Hausgeburt

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Hausgeburt

Eine Hausgeburt ist eine Form der außerklinischen Geburt. Sie findet, im Gegensatz zu Geburten in Krankenhaus oder Geburtshaus, in einer Privatwohnung statt.

Geschichte[Bearbeiten]

Bis etwa Mitte des 20. Jahrhunderts waren Hausgeburten in allen Teilen der Welt die vorherrschende Geburtsform. Erst durch eine flächendeckende Versorgung mit Krankenhäusern und Krankenversicherungen entwickelte sich die klinische Geburt in Industriestaaten zur dominierenden Art der Entbindung, während in Entwicklungsländern auch gegenwärtig die Hausgeburt vorherrscht, nicht selten mangels Alternativen. In den USA fanden 1900 nur 5 % aller Geburten in Kliniken statt, 1939 bereits 50 %, 1960 quasi alle Geburten. Man ging davon aus, dass ein Krankenhaus größere Sicherheit und bessere Schmerzlinderung bot, und man wollte von der längeren Ruhezeit profitieren, die der stationäre Aufenthalt bot. In den Zwanzigern und Dreißigern des 20. Jahrhunderts waren Klinikgeburten nicht sicherer als Hausgeburten: Die Säuglingssterblichkeit aufgrund von fehlerhaft durchgeführten Operationen stieg um bis zu 50%;[1] Die Morbidität und Mortalität der Mütter wurde ebenfalls mit der steigenden Rate an Klinikgeburten in Verbindung gebracht. Es sollte dem entgegengewirkt werden durch größere Vorsicht vor Infektionen in den Kliniken.[2] Mortalität und Morbidität verbesserten sich mit der Einführung von Antibiotika und durch die Durchführung von Kaiserschnitten anstelle von Geburtszangen-Extraktionen bei Komplikationen mit nicht vollständig eröffnetem Muttermund.[1]

Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts galt eine Hausgeburt in vielen Industrieländern als exotisch und unvernünftig. Diese Einstellung hat sich zum Ende des vergangenen Jahrhunderts wieder gewandelt. Heutzutage liegt es in der Entscheidung der Mutter, welchen Ort der Geburt sie wählt. Die Sensibilität für krankenhausspezifische Risiken wächst. In einigen Ländern werden Hausgeburten staatlicherseits wieder gefördert, etwa in den Niederlanden. Dort liegt die Hausgeburtsrate bei etwa 30 %.

Die Geburtsallianz Österreich, eine Bürgerinitiative für eine baby- und mütterfreundliche Geburtshilfe, ernannte das Jahr 2010 zum Jahr der Hausgeburtshilfe und nachfolgend den Zeitraum von 2010 bis 2020 zur Dekade der Hausgeburt.[3]

In Deutschland wurden 2012 von 675.944 Kindern 10.164 (geplant und ungeplant) außerklinisch geboren. Das entspricht einem Anteil von 1,5 Prozent. Die gesetzlichen Krankenkassen erstatteten je Hausgeburt durchschnittlich rund 1100 Euro Kosten.[4]

Geburtshilfliche Betreuung[Bearbeiten]

Hebammen[Bearbeiten]

In der Regel werden Hausgeburten von einer verantwortlichen Hebamme begleitet. Die Kosten für diese Betreuung werden von allen Krankenkassen übernommen. Die regional und individuell variierende Rufbereitschaftspauschale, die von Hausgeburts- und Beleghebammen erhoben wird, ist von den Eltern zu entrichten. Einige private Versicherungsunternehmen zahlen Prämien an die betreffende Versicherungsnehmerin bei Hausgeburten aus; die Höhe der Prämie ist vom Unternehmen und der Art der Versicherung abhängig, deckt jedoch in der Regel den Bereitschaftspauschalbetrag.

Ärzte[Bearbeiten]

Hausärzte und Gynäkologen dürfen eine Hausgeburt betreuen, sind jedoch verpflichtet, eine Hebamme hinzuzuziehen. Auch diese Kosten werden von den Krankenkassen übernommen. In der Praxis kommt es nur sehr selten zur ärztlichen Betreuung einer Hausgeburt.

Alleingeburt[Bearbeiten]

Als unassisted childbirth (deutsch etwa: Alleingeburt) bezeichnet man eine Hausgeburt, bei der weder eine Hebamme noch sonstiges medizinisches Personal anwesend ist. Diese Form der Geburt ist in Deutschland relativ unbekannt und wird aufgrund der damit verbundenen Risiken kaum praktiziert. In Österreich besteht die Pflicht, bei der Geburt eine Hebamme hinzuzuziehen.[5] In Deutschland ist es einer Schwangeren zwar grundsätzlich erlaubt, ohne Inanspruchnahme professioneller Hilfe zu gebären. Sollte das Kind jedoch unter der Geburt Schaden erleiden, den eine Hebamme hätte verhindern können, macht sich die Mutter unter Umständen der fahrlässigen Körperverletzung oder gar fahrlässigen Tötung (§§ 222 und 229 StGB) schuldig.

Voraussetzungen[Bearbeiten]

Rechtliche Verantwortung[Bearbeiten]

Ob für eine Schwangere die Möglichkeit einer Hausgeburt in Betracht kommt, liegt vor allem im Ermessen der begleitenden Hebamme, die für ihren Befund die volle Verantwortung trägt. Eine Schwangere kann auch einen Gynäkologen um seine Meinung bitten, ist ihm aber über die Wahl ihres Geburtswunsches keine Rechenschaft schuldig. Der Gynäkologe trägt für die Wahl des Geburtsortes keine Verantwortung.

Ausschlusskriterien[Bearbeiten]

Völlige Ausschlusskriterien für eine Hausgeburt liegen vor, wenn eine Spontangeburt nicht möglich oder mit besonders hohen Risiken behaftet ist. Hierzu gehören Lageanomalien des Kindes wie die Querlage, Anomalien in Funktion und Lage des Mutterkuchens wie eine Placenta praevia, aber auch Hinweise auf eine schwangerschaftsbedingte Erkrankung (Gestose) oder im Vorfeld diagnostizierte Organschäden des Kindes.

Zwar wird bei Risikogeburten wie Beckenendlage oder Mehrlingen bisweilen eine Hausgeburt durchgeführt, doch wird aus medizinischer Sicht davon abgeraten.

Soziale Kriterien[Bearbeiten]

Neben medizinischen Gesichtspunkten sind bei der Hausgeburt auch soziale Aspekte zu berücksichtigen. Fühlt sich die Schwangere durch ihr häusliches Umfeld belastet, zurückzuführen auf schlechte Hygieneverhältnisse, Lärm oder Familienstreitigkeiten, ergibt die Entscheidung für eine Hausgeburt wenig Sinn. Umgekehrt kann für eine Frau mit einer Krankenhausphobie oder aus Motiven der Selbstbestimmung und des Schutzes der Intimsphäre die Hausgeburt die bessere Alternative sein.

Gründe, Möglichkeiten und Grenzen[Bearbeiten]

Laut den Erhebungen der Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe (QUAG) geben die meisten Frauen die Betreuung durch die ihnen vertraute Hebamme und die Möglichkeit der Selbstbestimmung als entscheidende Motivation zur Hausgeburt an. Die persönliche Umgebung und die ausschließliche Anwesenheit vertrauter und erwünschter Personen werden als weitere Gründe angeführt. Eine Hausgeburt kann in Absprache mit der Hebamme individuell vorbereitet werden, so ist es beispielsweise möglich, den Intensitätsgrad der geburtshilflichen Betreuung mit der Hebamme abzusprechen und so einer Frau, die ihr Kind weitgehend ohne Hilfe bekommen möchte, eine sinnvolle Alternative zur Alleingeburt zu bieten. Geschwisterkinder können bei der Geburt zugegen sein oder Methoden wie die sanfte Geburt im Sinne von Frederick Leboyer oder Michel Odent eine besondere Berücksichtigung finden.

Die QUAG verzeichnete 2006 bei 15,9 % der außerklinischen Geburten Wassergeburten. Wassergeburten sind zuhause auch in einer handelsüblichen Badewanne möglich. Um die Bequemlichkeit für die Gebärende und die Hebamme zu erhöhen, bietet ein Geburtspool eine geeignete Option. Solche Pools werden gemietet, gekauft oder von der Hebamme zur Verfügung gestellt.

Die Anwendung starker Schmerzmittel oder Betäubungsverfahren wie der Pudendusblock oder die Periduralanästhesie sind im Rahmen einer Hausgeburt nicht einsetzbar, sie werden aufgrund der besonderen Situation der Hausgeburt aber auch nur selten verlangt. Eine Schmerzlinderung mithilfe naturheilkundlicher Verfahren wie Atemtechniken und Entspannungsbädern ist möglich. Auch alternativmedizinische Behandlungsformen wie Homöopathie oder Akupunktur kommen zur Anwendung.[6]

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Situation der Hausgeburten hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Qualitätssicherung findet heute für außerklinische und klinische Geburtshilfe in gleicher Weise statt. Die Daten verschiedener Auswertungen und Studien bestätigt immer wieder, dass Geburten ohne Hochrisiko-Faktoren in beiden Settings gleich sicher sind. Voraussetzung ist, dass ausgebildete Hebammen die Geburt begleiten und auf ein medizinisches Backup zurückgegriffen werden kann, falls es zu einer Verlegung kommt. Interventionen (Medikamente, Sprengung der Fruchtblase, Dammschnitt, Operationen usw.) sind bei außerklinisch geplanten Geburten deutlich seltener. Es wird zunehmend deutlicher, dass Ungeduld und der leichte Zugang zu medizinischen Maßnahmen in Kliniken zu übermäßig vielen Interventionen führt. Interventionen ziehen oft weitere Interventionen nach sich, da das Gesamtgefüge gestört wird; dadurch kann es zu unnötigen Komplikationen kommen.[7] Innerhalb der Auswertungen kann jedoch auch wiederholt festgestellt werden, dass die Datenlage für Erstgebärende (Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes) leicht ungünstiger ist als für Mehrgebärende (Frauen, die bereits geboren haben): Häufiger werden sie unter der Geburt in eine Klinik verlegt, bekommen mehr Interventionen (wie Dammschnitte) oder haben mehr sekundäre Kaiserschnitte als Mehrgebärende bei Hausgeburten;[8] eine Studie bezeugt ein leicht schlechteres Outcome für Neugeborene bei Hausgeburten von Erstgebärenden.[9] Bisher gibt es jedoch nicht ausreichend Information aus randomisierten kontrollierten Studien, wodurch die Verzerrung der Studienergebnisse nicht auszuschließen ist. Frauen sollen über die Vorteile und Risiken aufgeklärt werden, um eine informierte Entscheidung treffen zu können. Auch die WHO unterstützt außerklinische Geburten als eine sichere Alternative für Frauen mit geringem Risiko.[10] Aufgrund der wissenschaftlichen Daten ist ein generelles Abraten von Hausgeburten nicht zu vertreten.

Deutschland[Bearbeiten]

Die Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe (QUAG) führt seit über einem Jahrzehnt jährlich Erhebungen in Deutschland durch. Sie zeigen, dass Geburten ohne hohem Risiko, die außerklinisch geplant wurden, ähnlich sicher sind wie klinisch geplante Geburten. Die Zahlen sind von Jahr zu Jahr leichten Schwankungen unterworfen, haben sich in den vergangenen Jahren aber nicht signifikant verändert. Daten für 2012 ergaben beispielsweise:[8]

  • von 10.734 dokumentierten Geburten waren 34,4 % Hausgeburten (Geburtshausgeburten, Arztpraxisgeburten u.a. ergeben die restlichen außerklinischen Geburten)
  • 40,9 % Erstgebärende
  • 90,8 % Spontangeburten;
    2,7 % Zangen-/Saugglockengburten;
    6,6 % Kaiserschnitte (nach Verlegung in eine Klinik)
  • 62,5 % Mit Schwangerschaftsbefund nach Risikokatalog A;
    8,2 % mit Schwangerschaftsbefund nach Risikokatalog B
  • 45,1 % aller Frauen mit vaginaler Geburt hatten keine Geburtsverletzung;
    4,9 % aller Frauen mit vaginaler Geburt bekamen einen Dammschnitt;
    1,1 % aller Frauen mit vaginaler Geburt hatten einen Dammriss III oder IV°
  • 33,4 % ohne jegliche Interventionen;
    23,7 % mit mäßigen Interventionen (Naturheilkunde, Massagen, Akupunktur usw.);
    der Rest mit invasiven Interventionen (Dammschnitt, Medikamente inkl. Homöopathie, Eröffnung der Fruchtblase usw.)
  • 11,2 % mit Verlegung in eine Klinik während der Geburt (Anteil bei Hausgeburten);
    92,4 % aller Verlegungen fanden in Ruhe statt, in Eile 7,5 %
  • 92,2 % aller Lebendgeborenen mit gutem oder sehr gutem Zustand
  • 0,18 % kindliche Sterblichkeit
  • Keine Mutter starb im Zusammenhang mit der Geburt.

Die Daten bescheinigen den Hebammen ein zuverlässiges Management der Geburten sowie ein situationsgerechtes Handeln.

Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung schreibt: „Können alle absehbaren Komplikationen ausgeschlossen werden, ist nichts gegen eine Geburt in den eigenen vier Wänden einzuwenden.“[11]

Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) äußerten sich 2011 in einer Stellungnahme zur Sicherheit von Hausgeburten.[12] Sie behaupten darin, „dass die größtmögliche Sicherheit für Mutter und Kind während der Geburt nur in einer Geburtsklinik gewährt werden kann, in der auf unvorhersehbare Notsituationen sofort und ohne zeitraubenden Transport der Gebärenden mit dem gesamten ärztlich sinnvollen Behandlungsspektrum reagiert werden kann“. Kritisiert wird vor allem die 10%-ige Verlegungsrate unter der Geburt und die höhere perinatale Mortalität der Neugeborenen von 2,1 Kindern auf 1.000 Geburten gegenüber 1,3 Kindern auf 1.000 Geburten bei Geburten zwischen der 37. und 40. Schwangerschaftswoche. Sie berufen sich dabei zunächst auf eine britische Studie, die das Outcome bei Haus- und Klinikgeburten vergleicht.[9] Doch deren Ergebnisse stehen im klaren Widerspruch zur Aussage in der Stellungnahme.[Anmerkung 1] Grund ist, dass in der Stellungnahme das Ergebnis einer Untergruppe (nur Erstgebärende ohne bekannte Risikofaktoren) als Gesamtergebnis dargestellt wird, bei der Komplikationen im Hausgeburtsbereich häufiger auftraten; in der Studie konnte jedoch kein signifikanter Unterschied zwischen Haus- und Klinikgeburten im Gesamtergebnis festgestellt werden. Die Verlegungsraten interpretieren die Verbände als Unfähigkeit der Hebammen, die Situation zu beherrschen. Gemeinhin werden Verlegungen bei Hausgeburten jedoch als Ausdruck von gutem Notfallmanagement gesehen und unterstreichen den ergänzenden Charakter, den die außerklinische Geburtshilfe zur klinischen Geburtshilfe hat.[8] Weiterhin bezieht man sich auf die hohe perinatale Säuglingssterblichkeit in den Niederlanden, dazu siehe unten. Die kritisierte perinatale Mortalität in Deutschland (2,1 ‰ gegenüber 1,3 ‰ in Kliniken) schwankt bei außerklinischen Geburten seit 2005 zwischen 0,2 und 2,1 pro 1000 Geburten. Aus diesen großen Schwankungen wurde der höchste Wert herausgenommen (2009). Die durchschnittliche Mortalität aus 8 dokumentierten Jahren ist 1,5 pro 1000 Geburten.

Schweiz[Bearbeiten]

In einer im Dezember 1993 vorgestellten Studie des Schweizerischen Hebammenverbandes wurden innerhalb von vier Jahren 489 Frauen mit geplanter Hausgeburt und 385 Frauen mit geplanter Klinikgeburt untersucht. Beide Gruppen waren in Hinsicht auf Alter, Kinderzahl, soziale Schicht, Partnersituation, Gesundheitszustand, Geburtsrisikoeinschätzung und Nationalität vergleichbar.

Bei den Erstgebärenden wurden 25 % in ein Spital verlegt, bei den Zweit- und Drittgebärenden 4 %. Die Notfallverlegungen betrugen 4,1 % aller Hausgeburten. 38 % der Frauen mit Hausgeburt hatten keine Dammverletzungen, bei Frauen mit Klinikgeburt waren es 9 %. Weiterhin wurden bei den Hausgeburten deutlich weniger Geburtseinleitungen, Kaiserschnitte oder Vakuum- bzw. Zangenentbindungen durchgeführt und seltener wehenfördernde und schmerzstillende Medikamente verabreicht. Bei den Neugeborenen beider Gruppen wurden keine Unterschiede in den untersuchten Gesundheitsmerkmalen gefunden.[13]

Andere Länder[Bearbeiten]

Niederlande: Den Niederlanden kommt eine besondere Stellung zu, da es hier eine Hausgeburtsrate von 30 % gibt - deutlich mehr als in jedem anderen Land des westlichen Kulturkreises. Eine 2009 veröffentlichte Studie aus den Niederlanden unter Frauen, denen im Vorfeld ein geringes Risiko für Geburtskomplikationen attestiert worden war, führt zu dem Ergebnis, dass eine geplante Hausgeburt ebenso sicher sei wie eine geplante Klinikgeburt, wobei in beiden Fällen die Aufsicht einer erfahrenen Hebamme vorausgesetzt wird.[14][15] Zu beachten ist hier, dass Geburten, bei denen ein erhöhtes Komplikationsrisiko vorliegt, für gewöhnlich direkt geplant im Krankenhaus stattfinden. Aus diesem Grund werden in der erwähnten Studien Klinikgeburten von Frauen mit einem niedrigen Komplikationsrisiko mit entsprechenden Hausgeburten verglichen.[16] Eine weitere Kohorten-Studie vergleicht mütterliches Outcome bei geringem Risiko: Sie litten bei Hausgeburten seltener an Morbidität, postpartalen Blutungen und es musste seltener manuell die Plazenta gelöst werden als in Kliniken. Auch hier wird der Wert von gut ausgebildeten Hebammen hervorgehoben sowie von eindeutiger Dokumentation und eines guten Systems von Verlegungs-Transporten.[15]

Im Zeitraum von 1983 bis 1992 wurde bei einer sinkenden Hausgeburtsrate ein Anstieg der Müttersterblichkeit von 9,7 auf 12,1 pro 100.000 Lebendgeburten im Zeitraum von 1993 bis 2005 beobachtet.[17][18] Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern fällt auf, dass die Niederlande schlechtere Ergebnisse in der Perinatalstatistik haben. Euro-Peristat ist ein Projekt, das eine vergleichende Perinatalstatistik aller EU-Länder erhebt. In der Peristat-I-Studie (Europäischer perinataler Gesundheitsbericht 2004) hatten die Niederlande die höchste fetale Mortalitätsrate (7,4/1.000 Geburten) sowie nach Griechenland die höchste neonatale Mortalitätsrate (3,5/1.000 Lebendgeburten). In der Peristat-II-Studie (2010) hatten die Niederlande, nach Frankreich, die höchste fetale Mortalitätsrate (7,0/1.000 Geburten). Von allen westlichen europäischen Ländern hatten die Niederlande die höchste neonatale Sterblichkeitsrate (3,0/1.000 Lebendgeburten). Die perinatale Sterblichkeit sank zwar, aber langsamer als in anderen Ländern[19] und die Sterblichkeitsrate ist im Vergleich zum europäischen Standard noch immer hoch (2006: 9,1/1.000 Geburten).[20] Das Erasmus Medical Center ging im Auftrag der niederländischen Regierung den Ursachen nach und kam zu dem Schluss, dass die schlechten Ergebnisse wahrscheinlich auf Faktoren im Gesundheitswesen zurückzuführen sind: konservatives und wenig invasives Vorgehen bei der Behandlung von Frühgeborenen senkt deren Überlebenschancen; seltener werden pränatale Screenings durchgeführt und dadurch Fehlbildungen seltener entdeckt. Zudem gibt es mehr Schwangere in höherem Alter, eine höhere Anzahl Mehrlingsschwangerschaften sowie Mütter ethnischer Minderheiten. Ein Zusammenhang mit der hohen Rate an Hausgeburten wird in der Untersuchung nicht. hergestellt.[21][Anmerkung 2]

Großbritannien: Die britische Birthplace in England Collaborative Group veröffentlichte im November 2011 die Ergebnisse ihrer Studie zum Geburtsort[9] (bereits oben zitiert). Dabei zeigte sich bei 64.538 Frauen, die zwischen April 2008 und April 2010 von reifen Kindern entbunden wurden, kein Unterschied im Zustand der geborenen Kinder zwischen den Geburtsorten, wenn es sich um gesunde Mehrgebärende handelte. Bei Erstgebärenden war der kindliche Zustand jedoch schlechter. Die Autoren der Studie schlussfolgern, dass man Frauen mit geringen Risikofaktoren ohne weiteres die freie Wahl des Geburtsortes überlassen kann und dass bei außerklinischen Geburten deutlich weniger Interventionen stattfinden. Das National Institute for Health and Care Excellence (NICE), das Richtlinien für das britische staatliche Gesundheitssystem (NHS) erstellt, änderte 2014 seine Richtlinien bezüglich der Empfehlung zum Geburtsort: Mehrgebärenden mit geringem Risiko sei darzulegen, dass eine Geburt zu Hause oder in von Hebammen geleiteten Einrichtungen besonders passend für sie sei; Erstgebärenden mit geringem Risiko rät man immerhin noch zu von Hebammen geleiteten Einrichtungen. Begründet wird die Empfehlung damit, dass deutlich weniger Interventionen zu erwarten sind als in klinischen Settings, sowie mehr vaginal beendete Geburten, während die Ergebnisqualität (Outcome) gleichwertig ist wie bei Klinikgeburten. Erstgebärenden, die eine Hausgeburt anstreben, solle dargelegt werden, dass es ein leicht erhöhtes Risiko für ein schlechteres Outcome beim Neugeborenen gibt.[22] Die Frauen sollen unterstützt werden, eine informierte Wahl zu treffen; unterbreitete Informationen sollen auf Evidenz aus wissenschaftlichen Daten beruhen.

Vereinigte Staaten. Eine weitere Studie, die Haus- und Klinikgeburten unter gleichen Voraussetzungen vergleicht, stammt aus Nordamerika.[23] Sie kommt zu dem Schluss, dass es aus Risikoerwägungen keinen signifikanten Unterschied zwischen beiden Geburtsvarianten gibt. Das American College of Obstetricians and Gynecologists empfiehlt keine Hausgeburten.[24] Es stützt sich auf die Metaanalyse, auf die es weiter unten zu sprechen kommt.

Metaanalysen und systematische Übersichtsarbeiten[Bearbeiten]

Die Cochrane Collaboration gibt unabhängige systematische Übersichtsarbeiten zu randomisierten kontrollierten Studien heraus, die weltweit standardsetzend sind. Eine dieser Analysen vergleicht geplante Haus- und Klinikgeburten für Frauen mit geringem Risiko (2013).[25] Die Daten bezeugen zunächst, dass geplante Klinikgeburten nicht sicherer sind als geplante Hausgeburten, während es bei ersteren jedoch zu mehr Interventionen und Komplikationen kommt. Bisher wurden noch nicht ausreichend Studien von guter Qualität gefunden, um konkretere Aussagen zu treffen (in den Cochrane Reviews werden nur randomisierte Studien akzeptiert, das heißt, Frauen werden per Zufall für eine Klinik- oder Hausgeburt ausgewählt und hinterher verglichen).

Eine US-amerikanische Metaanalyse (2010)[26] untersuchte 12 Beobachtungsstudien aus dem Zeitraum von 1976 bis 2006 mit Daten von 342.056 geplanten Haus- und 207.551 Klinikgeburten aus sieben westlichen Ländern. Sie kam zu dem Schluss, dass ein zwei- bis dreifach erhöhtes neonatales Sterberisiko (zwischen dem 7. bis zum 28. Tag nach der Geburt) bei durch eine Hausgeburt zur Welt gekommenen Kindern vorliegt. Das perinatale Sterberisiko (bis zum 7. Tag nach der Geburt) einer Hausgeburt gegenüber einer Krankenhausgeburt ist der Studie nach gleich, bedingt durch die Tatsache, dass Fälle, bei denen Komplikationen zu erwarten sind, generell geplant im Krankenhaus stattfinden. Die Autoren weisen jedoch darauf hin, dass bei einer Angleichung des Geburtsalters und des Geburtsgewichts der Hausgeburten ein erhöhtes Risiko auch in diesem Zeitraum auftritt, vor allem bei Fällen, welche doch noch in ein Krankenhaus verlegt werden mussten. Die Reaktionen auf die Studie sind höchst kontrovers. Sie wird als fehlerhaft kritisiert, denn sie verstößt gegen international anerkannte Standards bei Metaanalysen, die als Grundlage für Empfehlungen zum best practice dienen. Sie enthält numerische Fehler, unsachgemäßes Studiendesign und Methodologie (Einbeziehung und Ausschließung von Studien) und Verzerrung zitierter Arbeiten[27] Beispielsweise leiten die Autoren der Metaanalyse die Verdreifachung der neonatalen Sterblichkeit aus einer Studie ab, bei der nicht zwischen geplanter und ungeplanter Hausgeburt unterschieden wird (im Titel der Analyse steht ausdrücklich, dass es um geplante Hausgeburten geht). Eine andere Studie mit 10.000 Frauen wurde von der Analyse der neonatalen Sterblichkeit ausgeschlossen und gleichzeitig für die Belegung der perinatalen Sterblichkeit herangezogen. Schließt man Studien aus der Metaanalyse aus, bei denen teils keine ausgebildeten Geburtshelfer anwesend waren, ergibt sich kein Unterschied in der neonatalen Sterblichkeit.[28] Nichtsdestotrotz ist die Metaanalyse Grundlage für die offizielle Leitlinie des US-amerikanischen College of Obstetricians and Gynecologists.[29]

Eine weitere Metaanalyse (1997)[30] mit 24.092 Frauen aus 6 Beobachtungsstudien fand keinen Unterschied bei neonatalen Todesfällen zwischen Klinik- und Hausgeburt. Die Rate an Interventionen (Geburtseinleitung, Wehenverstärkung, Dammschnitt, Kaiserschnitte), an Neugeborenen mit niedrigen Apgar-Werten sowie schweren Dammverletzungen der Mütter war höher bei Klinikgeburten.

Komplikations- und Notfallmanagement[Bearbeiten]

Die Grenzen der hausgeburtlichen Betreuung bei Komplikationen und Notfällen, sowie der Weg in die Klinik sind Bestandteil der geburtsvorbereitenden Gespräche zwischen Eltern und Hebamme. Die Handhabung, wann eine Hausgeburt abgebrochen wird, kann je nach Berufserfahrung der Hebamme und örtlichen Gegebenheiten variieren. Nicht jede Komplikation muss in eine Klinik verlegt werden. Viele Notfälle können außerklinisch versorgt bzw. von den Hebammen überbrückt werden, bevor in die Klinik verlegt wird: Hebammen führen zu Geburten stets Sauerstoffmaske (bei Atemnot), Notfallmedikamente (z.B. synthet. Oxytocin), Electrolytlösung (bei hohem Blutverlust der Mutter) und anderes mit; sie beherrschen Herzdruckmassage und Atemspende. Treten während des Verlaufs einer Hausgeburt Komplikationen auf, die klinisch behandelt werden müssen, erfolgt in der Regel die Verlegung in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Laut der QUAG wurden 2012 11,2 % der Hausgeburten (16,6% aller außerklinisch geplanten Geburten) während des Geburtsverlaufes in ein Krankenhaus verlegt. 92,4 % aller Verlegungen (auch Geburtshäuser) fanden ohne Eile, 73,1 % der Verlegungen mit dem eigenen PKW statt. Von den unter der Geburt verlegten Frauen bekommen 39 % einen Kaiserschnitt (das sind 6,6 % aller außerklinisch begonnenen Geburten). Bei 5,4 % Geburten mussten Mutter und/oder Kind nach der Geburt verlegt werden. Hauptgründe für eine Verlegung sind sehr lange Geburten/Geburtsstillstand und auffällige kindliche Herztöne.[8]

Literatur[Bearbeiten]

  • Anke Wiemer: Außerklinische Geburt in Deutschland, German Out-Of-Hospital Birth Study 2000–2004. herausgegeben von der Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe e.V., 2007, ISBN 978-3-456-84427-5.
  • Caroline Oblasser, Martina Eirich: Luxus Privatgeburt. Stolze Mütter über die Kunst des Gebärens in den eigenen vier Wänden. Eine Liebeserklärung an Hausgeburt und neue Weiblichkeit. edition riedenburg, Salzburg 2009, ISBN 978-3-902647-15-3.
  • Caroline Oblasser, Regina Masaracchia: Unser Baby kommt zu Hause! Das Kindersachbuch zum Thema Hausgeburt. edition riedenburg, Salzburg 2009, ISBN 978-3-902647-20-7.
  • Larissa Brodöhl: Hausgeburt. Berichte von Frauen für Frauen. Weißensee Verlag Berlin, 2005, ISBN 3-89998-996-1.
  • Frauke Lippens: Hausgeburt. Entscheidungshilfe und Vorbereitung. Heinrich Hugendubel Verlag, 2007, ISBN 978-3-7205-5021-5.
  • Laura Kaplan Shanley: Unassisted Childbirth. Greenwood Press, 1994, ISBN 0-89789-377-8.
  • Sarah Schmid: Alleingeburt - Schwangerschaft und Geburt in Eigenregie. edition riedenburg, Salzburg 2014, ISBN 978-3-902943-33-0.
  • Alfred Rockenschaub: Gebären ohne Aberglauben. facultas, 2005, ISBN 3-85076-698-5.
  • Julia Dibbern: Geborgene Babys. 2. Auflage. Anahita Verlag, 2006, ISBN 3-937797-10-6.
  • Marjorie Tew: Sichere Geburt? Mabuse Verlag, 2007, ISBN 978-3-938304-06-8.
  • Sheila Kitzinger: Geburt. Der natürliche Weg. Dorling Kindersley Verlag, 2003, ISBN 3-8310-0432-3.
  • Ingeborg Stadelmann: Die Hebammensprechstunde. Stadelmann, 2005, ISBN 3-9803760-6-0.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hausgeburt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Hausgeburt – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Die Studie bekundet „Overall, there were no significant differences in the adjust odds of the primary outcome for any of the non-obstetric unit settings compared with obstetricunits.“, während in der Stellungnahme behauptet wird: „Eine große, soeben publizierte Studie mit fast 65.000 Schwangeren in Großbritannien zeigte, dass die Hausgeburt mit einem erhöhten Risiko für Mutter und Kind verbunden ist.
  2. Die Pressemitteilung des Erasmus Medical Centers vom 5. Juli 2010 dazu: „The preliminary conclusion is that the unfavorable European position is probably mainly caused by factors in the care system while the differences within the Netherlands and the larger cities are linked to large risk differences between groups on the basis of ethnicity, social deprivation and the neighborhood in which people live. A research agenda has been formulated based on this.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b J. R. Wertz, D. C. Wertz: Lying-In: A history of childbirth in America. Schocken Books, New York 1979.
  2. J. W. Leawitt: Brought to bed: Childbirth in America, 1750–1950. Oxford University Press, New York 1986.
  3. Dekade der Hausgeburt, Geburtsallianz Österreich
  4.  Deutscher Bundestag (Hrsg.): Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Cornelia Möhring, Birgit Wöllert, Sabine Zimmermann (Zwickau), weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. – Drucksache 18/738 –. Nr. 18/900, Berlin 21. März 2014, ISSN 0722-8333, S. 3 (PDF-Datei).
  5. § 3 HebG: Jede Schwangere hat zur Geburt und zur Versorgung des Kindes eine Hebamme beizuziehen.
  6. Friedrich Wolff: Geburtshilfe. In: Jörg Baltzer, Klaus Friese, Michael Graf, Friedrich Wolff: Praxis der Gynäkologie und Geburtshilfe: Das komplette Praxiswissen in einem Band. Thieme Verlag, 2006, ISBN 3-13-144261-1, S. 188..
  7. O. Olsen, J. A. Clausen: Benefits and harms of planned hospital birth compared with planned home birth for low-risk pregnant women. Cochrane Summaries 2013.
  8. a b c d Außerklinische Geburtshilfe in Deutschland - Qualitätsbericht 2012. Im Auftrag der „Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe e.V.“, online (PDF-Datei; 2,4 MB)
  9. a b c Birthplace in England Collaborative Group: Perinatal and maternal outcomes by planned place of birth for healthy women with low risk pregnancies: the Birthplace in England national prospective cohort study. In: BMJ. 343 (2011), doi:10.1136/bmj.d7400.
  10. World Health Organisation (WHO): Care in normal birth: A practical guide. 1996, auf deutsch, PDF, 4,21 MB
  11. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Die Hausgeburt. auf: www.schwanger-info.de
  12. Hausgeburt – Risiken erhöht. Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF), online (PDF-Dokument; 40 kB)
  13. Nationalfondstudie «Hausgeburt versus Spitalgeburt»
  14. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatHausgeburt nicht riskanter als Spital-Entbindung. 17. April 2009, abgerufen am 20. April 2009.
  15. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatA. de Jonge u.a.: Perinatal mortality and morbidity in a nationwide cohort of 529 688 low-risk planned home and hospital births. In: British Journal of Obstetrics and Gynaecology. 15. April 2009, abgerufen am 20. April 2009 (englisch).
  16. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatA. de Jonge u.a.: Perinatal mortality and morbidity in a nationwide cohort of 529 688 low-risk planned home and hospital births. In: British Journal of Obstetrics and Gynaecology. 15. April 2009, abgerufen am 20. April 2009 (englisch).
  17. cbs.nl
  18. J. Schutte, E. Steegers, N. Schuitemaker, J. Santema, K. de Boer, M. Pel, G. Vermeulen, W. Visser, J. van Roosmalen, the Netherlands Maternal Mortality Committee: Rise in maternal mortality in the Netherlands. In: BJOG. 117 (2009), S. 399–406, PMID 19943828, doi:10.1111/j.1471-0528.2009.02382.x.
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