Hochkar

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Hochkar
Gipfelbereich mit Funkturm der Telekom Austria

Gipfelbereich mit Funkturm der Telekom Austria

Höhe 1808 m ü. A.
Lage Niederösterreich und Steiermark, Österreich
Gebirge Ybbstaler Alpen, Nördliche Kalkalpen
Dominanz 12,1 km → Kaltmauer
Schartenhöhe 607 m ↓ Tremel
Koordinaten 47° 42′ 39″ N, 14° 54′ 5″ O47.71070833333314.9012944444441808Koordinaten: 47° 42′ 39″ N, 14° 54′ 5″ O
Hochkar (Niederösterreich)
Hochkar
Gestein Dachsteinkalk/Hauptdolomit
Alter des Gesteins Obere Trias

Das Hochkar ist mit einer Höhe von 1808 m ü. A. der höchste Gipfel der an der niederösterreichisch-steirischen Grenze befindlichen Göstlinger Alpen.

Geografie[Bearbeiten]

Diese etwa 20 km lange Bergkette reicht nach Westen bis zum Dürrenstein (1878 m ü. A.) und ist Teil der Gebirgsgruppe Ybbstaler Alpen. Der Berg fällt nach Süden steil zum Salzatal ab, während die Nordflanke sanfter ist und zur Ybbs entwässert.

Tourismus und Erschließung[Bearbeiten]

Das Hochkar wird im Winter als Skisportzentrum betrieben (Hochkar Bergbahnen, Sitz in Göstling an der Ybbs) und im Sommer als Alm bewirtschaftet. Das Hochkar-Schutzhaus befindet sich auf 1.491 m. Es ist mit rund 20 km Pisten und neun Aufstiegshilfen das bedeutendste Wintersportgebiet Niederösterreichs.

Im September 2012 wurde bekannt, dass das Land Niederösterreich und Schröcksnadel-Gruppe das Skigebiet übernehmen und in den nächsten drei Jahren fünf Millionen Euro in dessen Ausbau und Betrieb investieren werden.[1]

Von Lassing (Gemeinde Göstling an der Ybbs) führt die Mautstraße Hochkaralpenstraße auf das Hochkar.

Im Hochkargebiet liegt auch die große Hochkarhöhle.

Blick vom Hochkar im Winter

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Neustart am Hochkar, nön, abgerufen am 12. September 2012; I bin's da Präsident - Schröcksnadel schlägt wieder zu. Das Ski-Imperium des ÖSV-Präsidenten Peter Schröcksnadel wächst weiter, format.at, 3. September 2012