Helmut Tollmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Helmut G. Tollmann (* 1945 in Köln) ist ein deutscher Künstler, der sich seit über 30 Jahren mit Fotografie, Malerei, Installation und Großbildprojektionen beschäftigt.

Leben[Bearbeiten]

H.G. Tollmann absolvierte von 1961 bis 1964 eine Ausbildung zum Grafiker. Im Anschluss studierte er bis 1968 an den Kölner Werkschulen Grafik und Design. Neben seiner Tätigkeit als Grafikdesigner betätigte er sich auch als freier Künstler. Ab Anfang der 1970er Jahre beschäftigte sich Tollmann, unter dem Eindruck der Bilder von Max Ernst mit der gegenständlichen Malerei sowie der Architektur- und Landschaftsmalerei. Ab Mitte der 1970er Jahre begann er technische und elektronische Prozesse mit seiner Kunst zu verbinden. Hierzu zählen Multimedia, Illuminationen, die Weiterentwicklung der Mehrschicht-Technik und Experimente mit neuen Werkstoffen, angelehnt an die Entwicklung der industriellen Technologie. Kommunikation und ganz besonders die elektronische Kommunikation, ist ein wichtiges Aspekt im Schaffen von Helmut Tollmann.

Der Kölner Künstler pflegte schon früh Kontakte zu anderen bekannten Künstlern wie Max Ernst, Friedensreich Hundertwasser, Hans Hartung, Andy Warhol, und Charles Paul Wilp, die er auf seinen weltweiten Reisen und Kunstprojekten kennenlernte.

Tollmanns Werke sind u.a. in den Sammlungen von Daimler-Chrysler, Acer, KölnMesse und Dielektra-Siemens vertreten, sowie in weiteren öffentlichen und privaten Sammlungen. Einzelausstellungen seiner Werke gab es u.a. in Deutschland, Belgien, Slowenien, Italien, Griechenland und den USA. Insgesamt kann er auf weltweit über 400 Ausstellungen und Events zurückblicken.

Projekte wie Soul of Chip, Cosmic Prayer, Cosmic Soul'' sind wohl die bedeutendsten Werke seines Schaffens. 2001 begann die Zusammenarbeit mit der Kunst- und Kulturstiftung Artforum Culture Foundation in Griechenland. Im Jahr 2004 porträtierte er Papst Johannes Paul II. (Sancto Subito art project). Im selben Jahr wurde er beim Marina Kunstfestival in Ravenna als bester internationaler Künstler ausgezeichnet. In seiner Heimatstadt Köln wirkte Tollmann zum Teil in städtischem Auftrag als auch im Auftrag der KölnMesse so bei seinem Monumentalgemälde: Das Auge der Trude Herr.

Ausstellungen[Bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten]

  • Helmut G. Tollmann, Art-performance, CeBIT '94,catalogue, Köln 1994
  • Helmut G. Tollmann, Soul of Chip, ed. Dieter Weiss, with a text by Uli Seegers, Köln
  • Helmut G. Tollmann, Arbeiten auf Papier (works on paper) 1996-97, ed. by Acer and Safiriou art-consulting, texts by G.O. Safiriou
  • Verbindungen, exhibition catalogue, ed. by The City of Cologne in co-operation with ArtExpert, texts by G.O. Safiriou, Köln 2001
  • Helmut G. Tollmann - Beethoven Superstar, text by G.O. Safiriou, Köln-Bonn 2002
  • COSMIC ELEMENTS, catalogues, texts by G.O. Safiriou, Köln, Düsseldorf, Thessaloniki 2007

Nachweise[Bearbeiten]

  1. GULF PROJECTS

Weblinks[Bearbeiten]