ISAF-Segel-Weltmeisterschaften 2011

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die 3. Segel-Weltmeisterschaften 2011 fanden vom 3. bis 18. Dezember 2011 vor Perth an der Westküste Australiens statt. Sie wurden vom Internationalen Segelverband (ISAF) und dem Australischen Segelverband veranstaltet. Zum Segelrevier gehörten die Gewässer vor der Bathers Bay und der Hafen von Fremantle.[1] Perth setzte sich mit seiner Bewerbung unter anderem auch gegen die Bewerbung Kiels durch.[2]

Es wurden Wettbewerbe in den zehn olympischen Bootsklassen ausgetragen, sechs für Männer und vier für Frauen. Erstmals wurde bei Weltmeisterschaften auch ein Wettbewerb als Match-Race veranstaltet. Es nahmen 789 Segler aus 76 Nationen teil.[3]

Die Weltmeisterschaften waren zugleich Hauptqualifikationswettkampf für die Segelwettbewerbe bei den Olympischen Spielen 2012 in London.

Ergebnisse[Bearbeiten]

Die Platzierungen bei den einzelnen Regatten eines Wettbewerbs wurden in Punkte umgerechnet. Das Ergebnis der schlechtesten Platzierung wurde als Streichergebnis nicht berücksichtigt. Die letzte Regatta, das sog. Medal-Race, zählte doppelt. Die Addition der Punkte bestimmte über die Abschlussplatzierung, wobei das Boot mit der niedrigsten Punktzahl gewann. Im Match Race-Wettbewerb wurden zunächst zwei Rundenturniere ausgetragen. Die acht besten Boote nach diesen Turnieren ermittelten dann in Viertelfinale, Halbfinale und Finale die Abschlussplatzierung.

Männer[Bearbeiten]

Bootsklasse Gold Silber Bronze
Windsurfen RS:X NiederlandeNiederlande Niederlande
Dorian van Rijsselberghe
33 P. PolenPolen Polen
Piotr Myszka
40 P. IsraelIsrael Israel
Nimrod Mashich
52 P.
Laser AustralienAustralien Australien
Tom Slingsby
37 P. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Nick Thompson
56 P. NeuseelandNeuseeland Neuseeland
Andrew Murdoch
59 P.
470er AustralienAustralien Australien
Mathew Belcher
Malcolm Page
28 P. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Luke Patience
Stuart Bithell
40 P. KroatienKroatien Kroatien
Sime Fantela
Igor Marenic
62 P.
Starboot BrasilienBrasilien Brasilien
Robert Scheidt
Bruno Prada
45 P. DeutschlandDeutschland Deutschland
Robert Stanjek
Frithjof Kleen
61 P. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Mark Mendelblatt
Brian Fatih
73 P.
Finn Dinghy Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Giles Scott
30 P. NiederlandeNiederlande Niederlande
Pieter-Jan Postma
31 P. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Edward Martin Wright
45 P.
49er AustralienAustralien Australien
Nathan Outteridge
Iain Jensen
091 P. NeuseelandNeuseeland Neuseeland
Peter Burling
Blair Tuke
112 P. DanemarkDänemark Dänemark
Emil Toft Nielsen
Simon Toft Nielsen
112 P.

Frauen[Bearbeiten]

Bootsklasse Gold Silber Bronze
Windsurfen RS:X IsraelIsrael Israel
Lee Korzits
31 P. PolenPolen Polen
Zofia Noceti-Klepacka
33 P. SpanienSpanien Spanien
Marina Alabau
45 P.
Laser Radial NiederlandeNiederlande Niederlande
Marit Bouwmeester
49 P. BelgienBelgien Belgien
Evi van Acker
53 P. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Paige Railey
71 P.
470er SpanienSpanien Spanien
Tara Pacheco
Berta Betanzos
28 P. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Saskia Clark
Hannah Mills
40 P. NeuseelandNeuseeland Neuseeland
Jo Aleh
Olivia Powrie
62 P.
Elliott 6m
Match-Race
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Anna Tunnicliffe
Deborah Capozzi
Molly Vandemoer
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Lucy MacGregor
Annie Lush
Kate MacGregor
FrankreichFrankreich Frankreich
Claire Leroy
Élodie Bertrand
Marie Riou

Medaillenspiegel[Bearbeiten]

Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 AustralienAustralien Australien 3 3
2 NiederlandeNiederlande Niederlande 2 1 3
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1 4 1 6
4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1 2 3
5 SpanienSpanien Spanien 1 1
IsraelIsrael Israel 1 1
7 BrasilienBrasilien Brasilien 1 1
8 PolenPolen Polen 2 2
9 NeuseelandNeuseeland Neuseeland 1 2 3
10 BelgienBelgien Belgien 1 1
DeutschlandDeutschland Deutschland 1 1
12 KroatienKroatien Kroatien 1 1
DanemarkDänemark Dänemark 1 1
FrankreichFrankreich Frankreich 1 1

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. "Perth, Western Australia is the host city for the 2011 ISAF Sailing World Championships" Website der ISAF. Abgerufen am 19. November 2010. (englische Seite)
  2. "ISAF vergibt WM nach Perth: Kiel gratuliert Australien" Website von Kiel-Sailing-City. Abgerufen am 19. November 2010.
  3. MNA Confirmed Entries 3rd December 2011. Abgerufen am 1. Januar 2012 (PDF; 341 kB, englisch).