Haubitze 210/22

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Die Haubitze 210/22 ist ein italienisches Feldgeschütz des Zweiten Weltkrieges.

Geschichte[Bearbeiten]

1938 entwickelten italienische Ingenieure die Haubitze 210/22 im Kaliber 210 mm. Sie war ein vergleichsweise fortschrittliches Geschütz. Es wurden zwar 346 Haubitzen bestellt, doch bei der italienischen Kapitulation 1943 waren nur 20 fertiggestellt. Die deutsche Wehrmacht übernahm diese Geschütze und setzte die Produktion in den norditalienischen Fabriken bis Kriegsende fort. Das Geschütz erhielt deutscherseits den Namen "210 mm Haubitze 520 (i)".

Technik[Bearbeiten]

Das Geschütz ist eine konventionelle Konstruktion. Die Räderlafette besteht aus vier Rädern. Zwei Spreizholme verleihen dem Geschütz Stabilität. Zum Feuern werden die Räder angehoben und über eine Bodenplatte geschoben. Wiege und Rohrrücklauf waren so konstruiert, dass selbst bei einem Schuss aus höchster Erhöhung das Bodenstück nicht den Boden berühren konnte.

Technische Daten[Bearbeiten]

  • Kaliber: 210 mm
  • Gefechtsgewicht: 15.885 kg
  • Höhenrichtbereich: 0° bis +70°
  • Mündungsgeschwindigkeit: 560 m/sek
  • Geschoss/Gewicht: Hochexplosiv / 101 kg
  • Schussweite: 15.400 m

Literatur[Bearbeiten]