Jimmie Durham

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Jimmie Durham (2012)

Jimmie Durham (* 1940 in Washington, Arkansas) ist ein US-amerikanischer politischer Aktivist[1], Konzeptkünstler und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Durham − aus dem Indianervolk der Cherokee stammend − begann seine künstlerischen Aktivitäten um 1960 während der Zeit der Bürgerrechtsbewegung. Seine erste Einzelausstellung hatte der Künstler im Jahr 1965 in Austin (Texas). Von 1968 bis 1973 studierte Durham Kunst an der École des Beaux-Arts in Genf. Das Studium beendete er mit dem Bachelor of Fine Arts. Von 1973 bis 1980 übernahm Durham politische Ämter in der American Indian Movement (AIM) und im International Indian Treaty Council (IITC), zu dessen Mitbegründern er 1974 gehörte. Als Vertreter des IITC war Durham bei den Vereinten Nationen tätig und wirkte in dieser Eigenschaft an einer Erklärung für die Rechte der indigenen Völker mit. Nach dem Ende seiner politischen Aktivitäten widmete er sich in New York City wieder der bildenden Kunst, und zusätzlich verfasste er Essays sowie Gedichte. 1987 zog Durham nach Cuernavaca (Mexico). Seit 1994 lebt und arbeitet Jimmie Durham in Berlin und Rom.[1][2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Ausstellungen[Bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Gedichte im Poesiealbum, Verlag Neues Leben, Berlin 1985, Heft 209/1985
  • Der Verführer und der Steinerne Gast. Springer, Wien, 1996
  • Material. 100 Notizen − 100 Gedanken, Nr. 49 zur dOCUMENTA (13). Hatje Cantz, Ostfildern 2011, ISBN 978-3-7757-2898-0
  • Amoxohtli. Libro de Carretera. A Road Book. In Nahuatl und englischer Sprache. Buchhandlung König, Köln 2011, ISBN 3-86560920-1
  • Poems That Do Not Go Together Wiens Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-9811288-8-8

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jimmie Durham – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Jimmie Durham: Material. 100 Notizen − 100 Gedanken, Nr. 49 zur dOCUMENTA (13). Hatje Cantz, Ostfildern 2011, S. 22.
  2. Die Steine des Cherokees in FAZ vom 19. April 2013, Seite 37
  3. Till Briegleb: Steine zum Anstoßen. In: Süddeutsche Zeitung Nr. 143 vom 23./24. Juni 2012, S. 15.