Juan de Valdés

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Juan de Valdés

Juan de Valdés, auch Valdez oder Valdesso (* um 1490 in Cuenca in Kastilien; † August 1541 in Neapel) war ein reformatorisch gesinnter römisch-katholischer Theologe und Humanist aus Spanien.

Er war Sohn des Ratsherrn Fernando de Valdés und Zwillingsbruder des kaiserlichen Staatssekretärs Alfonso de Valdés. Um ihn sammelte sich in Neapel seit 1533 ein mystisch-religiöser Kreis, zu dem Peter Martyr Vermigli, Bernardino Ochino, Giovanni Mollio sowie die vornehmen Frauen Vittoria Colonna, Julia Gonzaga und Isabella Manriquez gehörten.

Obwohl vom evangelischen Verständnis der Rechtfertigung geprägt, blieb Valdés bis zu seinem Tod Mitglied der römisch-katholischen Kirche.

Werke[Bearbeiten]

  • Diálogo de doctrina christiana, nuevamente compuesto por un religioso, Alcalá de Henares, 1529
  • Diálogo de la lengua, 1535
  • Alphabeto christiano, Venedig 1545
  • In che maniera il Christiano ha da studiare nel suo proprio libro, 1545
  • Modo che si de tenere nel'insegnare & predicare il principio della religione Christiana, 1545
  • Qual maniera si devrebbe tenere a informare insino della fanciullezza i figliuoli de Christiani delle cose della religiosa, Rom 1545 (?)
  • Le cento & dieci divine Consideratione, Basel 1550

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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