Jules André

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Jules André (* 19. April 1807 in Paris; † 17. August 1869 ebenda) war ein französischer Landschaftsmaler.[1]

Leben und Werk[Bearbeiten]

André, 1807 in Paris geboren, war Schüler der Maler André Jolivard und Louis Etienne Watelet. Später unternahm er eine ausgedehnte Studienreise durch Südfrankreich und die Pyrenäen.

1831 wurde André aufgefordert, an der großen Ausstellung des Pariser Salons teilzunehmen. Mit 27 Jahren debütierte er dort mit einem Werk, das von der offiziellen Kunstkritik lobend erwähnt wurde.

Später bereiste André Belgien und Deutschland, wobei er - nach eigenen Aussagen - vom Rhein besonders beeindruckt war. Zwischen 1845 und 1856 arbeitete er für die Manufacture royale de porcelaine de Sèvres; selbst der schwierigen Zeit der Februarrevolution 1848 stand er in Lohn und Brot.

Im Alter von 65 Jahren starb der Maler Jules André am 17. August 1869 in Paris.

Andrés gesamtes künstlerisches Werk zeichnet sich durch einen zu dieser Zeit nicht unbedingt üblichen Realismus aus. Dabei sind eine Genreszenen immer stimmungsvoll gehalten; manchmal sogar mit einer Portion Romantik. Auch seine Auftragsarbeiten für Sèvres standen den übrigen Werken in nichts nach. Seine Werke befinden sich heute im Besitz von Kunstmuseen in Toulouse und Beaune.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Biographische Angaben von Jules André bei "Handbuch für Kupferstichsammler; oder, Lexicon der Kupferstecher": Band 1, von Joseph Heller, Andreas Andresen, Joseph Edward Wessely, 1870, Seite 27
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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