Ostheim vor der Rhön

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ostheim v.d.Rhön
Ostheim vor der Rhön
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ostheim v.d.Rhön hervorgehoben
50.46666666666710.216666666667300Koordinaten: 50° 28′ N, 10° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Ostheim vor der Rhön
Höhe: 300 m ü. NN
Fläche: 40,73 km²
Einwohner:

3.506 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 86 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97645
Vorwahl: 09777
Kfz-Kennzeichen: NES
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 153
Gemeindegliederung: 9 Stadtteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktstr. 24
97645 Ostheim v.d.Rhön
Webpräsenz: www.ostheim.rhoen-saale.net
Bürgermeister: Ulrich Waldsachs (CSU-FWG)
Lage der Gemeinde Ostheim v.d.Rhön im Landkreis Rhön-Grabfeld
Fladungen Hausen (Rhön) Bundorfer Forst Burgwallbacher Forst Forst Schmalwasser-Nord Mellrichstadter Forst Steinacher Forst rechts der Saale Sulzfelder Forst Weigler Willmars Nordheim vor der Rhön Sondheim vor der Rhön Stockheim (Unterfranken) Mellrichstadt Mellrichstadt Ostheim vor der Rhön Oberelsbach Bischofsheim an der Rhön Bischofsheim an der Rhön Sandberg Schönau an der Brend Hohenroth Niederlauer Burglauer Strahlungen Salz (Unterfranken) Bastheim Oberstreu Unsleben Wollbach (Unterfranken) Bad Neustadt an der Saale Heustreu Hendungen Hollstadt Rödelmaier Wülfershausen an der Saale Höchheim Saal an der Saale Aubstadt Herbstadt Trappstadt Großeibstadt Großbardorf Sulzfeld (im Grabfeld) Bad Königshofen im Grabfeld Bad Königshofen im Grabfeld Sulzdorf an der Lederhecke Thüringen Landkreis Haßberge Landkreis Schweinfurt Hessen Landkreis Bad KissingenKarte
Über dieses Bild
Ostheim (Gesamtansicht 2011)
Kirchenburg in Ostheim

Ostheim vor der Rhön (amtlich: Ostheim v. d. Rhön) ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Ostheim vor der Rhön.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

[Bearbeiten] Stadtgliederung

Die politische Gemeinde Ostheim v.d.Rhön hat 9 amtlich benannte Ortsteile[2]:

[Bearbeiten] Geschichte

Die fränkische Siedlung Ostheim vor der Rhön wurde vermutlich um 525 gegründet und 804 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Ehemals ein Amt des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach, kam die Exklave Ostheim 1920 zum neugegründeten Land Thüringen. 1945 wurde Ostheim als Teil der amerikanischen Besatzungszone dem Freistaat Bayern zugeordnet und stand als thüringische Enklave unter bayerischer Verwaltung. Seit der Gebietsreform von 1972 gehört Ostheim zum Regierungsbezirk Unterfranken. Die evangelische Kirchengemeinde gehörte noch bis 1972 zur Landeskirche Thüringens, die katholische Kuratie Ostheim vor der Rhön früher wie größere Gebiete Thüringens zum Bistum Fulda gehörend, seit 1945 von der Diözese Würzburg seelsorgerisch betreut.

[Bearbeiten] Politik

Wahlbeteiligung: 71,25 %
 %
40
30
20
10
0
38,10 %
32,02 %
29,88 %

[Bearbeiten] Bürgermeister

Bürgermeister ist Ulrich Waldsachs (CSU-FWG), der sich im ersten Wahlgang mit 66,29 % der Stimmen gegen Ulrike Stanek (SPD; 25,21 %) und Horst Werner (OL-WV; 8,50 %) durchsetzte.

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat von Ostheim besteht aus 16 Mitgliedern und dem Bürgermeister. Seit der letzten Kommunalwahl im Jahr 2008 hält die Freie Wählergemeinschaft Ostheim 6 Sitze, je 5 entfallen auf die CSU und die SPD.

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung:

„In Gold zwischen zwei roten Zinnentürmen mit roten Spitzdächern eine rote Zinnenmauer mit offenem Tor, auf dem ein rot bewehrter schwarzer Löwe mit grünem Rautenkranz in den Pranken steht.“

Bezirk Unterfranken, Wappendatenbank[3]

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

Eine Städtepartnerschaft unterhält Ostheim mit Wasungen in Thüringen.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Wirtschaft

[Bearbeiten] Verkehr

Ostheim v.d.Rhön liegt an der Bundesstraße 285, die Autobahn A 71 ist rund zehn Kilometer entfernt und über die Anschlussstelle Mellrichstadt zu erreichen.

Im öffentlichen Nahverkehr wird Ostheim durch Buslinien des OVF bedient, die den DB-Haltepunkt Mellrichstadt Bahnhof anfahren, wo Anschluss an Züge in Richtung Würzburg und Erfurt besteht. Die Fahrzeit zum Mellrichstädter Bahnhof beträgt etwa zehn Minuten.

Der Bahnhof der Stadt, an der Strecke Mellrichstadt - Fladungen gelegen (Streutalbahn), wird nur saisonal im Museumsverkehr bedient.

[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen

  • Bionade GmbH (Hersteller eines biologischen Erfrischungsgetränkes)
  • Hey Orgelbau (Hersteller von Pfeifenorgeln)
  • Orgelbaufirma Hoffmann
  • Verlag Peter Engstler (Alternativliteratur, Gedichte, Zeitschriften)

[Bearbeiten] Medien

In Ostheim erscheint seit dem 23. März 1907 die Ostheimer Zeitung, die kleinste [4] Lokalzeitung Deutschlands mit etwa 900 Exemplaren. Sie wird vom ortsansässigen Verlag Gunzenheimer herausgegeben und gedruckt. In dem 1976 erschienenen Spielfilm Im Lauf der Zeit von Wim Wenders findet eine Schlüsselszene in der Druckerei der Ostheimer Zeitung statt, in der einer der Hauptdarsteller, Robert, gespielt von Hanns Zischler, sich zunächst bitter mit seinem Vater, dem Herausgeber, auseinandersetzt, dann aber sich mit ihm versöhnt.

[Bearbeiten] Kultur

[Bearbeiten] Lokale Spezialitäten

Eine lokale Spezialität ist der Ostheimer Leberkäs, der trotz seines Namens kein Leberkäse ist, wie er in Süddeutschland üblich ist. Er wird nach Art einer Terrine aus 90 Prozent Schweinefleisch und 10 Prozent Schweineleber hergestellt. Das Fleisch wird unmittelbar nach dem Schlachten noch warm verarbeitet, was den Geschmack verbessert. Den mittelgroben, mit Muskat gewürzten Fleischteig umhüllt ein Schweinenetz, das beim Backen eine feine Kruste erzeugt. Der Ostheimer Leberkäs ist im Oktober 2004 von Slow Food in die Arche des Geschmacks aufgenommen worden. Dies brachte ihm eine überregionale Bekanntheit ein.[5] Seit 2002 findet in Ostheim alle zwei Jahre am zweiten Oktoberwochenende der Rhöner Wurstmarkt statt.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Bildergalerie

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Ostheim vor der Rhön – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1606&attr=OBJ&modus=automat&tempus=20111120/234058&hodie=20111120/234058
  3. www.historisches-unterfranken.uni-wuerzburg.de. Aufgerufen am 4. September 2011.
  4. Hörfunk-Bericht: Bayern 2 „Nahaufnahme – Deutschlands kleinste Zeitung“ vom 27. Oktober 2008
  5. Slow Food, Arche des Geschmacks
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