Jutta Koether

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Jutta Koether (* 1958 in Köln) ist eine deutsche Malerin, Performancekünstlerin, Musikerin, Schriftstellerin, Kritikerin und Theoretikerin, die in New York und Berlin arbeitet und lebt.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Koether studierte von 1977 bis 1981 Kunstpädagogik an der Universität zu Köln. Sie war Redakteurin und (ab 1985) Mitherausgeberin des Musik- und Popkultur-Magazins Spex und ist Rezensentin und Mitarbeiterin zahlreicher Zeitschriften, zum Beispiel von Texte zur Kunst, FlashArt und ArtScribe.

Die Rolle Jutta Koethers wurde oftmals als feministische Antwort auf die Kölner Szene der späten achtziger Jahre interpretiert.

Koethers Werk umfasst eine Vielzahl von Aktivitäten wie Malerei, Performance, Film und Musik; auch ihre politischen und publizistischen Aktivitäten werden von ihr als Teil ihrer künstlerischen Praxis betrachtet: Sie bezeichnet sich selbst als „painter, performer, participant“ und arbeitet oft in Gemeinschaftsprojekten mit anderen Künstlern, z. B. mit den Sonic Youth-Musikern Kim Gordon und Thurston Moore sowie mit Steven Parrino und Ei Arakawa.

Koether ist auch als Dozentin tätig und hatte Lehraufträge an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg, der School of Visual Arts, New York, der Universität der Künste, Berlin, am Bard College, New York und an der Cooper Union, New York. Sie lebte und arbeitete in Köln und seit den 1990er Jahren in New York.

Seit 2010 ist sie Professorin für Malerei / Zeichnen an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.

Projekte und Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • INIT-Kunsthalle (Berlin 1999)
  • Pat Hearn Gallery (New York 1999)
  • Galerie Freund (Wien 2000)
  • Swiss Institute (New York 2002)
  • Galerie Buchholz (Köln 2002)
  • Frankfurter Kunstverein (2003)
  • P.S.1 (New York 2004)
  • Galerie Meerrettich (Berlin 2004)
  • Galerie Buchholz (Köln 2004)
  • Simultanhalle (Köln 2005)
  • Thomas Erben Gallery (New York 2005)
  • Whitney Biennial (New York 2006)
  • Reena Spaulings Fine Art (New York 2006)
  • Kunsthalle Bern (Bern 2007)
  • Galerie Francesca Pia (Zürich 2008)
  • Bergen Kunsthall (Bergen 2008)
  • Susanne Vielmetter Los Angeles Projects (Los Angeles 2009)
  • Galerie Buchholz (Berlin 2010)
  • Museum of Modern Art (New York 2011)
  • Moderna Museet (Stockholm 2011)
  • Campoli Presti (Paris 2011)
  • Bortolami (New York 2012)
  • Whitney Biennial (New York 2012)
  • Saatchi Gallery (London 2012)
  • Dundee Contemporary Arts (Dundee 2013)
  • Tate Modern (London 2013)

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Jutta Koether: f. Graz: Galerie Bleich-Rossi, 1987[1]
  • Jutta Koether, Hrsg. mit Sabine Breitwieser: Massen. Wien 1991
  • Jutta Koether: Kairos. Texte zu Kunst und Musik, Berlin/Amsterdam 1996
  • Jutta Koether: Walk-in-Collage. Ein Gang durch New Yorker Ausstellungen. In: Texte zur Kunst, Heft Nr.46/Juni 2002 "Appropriation Now!"
  • Jutta Koether: Holistisches High. In: Kai Althoff, Gebärden und Ausdruck, Frankfurt/M. 2002, S. 25-35.
  • Jutta Koether: Ausleben. Jutta Koether besucht Bernadette Corporation. In: Texte zur Kunst, Heft Nr.49/März 2003 "Atelier"
  • Jutta Koether: Alles in Allem / Ein Interview Mit Karl Lagerfeld von Jutta Koether. In: Texte zur Kunst, Heft Nr.56/Dezember 2004 "Mode"

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://d-nb.info/901014184