Iodide

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Silberiodid-Niederschlag im Reagenzglas
Silberiodid-Niederschlag im Reagenzglas
Kupfer(I)iodid, ein aus Kupfer(II)-sulfat-Lösung und Natriumiodid synthetisierbares Präparat (wasserunlöslich)
Kupfer(I)iodid, ein aus Kupfer(II)-sulfat-Lösung und Natriumiodid synthetisierbares Präparat (wasserunlöslich)

Als Iodide, veraltet auch Jodide, werden die Verbindungen des chemischen Elementes Iod mit Metallen bezeichnet (Beispiele: Silberiodid, Kupfer(I)-iodid). Es handelt sich dabei um die anorganischen Salze der Iodwasserstoffsäure (HI). Als Iodide werden auch Nichtmetall-Iod-Verbindungen wie z. B. die kovalenten organischen Kohlenstoff-Iod-Verbindungen bezeichnet. Somit existieren auch anorganische kovalente Iodide, wie z. B. Bortriiodid.

Die salzartigen Iodide enthalten in ihrem Ionengitter als negative Gitterbausteine (Anionen) Iodid-Ionen (I), die einfach negativ geladen sind. Wichtige Iodide sind Kaliumiodid (KI) oder Natriumiodid (NaI).

Beispiele für organischer Iodide sind Iodmethan und Iodoform.

[Bearbeiten] Nachweis

Ionische Iodide ergeben, erhitzt mit konzentrierter Schwefelsäure, violette Dämpfe von elementarem Iod. Bei den Anionennachweisen gelöster Iodide im Chemielabor mit Chlorwasser und Hexan als Nachweismittel bzw. mit Silbernitratlösung entstehen Iod (in Hexan violett) und Silberiodid (weißer Niederschlag, Bild s. o.).

[Bearbeiten] Siehe auch

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