Johann Michael Herbart

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Johann Michael Herbart (* 27. August 1703 in Ostheim; † 2. August 1768 in Oldenburg) war ein deutscher Pädagoge in der Frühzeit der Aufklärung.

[Bearbeiten] Leben

Geboren als Sohn eines Leinenwebers, besuchte er die Schule seiner Heimatstadt, 1714 das Gymnasium in Schleusingen und 1722 die Universität Wittenberg. 1725 wechselte er an die Universität Helmstedt, ging nach seinem Studium als Hauslehrer nach Bremen und 1729 als Konrektor nach Delmenhorst. 1730 arbeitete er als Lehrer nach Oldenburg, wurde dort 1734 Rektor des Gymnasiums und wird zum Konsistorialassessor ernannt. Diese Stellung bekleidete er bis zu seinem Tode. Er war Lehrer von Gerhard Anton von Halem.

Herbart entwarf zahlreiche Schulprogramme, die ihn als leidenschaftlichen aufgeklärten Pädagogen zeigen, der sich durch großes Wissen auszeichnete. Zudem verfasste er zahlreiche Schriften philosophischen und theologischen Inhalts und war an der Redaktion von verschiedenen Zeitschriften beteiligt. Den neuen gesellschaftlichen Bestrebungen seiner Zeit stand er offen gegenüber und übte auf das geistliche Leben seiner Umgebung einen nachhaltigen Einfluss aus.

[Bearbeiten] Literatur


Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge