Joost Schmidt

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Joost Schmidt (* 5. Januar 1893 in Wunstorf; † 2. Dezember 1948 in Nürnberg) war ein deutscher Typograf, Maler und Lehrer am Bauhaus.

Leben[Bearbeiten]

Schmidt studierte 1910 bis 1914 in Weimar an der Hochschule für Bildende Künste. Er war Soldat im Ersten Weltkrieg und amerikanischer Kriegsgefangener in Frankreich. Er wurde danach bis 1925 Meisterschüler am Bauhaus. 1925 heirateten er und die Bauhausschülerin Helene Nonne (1891–1976)[1]. Von 1925 bis 1932 lehrte er selbst am neu errichteten Bauhaus Dessau, wo er zwischenzeitig die plastische Werkstatt, die Reklame-Abteilung und die Druckerei leitete. 1935 bis 1936, als man ihm ein Lehrverbot auferlegte, lehrte Schmidt an der von Hugo Häring geleiteten Privatschule Kunst und Werk (ehemals Reimann-Schule). Nach dem Krieg nahm Schmidt eine Professur an der Hochschule für bildende Künste in Berlin an. Helene Nonne-Schmidt war von 1953 bis 1957 Dozentin an der Hochschule für Gestaltung in Ulm.

Im Jahr 1964 wurden posthum Arbeiten von ihm auf der documenta III in Kassel in der Abteilung Graphik gezeigt.

Schrift[Bearbeiten]

  • Lehre und Arbeit am Bauhaus 1919-32. mit Beiträgen von Heinz Loew und Helene Nonne-Schmidt. Düsseldorf : Edition Marzona, 1984

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Helene Schmidt-Nonne, bei Eckhard Neumann (Hrsg.): Bauhaus und Bauhäusler : Erinnerungen und Bekenntnisse. Erw. Neuausgabe 1985, 5. Auflage, Köln : DuMont, 1996 ISBN 3-7701-1673-9, S. 185–193