum Bayreuth wird der Markgräfin-Wilhelmine-Preis der Stadt Bayreuth für Toleranz und Humanität in kultureller Vielfalt verliehen.

Im Februar 2011 geriet die Universität in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, als Plagiatsvorwürfe bezüglich der Dissertation des Politikers Karl-Theodor zu Guttenberg laut wurden. Zu Guttenberg hatte an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Jura studiert und nach dem ersten Staatsexamen 2006 dort auch promoviert. Seine Dissertation „Verfassung und Verfassungsvertrag“ war mit „summa cum laude“ bewertet worden. Nach näherer Untersuchung der Vorwürfe wurde zu Guttenberg der Doktortitel von der Universität Bayreuth am 23. Februar 2011 wieder aberkannt.[3] Im Mai 2011 kündigte Universitätspräsident Rüdiger Bormann an, als Konsequenz aus der Plagiatsaffäre einheitliche Qualitätsmaßstäbe für Promotionsverfahren erarbeiten zu lassen.[4]

Universitätsverfassung[Bearbeiten]

Die Universität Bayreuth verfügt über eine Grundordnung,[5] in deren Präambel die Interdisziplinarität, Internationalität und das gezielte Setzen von Schwerpunkten als Leitbild formuliert sind.[6]

Campus[Bearbeiten]

Vor dem Gebäude der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät

Der Campus der Universität Bayreuth liegt im Süden Bayreuths, nahe der A 9, Ausfahrt Bayreuth-Süd (Nr. 42). Der größte Teil der Universität befindet sich dort, nur wenige Einrichtungen sind in anderen Gebäuden in und um Bayreuth angesiedelt. Die Studentenwohnheime befinden sich weitgehend in unmittelbarer Nähe des Campus.[7]

Gliederung[Bearbeiten]

Hochschulleitung[Bearbeiten]

Präsidenten von bis
Klaus Dieter Wolff 1973 1991
Helmut Buettner 1991 1997
Helmut Ruppert 1997 2009
Rüdiger Bormann 2009 2013
Stefan Leible 2013[8] aktuell

Erster Kanzler war vom 1. Januar 1972 bis 31. Oktober 1999 Wolf-Peter Hentschel. Von 1999 bis 2010 war Ekkehard Beck und seit 2010 ist Markus Zanner Kanzler der Universität Bayreuth.

Hochschulrat[Bearbeiten]

Dem Hochschulrat der Universität Bayreuth gehören aktuell als externe Mitglieder an:[9]

Neben den externen Mitgliedern werden durch Hochschulwahlen

  • 3 Vertreter der Professoren
  • 1 Vertreter der wissenschaftlichen Mitarbeiter
  • 1 Vertreter der Studierenden

bestimmt.

Fakultäten[Bearbeiten]

Blick auf den zentralen Universitätscampus in Richtung Norden (im Hintergrund ist das Festspielhaus der Bayreuther Festspiele zu erkennen)

An der Universität Bayreuth bestehen folgende sechs Fakultäten:[10]

  1. Fakultät für Mathematik, Physik und Informatik (MPI)
  2. Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften (BCG)
  3. Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät (RW)
  4. Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät (SpLit)
  5. Kulturwissenschaftliche Fakultät (KuWi)
  6. Fakultät für Ingenieurwissenschaften (Ing.) a


a Bis 24. Februar 2013: Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften (FAN)[11]

Zentrale Einrichtungen[Bearbeiten]

Bibliotheken[Bearbeiten]

Die Universitätsbibliothek ist in folgende Bibliotheksstandorte unterteilt:

  1. Zentralbibliothek mit integrierter Teilbibliothek Geisteswissenschaften (ZB)
  2. Teilbibliothek Rechts- und Wirtschaftswissenschaften (TB RW)
  3. Teilbibliothek Biologie/Chemie (TB NW I)
  4. Teilbibliothek Mathematik/Physik/Informatik/Ingenieurwissenschaften (TB NW II)
  5. Teilbibliothek Geowissenschaften (TB GEO)
  6. Teilbibliothek Musiktheater, Schloss Thurnau (FIMT)
  7. Zusatzmagazin Geschwister-Scholl-Platz (GSP)

Studium[Bearbeiten]

Die Universität ist für ca. 10.000 Studenten ausgelegt, im Wintersemester 2011/12 betrug die Zahl der eingeschriebenen Studierenden aufgrund des doppelten Abiturjahrgangs etwa 11.400.[1] Viele Studiengänge sind fächerübergreifend angelegt, z.B. Philosophy & Economics, Internationale Wirtschaft und Entwicklung, Gesundheitsökonomie, Sportökonomie, Polymer- und Kolloidchemie, Geoökologie (Umweltnaturwissenschaften), Global Change Ecology oder Angewandte Informatik. Die Universität Bayreuth ist Mitglied im MedienCampus Bayern, dem Dachverband für die Medienaus- und -weiterbildung in Bayern.

Studienangebote[Bearbeiten]

Der zentrale Campus
Vor dem Gebäude Geisteswissenschaften I

Bachelor-Studiengänge (Bachelor of Arts/Bachelor of Science/Bachelor of Education)[Bearbeiten]

  • Afrikanische Sprachen, Literaturen und Kunst (Bachelor of Arts, B.A.)
  • Angewandte Afrika-Studien, Kultur und Gesellschaft Afrikas (Bachelor of Arts, B.A.)
  • Angewandte Informatik (Bachelor of Science, B.Sc.)
  • Anglistik/Amerikanistik (Bachelor of Arts, B.A.)
  • Arabische und Islamische Sprach- und Kulturstudien (nur Kombinationsfach)
  • Berufliche Bildung, Fachrichtung Metalltechnik (Bachelor of Education, B.Ed.)
  • Betriebswirtschaftslehre (Bachelor of Science, B.Sc.)
  • Biochemie (Bachelor of Science, B.Sc.)
  • Biologie (Bachelor of Science, B.Sc.)
  • Biologie/Chemie (Bachelor of Education, B.Ed.)
  • Chemie (Bachelor of Science, B.Sc.)
  • Chemie/Mathematik (Bachelor of Education, B.Ed.)
  • Economics (Bachelor of Science, B.Sc.)
  • Engineering Science (Bachelor of Science, B.Sc.)
  • Ethnologie (Bachelor of Arts, B.A.)
  • Europäische Geschichte (Bachelor of Arts, B.A.)
  • Geographie (Bachelor of Science, B.Sc.)
  • Geographische Entwicklungsforschung Afrikas (Bachelor of Arts, B.A.)
  • Geoökologie (Bachelor of Science, B.Sc.)
  • Germanistik (Bachelor of Arts, B.A.)
  • Gesundheitsökonomie (Bachelor of Science, B.Sc.)
  • Informatik (Bachelor of Science, B.Sc.)
  • Interkulturelle Studien / Intercultural Studies (Bachelor of Arts, B.A. - internationaler Doppelabschluss)
  • Interkulturelle Germanistik (nur Kombinationsfach)
  • Internationale Wirtschaft und Entwicklung (Bachelor of Arts, B.A.)
  • Kulturwissenschaft mit Schwerpunkt Religion (Bachelor of Arts, B.A.)
  • Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (Bachelor of Science, B.Sc.)
  • Mathematik (Bachelor of Science, B.Sc.)
  • Mathematik/Informatik (Bachelor of Education, B.Ed.)
  • Mathematik/Physik (Bachelor of Education, B.Ed.)
  • Medienwissenschaft und Medienpraxis (Bachelor of Arts, B.A.)
  • Musiktheaterwissenschaft (Bachelor of Arts, B.A.)
  • Musikwissenschaft (nur Kombinationsfach)
  • Philosophy & Economics (Bachelor of Arts, B.A.)
  • Physik (Bachelor of Science, B.Sc.), Biophysik, Technische Physik
  • Physik/Informatik (Bachelor of Education, B.Ed.)
  • Polymer- und Kolloidchemie (Bachelor of Science, B.Sc.)
  • Rechtswissenschaft (nur Kombinationsfach)
  • Religionswissenschaft (nur Kombinationsfach)
  • Soziologie (seit SoSe 2014 B.A. und Kombifach)
  • Sportökonomie (Bachelor of Science, B.Sc.)
  • Technomathematik (Bachelor of Science, B.Sc.)
  • Theater und Medien (Bachelor of Arts, B.A.)
  • Wirtschaftsingenieurwesen (Bachelor of Science, B.Sc.)
  • Wirtschaftsmathematik (Bachelor of Science, B.Sc.)
  • Wirtschafts- und Sozialgeographie (nur Kombinationsfach)
  • Wirtschaftswissenschaften (nur Kombinationsfach)

Staatsexamen[Bearbeiten]

  • Biologie
  • Chemie
  • Deutsch
  • Englisch
  • Geographie
  • Geschichte
  • Informatik
  • Mathematik
  • Physik
  • Sport
  • Wirtschaftswissenschaften
  • Rechtswissenschaften (Diplom Jurist Univ., Dipl.-Jur. Univ.); fakultativ: Wirtschaftswissenschaftliche Zusatzausbildung für Juristen (Wirtschaftsjurist (Univ. Bayreuth))[12] und/oder TeWiZ

Master-Studiengänge (Master of Arts/Master of Science/Master of Education)[Bearbeiten]

  • African Language Studies (Master of Arts, M.A.)
  • Angewandte Informatik (Master of Science, M.Sc.)[2]
  • Automotive Components Engineering and Mechatronics (Master of Science, M.Sc.)
  • Betriebswirtschaftslehre (Master of Science, M.Sc.)
  • Biochemie und Molekulare Biologie (Master of Science, M.Sc.)
  • Biodiversität und Ökologie (Master of Science, M.Sc.)
  • Biologie/Chemie (Master of Education, M.Ed.)
  • Biotechnology and Process Engineering (Master of Science, M.Sc.)
  • Chemie/Mathematik (Master of Education, M.Ed.)
  • Computer Science (Master of Science, M.Sc.)[3]
  • Economics (Master of Science, M.Sc.)
  • Energy Science and Technology (Master of Science, M.Sc.)
  • Études Francophones (Master of Arts, M.A.)
  • Experimental Geosciences (Master of Science, M.Sc.)
  • Geoökologie (Master of Science, M.Sc.)
  • Gesundheitsökonomie (Master of Science, M.Sc.)
  • Global Change Ecology (Master of Science, M.Sc.) im Elitenetzwerk Bayern
  • Humangeographie – Stadt- und Regionalforschung (Master of Science, M.Sc.)
  • Intercultural Anglophone Studies (Master of Arts, M.A.) internationaler Studiengang
  • Interkulturelle Germanistik (Master of Arts, M.A.) einschließlich Doppelabschluss-Kooperationen mit mehreren ausländischen Universitäten (Utrecht, Moskau und Ústi nad Labem)
  • Internationale Wirtschaft & Governance (Master of Arts, M.A.)
  • Kultur und Gesellschaft Afrikas (Master of Arts, M.A.)
  • Kultur- und Sozialanthropologie (Master of Arts, M.A.)
  • Literatur im kulturellen Kontext (Master of Arts, M.A.)
  • Literatur und Medien (Master of Arts, M.A.)
  • Materialchemie und Katalyse (Master of Science, M.Sc.)
  • Materials Science and Engineering (Master of Science, M.Sc.)
  • Mathematik (Master of Science, M.Sc.)
  • Mathematik/Informatik (Master of Education, M.Ed.)
  • Mathematik/Physik (Master of Education, M.Ed.)
  • Medienkultur und Medienwirtschaft (Master of Arts, M.A.; Promotionsprogramm)
  • Mitteleuropa und Angelsächsische Welt - 1300–2000 - Central Europe and the English-Speaking World (Master of Arts, M.A. und Doktor der Philosophie, Dr. phil.)
  • Molekulare Ökologie (Master of Science, M.Sc.)
  • Musik und Performance (Master of Arts, M.A.)
  • Natur- und Wirkstoffchemie (Master of Science, M.Sc.)
  • Philosophy & Economics (Master of Arts, M.A.)
  • Physik (Master of Science, M.Sc.)
  • Physik/Informatik (Master of Education, M.Ed.)
  • Physische Geographie, (Master of Science, M.Sc.)
  • Polymer Science (Master of Science, M.Sc.)
  • Religionswissenschaft (Master of Arts, M.A.)
  • Sportökonomie (Master of Science, M.Sc.)
  • Sprache – Interaktion – Kultur (Master of Arts, M.A.)
  • Technomathematik (Master of Science, M.Sc.)
  • Wirtschaftsingenieurwesen (Master of Science, M.Sc.)
  • Wirtschaftsmathematik (Master of Science, M.Sc.)

Zertifikat[Bearbeiten]

  • Afrikanologie
  • Macromolecular Science im Elitenetzwerk Bayern
  • Technikwissenschaftliches Zusatzstudium für Juristinnen und Juristen[13][14]

Berufsbegleitende Master-Studiengänge (Master of Business Administration/Magister legum)[Bearbeiten]

  • Health Care Management (Master of Business Administration, MBA)
  • Rechtswissenschaften für ausländische Staatsangehörige (Magister legum, LL.M.)
  • Sportmanagement (Master of Business Administration, MBA)

Studentische Arbeitskreise[Bearbeiten]

Die Arbeitskreise (AK) des Studierendenparlaments

  • AK Development
  • AK Kultur und Kommunikation (KuK)
  • AK Presse (Der TIP: wöchentlich erscheinende Studentenzeitung)
  • AK Förderung europäischer Streitkultur (Debattierclub)
  • AK Webradio (Schalltwerk)
  • AK Internationales Ateliertheater Bayreuth (IATB)
  • AK Kinderhilfe und Bildung
  • AK Nachhaltiges Wirtschaften (oikos)
  • AK Kreatives Schreiben
  • AK Lehramt
  • AK Plurale Ökonomik

Forschung[Bearbeiten]

Zentrale Wissenschaftliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Universitätscampus, im Hintergrund das Gebäude Naturwissenschaften II
  • Bayerisches Geoinstitut (BGI)
  • Bayreuther Zentrum für Kolloide und Grenzflächen (BZKG)
  • Bayreuther Institut für Makromolekülforschung (BIMF)
  • Forschungszentrum für Bio-Makromoleküle (bio-mac)
  • Bayreuther Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (BZMB)
  • Bayreuther Zentrum für Ökologie und Umweltforschung (BayCEER)
(ehemals Bayreuther Institut für Terrestrische Ökosystemforschung (BITÖK)[15])
  • Bayreuther Materialzentrum (BayMAT)
  • Institut für Afrikastudien (IAS)
  • Bayreuth Academy for Advanced African Studies (BA), gegründet 2012.
  • IWALEWA-Haus: Forum für afrikanische Gegenwartskunst
  • Forschungsinstitut für Musiktheater (FIMT)
  • Bayreuther Institut für Europäisches Recht und Rechtskultur
  • Bayreuth Institute for American Studies (BIFAS)
  • Zentrum für Schulforschung und Lehrerbildung (ZSL)
  • Zentrum zur Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts (Z-MNU)

In diesen interdisziplinären, fakultätsübergreifenden Forschungseinrichtungen spiegeln sich die Profilfelder der Universität Bayreuth in Forschung und Lehre wider: Hochdruck- und Hochtemperaturforschung, Makromolekül- und Kolloidforschung, Ökologie und Umweltwissenschaften, Neue Materialien, Molekulare Biowissenschaften, Nichtlineare Dynamik, Afrikastudien, Kulturvergleich und interkulturelle Prozesse, Dynamik und Ordnung – Entwicklung von Rechtskultur und Wirtschaft.

Einrichtungen in Kooperation mit der DFG[Bearbeiten]

  • Sonderforschungsbereich 481: Komplexe Makromolekül- und Hybridsysteme in inneren und äußeren Feldern (seit 1998)
  • Sonderforschungsbereich 840: Von partikulären Nanosystemen zur Mesotechnologie (2009 bis 2013)

Der SFB/FK 560: Lokales Handeln in Afrika im Kontext globaler Einflüsse sowie der SFB 466: Lymphoproliferation und virale Immundefizienz (in Zusammenarbeit mit der Universität Erlangen-Nürnberg) wurden 2007 beendet.

Des Weiteren bestehen folgende DFG-Forschergruppen:

  • Forschergruppe 608: Nichtlineare Dynamik komplexer Kontinua
  • Forschergruppe 562: Dynamik von Bodenprozessen bei extremen meteorologischen Randbedingungen
  • Forschergruppe 582: Electron Transfer Processes in Anoxic Aquifer
  • Forschergruppe 402: Funktionalität in einem tropischen Bergregenwald Ecuadors: Diversität, dynamische Prozesse und Nutzungspotenziale unter ökosystemaren Gesichtspunkten
  • Forschergruppe 790: Classification of Algebraic Surfaces and Compact Complex Manifolds
  • Forschergruppe 655: Priorisierung in der Medizin: Eine theoretische und empirische Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

Projektgruppen in Kooperation mit der Fraunhofer-Gesellschaft[Bearbeiten]

  • Prozessinnovation für Unternehmen des ostbayerischen Raumes
  • Keramische Verbundstrukturen

Projektgruppen in Kooperation mit der Volkswagen-Stiftung[Bearbeiten]

  • The Sharia Debate and the Shaping of Muslim and Christian Identities in Northern Nigeria
  • Shari’a Debates and Their Perception by Christians and Muslims in Selected African States
  • Belief in the Paranormal and Occult: Its Influence on the Socio-Political, Economic and Religious Life in West Africa in the Era of Globalization
  • Local Strategies of Conflict Management in Guinea-Bissau

Forschungsprojekte der Europäischen Union[Bearbeiten]

Bayerisches Geoinstitut (BGI) auf dem Universitätscampus
  • POLYAMPHI – Self-Organized Nanostructures of Amphiphilic Copolymers
  • CATNETS – Evaluation of the Catallaxy paradigm for decentralized operation of dynamic application networks
  • HIGH PRESSURE – The Structure and Properties of Materials at High Pressure
  • c2c – Crust to Core: The Fate of Subducted Material
  • ATOMIC TO GLOBAL – Physics and chemistry of earth materials: From the atomic scale to a global perspective
  • PATHWAY - The Pathway to Inquiry Based Science Teaching.

Forschungsstellen[Bearbeiten]

  • Forschungsstelle für Bankrecht und Bankpolitik
  • Forschungsstelle für Deutsches und Europäisches Energierecht
  • Forschungsstelle für Deutsches und Europäisches Lebensmittelrecht
  • Forschungsstelle für Nahrungsmittelqualität (ForN)
  • Forschungsstelle für Wirtschafts- und Medienrecht (FWMR)
  • Bayreuther Institut für Europäisches Recht und Rechtskultur/Forschungsstelle für Europäisches Verfassungsrecht
  • Forschungsstelle für Sozialrecht und Gesundheitsökonomie
  • Forschungsstelle für Verbraucherrecht (FfV)
  • Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften (IMG)
  • Forschungsstelle für das Recht der Nachhaltigen Entwicklung (FORNE)
  • Institut zur Erforschung der religiösen Gegenwartskultur (IrG)
  • Forschungs- und Informationszentrum Neue Religiosität (FIZ)
  • Forschungsstelle für Atmosphärische Chemie
  • Limnologische Forschungsstation
  • Demonstrationslabor Bio-/Gentechnik
  • Forschungsstelle für Werkstoffverbunde und oberflächenveredelte Produkte aus Glas (WOPAG)
  • BERC – Bayreuth Engine Research Center

Weitere Einrichtungen in Verbindung mit der Universität Bayreuth[Bearbeiten]

  • Ökologische Außenstelle in Wallenfels im Landkreis Kronach
  • Prinz-Albert-Gesellschaft
  • Betriebswirtschaftliches Forschungszentrum für Fragen der Mittelständischen Wirtschaft e.V. (BF/M)
  • RRV-Forschungsstelle für Raumanalysen, Regionalpolitik und Verwaltungspraxis an der Universität Bayreuth e.V.
  • Friedrich-Baur-Forschungszentrum für Biomaterialien
  • Kompetenzzentrum Neue Materialien Nordbayern GmbH
  • Neue Materialien Bayreuth GmbH
  • Forschervereinigung Werkstoffe
  • Institut für internationale Kommunikation und auswärtige Kulturarbeit (IIK Bayreuth)
  • Stiftung Paläobotanische Sammlung Rossmann Bayreuth
  • Formula Student Electric Team Elefant Racing e.V.
  • Medien-Projekt der Universität Bayreuth "Campus TV"
Logo Campus TV

Graduiertenkollegs[Bearbeiten]

Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder bietet die Universität Bayreuth mit der „Bayreuth International Graduate School of African Studies“ (BIGSAS) ein Graduiertenkolleg zur Afrikaforschung an.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert derzeit drei Graduiertenkollegs:

  • TERRECO Ökologische Heterogenität in komplexem Gelände – Complex Terrain and Ecological Heterogeneity
  • Geistiges Eigentum und Gemeinfreiheit
  • Stabile und metastabile Mehrphasensysteme bei hohen Anwendungstemperaturen

In Zusammenarbeit mit dem Elitenetzwerk Bayern ist die Universität Bayreuth zusätzlich an folgenden Graduiertenkollegs beteiligt:

  • Structure, Reactivity and Properties of Oxide Materials (Sprecheruniversität)
  • Lead Structures of Cell Function (Sprecheruniversität)
  • Nano-Bio-Technology
  • NanoCat: Nanodesign von Hochleistungskatalysatoren
  • Identifikation, Optimierung und Steuerung für technische Anwendungen
  • Incentives – Bavarian Graduate Program in Economics

Bekannte Persönlichkeiten an der Uni Bayreuth[Bearbeiten]

Studierende[Bearbeiten]

Hochschullehrer[Bearbeiten]

Für ehemalige und aktuelle Hochschullehrer der Universität Bayreuth siehe: Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bayreuth)

Absolventenvereine (Alumni-Arbeit)[Bearbeiten]

Die Alumni-Arbeit an der Universität Bayreuth ist, im Gegensatz zu manchen anderen Hochschulen, nicht zentral (also auf der gesamtuniversitären Ebene und aus der Hochschulleitung bzw. Verwaltung heraus), sondern dezentral organisiert. Die bestehenden Alumni-Strukturen gehen auf Initiativen ehemaliger Studierender zurück und gliedern sich nach Fakultäten, Studiengängen oder Studienbereichen. Bei den folgenden Einrichtungen handelt es sich teils um eingetragene Vereine, teils um weniger formelle Strukturen (Netzwerke):

  • BcG Alumni e. V. – Absolventenverein der Biologie, Biochemie und Geowissenschaften
  • CSG e. V. – Absolventenverein der Chemie
  • AluMPI e. V. – Absolventenverein der Mathematik, Physik und Informatik
  • RWalumni – Absolventenverein der Recht- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
  • sabig – Studierende und Alumni der Bayreuther Interkulturellen Germanistik (2008 als Arbeitskreis des IIK Bayreuth e.V. institutionalisiert)

Eine internationale Alumni-Arbeit v.a. im Bereich der interdisziplinären Afrikawissenschaften sowie der Interkulturellen Germanistik wird seit 2009 durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert. Vertreter/-innen der Alumni-Organisationen gehören einem Alumni-Forum an, das unter der Leitung des Vizepräsidenten für internationale Angelegenheiten und Außenkontakte der UBT steht.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Universität Bayreuth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b 470 „Erstis“ an der Universität Bayreuth. In: Pressemitteilung Uni Bayreuth. 17. April 2013, abgerufen am 22. April 2013.
  2. a b c Zahlen und Fakten. Universität Bayreuth, 2008, abgerufen am November 2008.
  3. Universität Bayreuth erkennt zu Guttenberg den Doktorgrad ab. In: Medienmitteilung Nr. 037/2011, Universität Bayreuth. 23. Februar 2011, abgerufen am 27. Februar 2011 (PDF).
  4. zeit.de 11. Mai 2011: Guttenberg will aus Überlastung gefälscht haben
  5. Grundordnung der Universität Bayreuth (PDF; 131 kB)
  6. Erster Satz der Präambel in der Fassung vom 10. Dezember 2009: „Die Universität Bayreuth ist eine international operierende kooperations- und schwerpunktorientierte Universität mit innovativen interdisziplinären Forschungsstrukturen und daraus abgeleiteter Lehre.“
  7. Campusplan auf der Website der Universität
  8. uni-bayreuth.de
  9. uni-bayreuth.de
  10. uni-bayreuth.de
  11. Aus der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften (FAN) wird die Fakultät für Ingenieurwissenschaften (Ing.)
  12. wirtschaftsjurist.uni-bayreuth.de
  13. tewiz.uni-bayreuth.de
  14. uni-bayreuth.de
  15. BITÖK. Abgerufen am 27. Februar 2011.
  16. [1]

49.92888888888911.585833333333Koordinaten: 49° 55′ 44″ N, 11° 35′ 9″ O