Warme Bode
| Warme Bode | ||
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Warme Bode bei Braunlage |
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| Daten | ||
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| Lage | Deutschland (Sachsen-Anhalt) | |
| Flusssystem | Elbe | |
| Abfluss über | Bode → Saale → Elbe → Nordsee | |
| Ursprung | Zusammenfluss von Großer und Kleiner Bode, bei Braunlage 51° 44′ 38″ N, 10° 36′ 3″ O51.74387510.600936111111 |
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| Zusammenfluss | mit der Kalten Bode zur Bode, bei Königshütte51.73987777777810.769769444444Koordinaten: 51° 44′ 24″ N, 10° 46′ 11″ O 51° 44′ 24″ N, 10° 46′ 11″ O51.73987777777810.769769444444 |
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| Länge | 23 km | |
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Zusammenfluss der Warmen (links) und der Kalten Bode (rechts) bei Königshütte |
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Die Warme Bode ist der rechte, 23 km lange Quellfluss der Bode im Hochharz in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Sie entsteht aus dem Zusammenfluss von Großer und Kleiner Bode.
Inhaltsverzeichnis |
Name [Bearbeiten]
Der Name ist eine Zusammensetzung aus dem Flussnamen der Bode (sieh dort) und dem Adjektiv warm – ein aus dem althochdeutschen stammendes Adjektiv, da noch als waram – seit dem mittelhochdeutschen warm.[1] Der Name der Warmen sowie der Kalten Bode sind durch den tatsächlich vorhandenen Temperaturunterschied von ca. 2 °C entstanden.
Quellbäche [Bearbeiten]
Große Bode [Bearbeiten]
Die Große Bode ist der linke, etwa 4,5 km lange Quellbach der Warmen Bode. Ihre Quelle befindet sich am Fuße des Brockens im Südteil des sogenannten Brockenfeldes, an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. Gleich in der Nähe liegen die Ursprünge der Kalten Bode, der Ecker und der Oder. Die Große Bode fließt überwiegend nach Süden, am Westhang des Wurmberges Richtung Braunlage. Ihr Bachlauf ist von kleinen Wasserfällen und Fallstufen geprägt, darunter der Obere Bodefall. Vor Braunlage vereinigt sie sich mit der Kleinen Bode zur Warmen Bode.
Kleine Bode [Bearbeiten]
Die etwa 2,5 km lange Kleine Bode ist der rechte Quellbach der Warmen Bode. Sie entspringt am Fuße der Achtermannshöhe.
Verlauf der Warmen Bode [Bearbeiten]
Die Warme Bode fließt nach dem Zusammenfluss der Quellbäche über den Unteren Bodefall nach Braunlage. Am nördlichen Ortsrand mündet ihr von Nordwesten das Ulrichswasser und im weiteren Verlauf das Schultalwasser zu. Südöstlich von Braunlage werden die "Weißen Brücken" erreicht. Im breiter gewordenen Flusstal mündet von Norden an der ehemaligen Fuchsfarm die Bremke in die Warme Bode ein. Die Bremke ist richtungsbestimmend. Von hier an stellt der Verlauf der Warmen Bode die Grenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt dar (ehemalige Innerdeutsche Grenze). Dort, wo die Warme Bode Niedersachsen verlässt, fließt aus westlicher Richtung der Brunnenbach in die Warme Bode ein, der auch richtungsbestimmend für den Verlauf an dieser Stelle ist. Die Bode fließt nun in Sachsen-Anhalt weiter in Richtung Sorge. Von der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt verläuft sie parallel zur Bundesstraße 242 durch Tanne hindurch. Nun verläuft die Warme Bode in einem lieblichen Tal und vereint sich dann bei Königshütte, unterhalb der Ruine Königsburg mit der Kalten Bode zur Bode.
Zuflüsse [Bearbeiten]
| Linke Zuflüsse | Rechte Zuflüsse |
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| In Klammern der Ort der Mündung in die Warme Bode. | |
Talsperrenprojekt [Bearbeiten]
Im Rahmen des vor dem Zweiten Weltkriegs projektierten Talsperren-Verbundprojekts "Bodewerk" war - wie auch an der Kalten Bode - eine Vorsperre für die Warme Bode geplant. Mit den Bauarbeiten wurde begonnen. Eine Dammaufschüttung ist noch heute im Tal ördlich der B 242 vorhanden. Nahe der Siedlung Wietfeld wurden zwei Arbeiterlager errichtet. Der Zweite Weltkrieg unterbrach die Arbeiten. Während im Ostharz das "Bodewerk" nach dem Zweiten Weltkrieg einschließlich dem Hochwasserschutzbecken Mandelholz an der Kalten Bode und insbesondere der Rappbode-Talsperre fertiggestellt wurde, kam die Talsperre im Tal der Warmen Bode nicht zur Ausführung.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Elfriede Ulbricht: Das Flussgebiet der thüringischen Saale. 1. Auflage. Max Niemeyer, Halle (Saale) 1957, DNB 253D105136395.