Hohneck
| Hohneck | ||
|---|---|---|
|
Ansicht des Hohneck von Norden |
||
| Höhe | 1.363 m | |
| Lage | Grenze Elsass / Lothringen, Frankreich | |
| Gebirge | Vogesen | |
| Dominanz | 16,7 km | |
| Schartenhöhe | 186 m ↓ Hundsruecken[1] | |
| Geographische Lage | 48° 2′ 15″ N, 7° 0′ 59″ O48.03757.01638888888891363Koordinaten: 48° 2′ 15″ N, 7° 0′ 59″ O | |
|
|
||
Der Hohneck ist mit 1.363 Metern Höhe nach dem Großen Belchen (1.424 m) und dem Storkenkopf (1.366 m) der dritthöchste Berg der Vogesen. Er befindet sich auf der Grenze zwischen dem östlicheren Elsass und dem westlicheren Lothringen, dessen höchste Erhebung er ist, und liegt im Regionalen Naturpark Ballons des Vosges.
Die berühmte Vogesenkammstraße Route des Crêtes führt westlich um den Berg herum. Von dort zweigt eine Stichstrasse direkt zum Gipfel ab. Der Hohneck ist somit der höchste, direkt mit dem Auto erreichbare Punkt der Vogesen. Er übersteigt die für ein Mittelgebirge üblichen Dimensionen und zeigt einen deutlichen subalpinen Charakter. Insbesondere seine nach Norden, Osten und Süden abbrechenden Flanken bieten spektakuläre Landschaftseindrücke, die vor allem im Winter durch überhängende Schneewechten und Lawinenabgänge durchaus "alpine" Gefahren darstellen können.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Fauna und Flora
Viele Hochgebirgspflanzen gedeihen an seinen unbewaldeten Hängen. Auf den Bergwiesen des Hohneck findet man auch Reste eiszeitlicher Flora. Mit etwas Glück kann man an den Hängen des Hohneck Gämsen beobachten.
[Bearbeiten] Tourismus
Der Hohneck ist ein beliebtes Wanderziel mit einer herrlichen Rundumsicht über die Berge der Hochvogesen sowie in die Oberrheinebene, zum Kaiserstuhl und zum Schwarzwald im Osten, den Schweizer und Französischen Alpen im Süden und ins Lothringische Schichtstufenland nach Westen. Der Fernwanderweg GR 5 führt über seinen Gipfel. Am Gipfel steht eine Hütte mit Restaurant und Kiosk. Am Petit Hohneck sowie am Col de la Schlucht befinden sich Skilifte. Die nur bei Schneelage begehbaren Couloirs auf der Nordseite sind bis ins Frühjahr hinein ein beliebtes (Trainings-) Ziel für Hochtourengänger und extreme Skifahrer. Am Südhang des nördlich vorgelagerten, vom Hauptgipfel durch den Col du Falimont (1306 m) getrennten Vorgipfels befindet sich die von Kletterern stark frequentierte, bis 80 Meter hohe granitene Martinswand.