Hemel Hempstead

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Hemel Hempstead
Hemel Hempstead aus der Luft.
Hemel Hempstead aus der Luft.
Koordinaten 51° 45′ N, 0° 28′ W51.7526-0.4692Koordinaten: 51° 45′ N, 0° 28′ W
Hemel Hempstead (England)
Hemel Hempstead
Hemel Hempstead
Bevölkerung 81.143
Verwaltung
Post town HEMEL HEMPSTEAD
Postleitzahlen­abschnitt HP1, HP2, HP3
Vorwahl 01442
Landesteil England
Region East of England
Shire county Hertfordshire
District Dacorum
Britisches Parlament Hemel Hempstead

Hemel Hempstead ist eine Stadt in der englischen Grafschaft Hertfordshire und Verwaltungssitz des Bezirks Dacorum. Sie existiert als Siedlung seit dem 8. Jahrhundert. In der Stadt leben 81.143 (Stand: 2001) Einwohner. Am 11. Dezember 2005 ereignete sich in dem Treibstofflager "Buncefield Depot" nahe der Stadt eine schwere Explosion, welche die Stadt in die internationalen Schlagzeilen brachte.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Hemel Hempstead (örtlich auch Hemel genannt) liegt zwischen den Flüssen Gade und Bulbourne, ca. 43 km nordwestlich von London Zentrum. Die „West Coast Main Line“ von London nach den Midlands geht durch den Bahnhof von Hemel Hempstead. Quer dazu verläuft der Grand-Union-Kanal. Diese beiden Verbindungen sowie auch die Fernstraße A41 folgen dem natürlichen Verlauf des Bulbourne-Tals. Hemel Hempstead ist im Osten auch mit der Motorway M1 verbunden. Die Motorway M25 liegt einige Meilen im Süden. Im Norden und Westen finden sich einige Dörfer und Wälder verstreut. Im Süden befindet sich Watford und im Osten St Albans.

[Bearbeiten] Herkunft des Namens

Der Name wird auf den Eintrag Hamelamesede aus dem Domesday-Buch zurückgeführt. Im Laufe der Zeit wurde daraus Hamelhamsted. Hemel kommt wahrscheinlich von Haemele dem damaligen Landbesitzer (8. Jh). Es wird vermutet, dass Hempstead von Homestead (Heimatstadt) kommt.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Der Tanklager-Brand

In den frühen Morgenstunden des 11. Dezember 2005 geriet das Buncefield Depot in der Nähe der Autobahn M1 in Brand. Ursache war gemäß den Untersuchungen eine defekte Füllstands-Anzeige bei einem der Tanks, der die Nacht hindurch aus einer Pipeline nachgefüllt wurde. Sie zeigte ab einem gewissen Zeitpunkt keine Veränderung des Füllstands mehr an, obwohl die Pumpen weiterhin füllten. Dies führte zu einer Überfüllung mit langsamem Überschwappen des Inhalts durch eine Überfüll-Sicherung. Durch Verwirbelungen kam es offenbar zu einer Selbstzündung von Dämpfen, womit der Inhalt des ersten Tankes entzündet wurde. Er barst mit gewaltiger Explosion, und es erfolgten auch noch weitere Explosionen. Insgesamt gerieten sukzessive 20 Tanks in Brand, es war einer der größten Brände Europas seit dem Zweiten Weltkrieg. Die direkten Menschenschäden hielten sich in Grenzen, es gab drei Schwerverletzte. Hingegen waren die Verunreinigungen von Luft, Wasser und Boden massiv, auch gesundheitliche Spätfolgen sind nicht auszuschließen.[1]

[Bearbeiten] Quellen

  1. Webseite der Regierung zum Untersuchungsbericht
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