Kalte Bode

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Kalte Bode
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Zusammenfluss der Warmen (links) und der Kalten Bode (rechts) bei Königshütte

Zusammenfluss der Warmen (links) und der Kalten Bode (rechts) bei Königshütte

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Deutschland (Sachsen-Anhalt)
Flusssystem Elbe
Quelle nördlich von Braunlage
51° 47′ 4″ N, 10° 35′ 5″ O51.78455555555610.584672222222860
Quellhöhe 860 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Zusammenfluss mit der Warmen Bode zur Bode, bei Königshütte51.73987777777810.769769444444430Koordinaten: 51° 44′ 24″ N, 10° 46′ 11″ O
51° 44′ 24″ N, 10° 46′ 11″ O51.73987777777810.769769444444430
Mündungshöhe ca. 430 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 430 m
Länge 17 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Abfluss am Pegel Elend[1]
AEo: 25,7 km²
Lage: 7,4 km oberhalb der Mündung
NNQ (18.09.1959)
MNQ 1951/2009
MQ 1951/2009
Mq 1951/2009
MHQ 1951/2009
HHQ (04.12.1960)
80 l/s
177 l/s
726 l/s
28,2 l/s km²
16,2 m³/s
83,3 m³/s

Die Kalte Bode ist der linke, 17 km lange Quellfluss der Bode im Hochharz in Sachsen-Anhalt.

Name[Bearbeiten]

Der Name ist eine Zusammensetzung aus dem Flussnamen der Bode (siehe dort) und dem Adjektiv kalt, ein aus dem Althochdeutschen bzw. Mittelhochdeutschen stammendes und seitdem unverändert gebliebenes Adjektiv.[2] Die Namen der Kalten und der Warmen Bode sind durch den tatsächlich vorhandenen Temperaturunterschied von ca. 2 °C entstanden.

Verlauf[Bearbeiten]

Die Kalte Bode entspringt im Oberharz am Fuße des Brockens, im Südteil des sogenannten Brockenfeldes, direkt an der Landesgrenze zu Niedersachsen, nördlich von Braunlage. Gleich in der Nähe liegen die Ursprünge der Großen Bode, der Ecker und der Oder. Zunächst fließt die Kalte Bode nach Osten Richtung Schierke, am Nordhang des Wurmberges entlang. In Schierke ändert sie ihre Fließrichtung nach Süden.

Im Elendstal, einem wildromantischen Tal zwischen Schierke und Elend, hat die Kalte Bode im Frühjahr auf diesem kurzen Stück gewaltige Wassermassen ins Tal zu bringen. Wenige Kilometer hinter Elend wird sie im Mandelholzer Rückhaltebecken aufgestaut, bis sie sich hinter Königshütte unterhalb der Ruine Königsburg mit der Warmen Bode zur Bode vereinigt.

Zuflüsse[Bearbeiten]

Linke Zuflüsse Rechte Zuflüsse
(in Klammern die Ortschaft der Mündung in die Kalte Bode)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Elbegebiet, Teil I 2009. Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt, 2012, S. 208, abgerufen am 20. Januar 2013 (PDF, deutsch, 5,22 MB).
  2.  Elfriede Ulbricht: Das Flussgebiet der thüringischen Saale. 1. Auflage. Max Niemeyer, Halle (Saale) 1957, DNB 253D105136395.