James Wood (Literaturkritiker)

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James Wood (* 1965 in Durham, England) ist ein Literaturwissenschaftler, Essayist und Romancier. Seit 2010 lehrt er als Professor für Literaturkritik an der Harvard University und ist fester Mitarbeiter beim New Yorker.

Leben[Bearbeiten]

James Woods Vater war Professor für Zoologie an der Durham University. James Wood besuchte die Chorister School in Durham sowie das Eton College, wo er ein Musik-Stipendium erhielt. Am Jesus College (Cambridge) studierte er Englische Literatur.

Von 1992 bis 1995 war Wood leitender Literaturkritiker des Guardian und war einer der Juroren für den Booker Prize 1994. 1995 wurde er leitender Redakteur bei dem Politikmagazin The New Republic in den Vereinigten Staaten. 2007 wurde Wood fester Mitarbeiter beim New Yorker. Seine Rezensionen und Essays erschienen außerdem in der New York Times, der New York Review of Books und der London Review of Books.

An der Boston University unterrichtete Wood Literaturwissenschaft gemeinsam mit Saul Bellow. Er lehrte auch am Kenyon College in Ohio, und seit September 2003 mit halber Stelle an der Harvard-Universität, zunächst als Gastdozent und mittlerweile als Professor. Wood ist auch Gastdozent am Zentrum für Geisteswissenschaften der Tufts University.[1]

Wood ist mit Claire Messud verheiratet. Mit ihren zwei Kindern leben sie in Cambridge (Massachusetts).

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1990 gewann er den Preis der Britischen Presse als Nachwuchs-Journalist des Jahres.
  • 2010/2011 Berlin Prize Fellowship der American Academy in Berlin.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Belletristik
  • The Book Against God. Farrar, Straus & Giroux, New York 2003, ISBN 0-374-11538-9 (autobiographischer Roman).
Sachbücher
  • The Broken Estate. Essays on Literature and Belief (Modern Library). Random House, New York 2000, ISBN 978-0-3757-5263-6.
  • The Irresponsible Self. On Laughter and the Novel. Farrar, Straus & Giroux, New York 2004, ISBN 0-374-17737-6.
  • Die Kunst des Erzählens („How Fiction Works“, 2008). Rowohlt, Reinbek 2011, ISBN 978-3-498-07367-1 (übersetzt von Imma Klemm-Ortheil).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://ase.tufts.edu/chat/