Hapoel Gilboa Galil

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Hapoel Giboa Galil
Gegründet 2008
(Galil Elyon: 1978)
Halle Gan Ner Sports Hall
(2.700 Plätze)
Homepage http://www.gilboa-galil.co.il/
Vorsitzender Yaron Ohayon
Manager Amit Gal
Trainer vakant
Liga Ligat ha’Al

2013/14: 8. Platz

Farben rot / weiß / schwarz
Trikotfarben
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
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Auswärts
Erfolge
Israelischer Meister 2010, (als Galil Elyon 1993);
Balkan League 2012, 2013;
Israelischer Pokalsieger (als Galil Elyon) 1988, 1992

Hapoel Giboa Galil ist ein israelischer Basketballverein aus Gan Ner im Regionalverband Gilboa im galiläischen Nordbezirk. Der Verein ist ein Fusionsklub aus Hapoel Galil Elyon und Hapoel Gilboa, der sich 2008 zusammenschloss. Neben dem international bekannteren Hapoel Jerusalem, der 2004 den ULEB Cup gewann, gehört der Verein dem Verband der israelischen Arbeitervereine HaPoel an. Im Unterschied zum Jerusalemer Verein ist Gilboa Galil auf nationaler Ebene erfolgreicher, da man dem dominierenden 50fachen Meister Maccabi Tel Aviv bereits zweimal die Meisterschaft „entreißen“ konnte. Seit 1970 ist dies ansonsten nur Hapoel Holon einmal gelungen. 2012 und 2013 gewann man die Balkan International Basketball League.

Hapoel Galil Elyon[Bearbeiten]

Hapoel Galil Elyon wurde 1978 gegründet und trug seine Heimspiele in der Heihal HaPais in Kfar Blum am Fuß der Golanhöhen aus. Nach einer Pokalfinalteilnahme 1987 gewann man unter Trainer Muli Katzurin im folgenden Jahr 1988 erstmals mit dem israelischen Pokalwettbewerb einen nationalen Titel. Nach einer weiteren Finalteilnahme 1990 gewann man 1992 erneut den Pokalwettbewerb. Nach dem zweiten Pokalsieg verließ Katzurin den Verein. Sein Nachfolger Pini Gershon konnte Hapoel nach 1990 erneut ins Meisterschaftsfinale bringen, wo man dann 1993 Hapoel Tel Aviv besiegte und Maccabi Tel Aviv erstmals seit 1970 nicht die Meisterschaft erringen konnte. Mit Hapoel Galil Elyon wurde damit erstmals überhaupt ein Verein israelischer Basketball-Meister, der nicht aus Tel Aviv kam. Während Katzurin daraufhin von Maccabi Tel Aviv verpflichtet wurde und in seine Heimatstadt zurückkehrte, verließ auch Gershon Hapoel Galil Elyon, kehrte aber nach einer Spielzeit für die Saison 1994/95 zurück, in der er Hapoel erneut ins Meisterschaftsfinale brachte, welches diesmal gegen Katzurins Maccabi verloren ging. Nachfolger von Gershon bei Hapoel wurde anschließend sein bisheriger Assistent David Blatt, der den Verein 1998 noch einmal ins Pokalfinale führte.

Später trainierte Gershon ebenfalls Maccabi Tel Aviv und holte Blatt erneut als seinen Assistenten. Zusammen feierte man bei Maccabi dann auch Erfolge auf internationaler Ebene und gewann zweimal die ULEB Euroleague, wobei Blatt nach dem ersten Erfolg 2004 nach Russland gewechselt war. Später startete dann Oded Kattash von 2004 bis 2007 seine Trainerkarriere bei Hapoel, der auch als junger Spieler seine Karriere bei Hapoel begonnen hatte, bevor er zu Maccabi Tel Aviv und später Panathinaikos Athen gewechselt war. Hapoel Galil Elyon hatte nicht nur einen Ruf als „Sprungbrett“ für Trainer, sondern auch viele junge israelische Spieler wie Doron Sheffer, der 2008 seine Karriere bei Hapoel auch beendete, sowie Profineulinge aus den USA begannen erfolgreiche Karrieren bei Galil Elyon. 2008 folgte schließlich die Fusion mit Hapoel Gilboa.

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten]

  • IsraelIsrael Muli Katzurin 1987–1992
  • IsraelIsrael Pini Gershon 1992/93, 1994/95
  • IsraelIsrael David Blatt 1995–1999
  • IsraelIsrael Oded Kattash 2004–2007

Hapoel Gilboa[Bearbeiten]

Hapoel Gilboa stand im Schatten seines regionalen Rivalen Galil Elyon im Norden und bildete bereits von 1993 bis 2008 eine Fusion mit Hapoel Afula. Nach dem Abstieg aus der höchsten nationalen Spielklasse 2008 löste man die Fusion und schloss sich mit Galil Elyon zusammen.

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Hapoel Gilboa Galil (seit 2008)[Bearbeiten]

2008 folgte die Fusion von Hapoel Galil Elyon und Hapoel Gilboa. Der Fusionsverein trug seine Heimspiele daraufhin in der Gan Ner Sports Hall aus, die gegenüber Galil Elyons alter Heimspielstätte eine größere Kapazität hatte. Kattash kehrte daraufhin als Trainer zum Fusionsverein zurück. Im zweiten Jahr gewann man 2010 die israelische Meisterschaft. Anschließend wechselte Kattash zu Hapoel Jerusalem und wurde Trainerassistent der israelischen Nationalmannschaft. Nachfolger Kattashs bei Gilboa Galil wurde Assistent Lior Lubin, der die Mannschaft nach einem Halbfinalerfolg über Kattashs neuen Verein erneut ins Meisterschaftsfinale führte, welches diesmal wieder gegen Maccabi Tel Aviv verloren ging, die erfolgreich Revanche nehmen konnten für die Finalniederlage im Vorjahr. In der folgenden Saison 2011/12 erreichte man in der regulären Saison erneut den zweiten Platz. In den Play-offs um die Meisterschaft schied man diesmal jedoch früh im Viertelfinale aus. Dafür gewann man als Gastmannschaft die Balkan International Basketball League (BIBL), bei der man im Finale in eigener Halle den bulgarischen Verein Lewski Sofia schlug. Den Titel konnte man 2013 gegen den gleichen Gegner im Finale im bulgarischen Samokow verteidigen. Während anschließend Rakim Sanders und Jamar Smith wie vier Jahre zuvor schon Brian Roberts zum deutschen Meister Brose Baskets wechselten, verlor die Mannschaft unter dem neuen Trainer Sharon Drucker 2014 diesmal das Finale gegen Lewski Sofia in der BIBL.

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten]

  • IsraelIsrael Oded Kattash 2008–2010
  • IsraelIsrael Lior Lubin 2010–2013
  • IsraelIsrael Sharon Drucker 2013/14

Weblinks[Bearbeiten]