Herbert Rosenfeld

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Herbert Alexander Rosenfeld (* 2. Juli 1910 in Nürnberg; † 29. November 1986 in London) war ein bedeutender deutscher Psychiater und Psychoanalytiker der kleinianischen Richtung und ein Vorkämpfer[1] für die psychoanalytische Psychosenbehandlung.

Herbert Rosenfeld war seit seiner frühen Jugend an Psychologie und den Humanwissenschaften interessiert. Obwohl sein Vater ihn als Nachfolger im Familienunternehmen sehen wollte, entschloss er sich zum Studium der Medizin, welches er an verschiedenen deutschen Universitäten absolvierte und in München 1934 mit einer Dissertation über multiple Absencen im Kindesalter abschloss. Aufgrund der Nürnberger Gesetze war es ihm nicht erlaubt, arische Patienten zu behandeln. Daher emigrierte er 1935 nach England.

Literatur[Bearbeiten]

  • Phyllis Grosskurth: Ein Interview mit Herbert Rosenfeld. In: Psyche. Zeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendungen, Bd.43 (1989), S. 142–149, ISSN 0033-2623
  • Katharina Leitner: Herbert Rosenfeld. In: Gerhard Stumm, Alfred Pritz et.al. (Hrsg.): Personenlexikon der Psychotherapie. Springer, Wien 2005, ISBN 3-211-83818-X, 409–410.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gerhard Stumm, Alfred Pritz et al. (Hrsg.): Personenlexikon der Psychotherapie, S. 409–410.

Weblinks[Bearbeiten]