Juergen B. Donges

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Juergen Bernardo Donges (* 24. Oktober 1940 in Sevilla) war bis zu seiner Emeritierung im Februar 2007 Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln.

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Werdegang [Bearbeiten]

Nach einer Kaufmannslehre studierte er Volkswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken, und machte 1966 seinen Diplomabschluss. 1969 schloss er die Promotion an derselben Universität ab. 1969–89 forschte er am Institut für Weltwirtschaft Kiel, 1979 wurde er zum Honorarprofessor ernannt. 1989-2007 war er Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaften und Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln und dort einer der Direktoren des Instituts für Wirtschaftspolitik.

Donges ist ein Vertreter des ordnungspolitischen Ansatzes der Wirtschaftspolitik. Er hat ein besonderes Interesse an Fragen der spanischen Wirtschaft und veröffentlichte eine Reihe von Artikeln in spanischsprachigen Zeitschriften. Er ist Mitglied der Königlichen Akademie der Wirtschafts- und Finanzwissenschaften von Spanien[1] sowie seit 2003 der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. 1992–2002 war er Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung („Fünf Weise“), 2000–2002 als Vorsitzender. Er ist Mitglied des Kronberger Kreises, des wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Marktwirtschaft, sowie Botschafter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

Weblinks [Bearbeiten]

Ausgewählte Veröffentlichungen [Bearbeiten]

Quellenangabe [Bearbeiten]

  1. Donges, Juergen B. "Perspectivas de la Unión Monetaria Europea" Barcelona: Real Academia de Ciencias Económicas y Financieras, 1998. <https://racef.es/es/discurso/perspectivas-de-la-union-monetaria-europea>