K. K. Downing

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K. K. Downing 2005

Kenneth Downing jr. (* 27. Oktober 1951 in West Bromwich, England) war Gitarrist und Mitgründer der Heavy-Metal-Band Judas Priest. Er verließ die Band am 20. April 2011. [1]

Zusammen mit Bassist Ian Hill, mit dem er bereits zuvor in einer Band namens Freight musikalisch zusammengearbeitet hatte, ist er der Begründer der Band, die bis heute weltweit großen Erfolg hat. Glenn Tipton und Rob Halford, für die Judas Priest auch bekannt sind, stießen erst 1972 bzw. 1974 zur Band. Wie Tipton und Halford war auch er einer der Hauptsongwriter von Judas Priest.

Biografie[Bearbeiten]

Seine frühen musikalischen Einflüsse sind unter anderem Jimi Hendrix, John Mayall und Eric Clapton.[2]

Von allen Bandmitgliedern von Judas Priest hatte er die wohl härteste Kindheit. Mit 15 wurde er von seiner Schule entfernt, und da er in einer Arbeiterklassenfamilie aufwuchs, hatte er schlechte Zukunftsperspektiven. Seine Hingabe zur Musik führte letztlich dazu, dass ihn seine Eltern aus dem Haus verwiesen. Trotz des großen Erfolges mit seiner Musik haben seine Eltern nie seine Entscheidung akzeptiert, und Gerüchten zufolge soll er bis heute nicht mit ihnen gesprochen haben.

Downing lebte von 1985 bis 1990 in Spanien, danach hauptsächlich in England. Sein Hauptwohnsitz dort ist ein 2 Millionen Pfund teures Landhaus namens Astbury Hall in Shropshire. Dieses Haus war Gegenstand eines mehrjährigen Rechtsstreits mit seiner damaligen Freundin Sarah Lissimore, welchen er aber letztlich gewann.

Seinen plötzlichen Ausstieg bei Judas Priest begründete er nicht mit seinem Gesundheitszustand sondern mit Differenzen zwischen ihm, dem Management und der Band.[3]

Andere musikalische Aktivitäten[Bearbeiten]

Neben Judas Priest hat Downing auch bei Violent Storm auf dem Album Storm Warning (2006) als Gastmusiker mitgewirkt.

2012 spielte er auf dem The Who All Star Tribute Album den Song (Opener) Eminence Front zusammen mit John Wetton und Derek Sherinian ein. Das Album erschien bei Cleopatra Records.[3]

Name[Bearbeiten]

Nachdem Downing während eines Interviews in einer Radioshow einen Witz über das zweite K in seinem Namen gemacht hatte, glaubten viele, sein zweiter Vorname sei Kevin. 1984 gab er dann aber den wahren Grund bekannt:

„Kenneth Downing Jr. ist mein echter Name. Ein Mädchen aus Dänemark konnte es nicht richtig aussprechen und nannte mich 'K.K.'. Echt beschissen.“

K.K. Downing, Rockline magazine, 1984

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. K.K. DOWNING retirement Press Release, http://www.judaspriest.com/news/fullstory.asp?id=31894B27-BD13-43BA-84F0-6A11B4F9D835
  2. K.K. Downing Official Website. Abgerufen am 8. August 2011.
  3. a b Interview mit K. K. Downing

Weblinks[Bearbeiten]