Juan-de-Fuca-Platte

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Seismische Aktivitäten an der Juan-de-Fuca-Platte

Die Juan-de-Fuca-Platte ist eine kleine Lithosphärenplatte, die nach dem griechischen Seefahrer Juan de Fuca benannt ist. Sie liegt zwischen der Pazifischen Platte und der Nordamerikanischen Platte westlich des US-Bundesstaates Oregon im Meer.

Die westliche Grenze wird durch den Juan-de-Fuca-Rücken gebildet, wo aufsteigendes Magma zur Ozeanbodenspreizung führt. Die östliche Grenze ist durch eine Subduktionszone gekennzeichnet, der Cascadia-Subduktionszone, wodurch das Kaskadengebirge auf der Nordamerikanischen Kontinentalplatte entstanden ist.

Die Juan-de-Fuca-Platte ist ein Teil der einst viel größeren Farallon-Platte. Weitere Teile sind die nördlich der Juan-de-Fuca-Platte angrenzende Explorer-Platte und die südlich angrenzende Gorda-Platte. Die Explorer-Platte brach vor etwa 4 Millionen Jahre von der Juan-de-Fuca-Platte ab, vor 18 bis 5 Millionen Jahre geschah das gleiche mit der Gorda-Platte.[1] Die Cocosplatte und die südlichere Nazca-Platte sind ebenfalls Reste der einstigen Farallon-Platte.

Subduktion der Juan-de-Fuca-Platte

Quellen[Bearbeiten]

  1. usgs.gov: Juan de Fuca Volcanics

Weblinks[Bearbeiten]