Katie Uhlaender

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Katie Uhlaender Skeleton
Nation Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 17. Juli 1984
Gewicht 64 kg
Karriere
Disziplin Skeleton
Nationalkader seit 2002
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 2 × Gold 1 × Silber 3 × Bronze
FIBT Skeleton-Weltmeisterschaften
Bronze 2007 St. Moritz Einzel
Silber 2008 Altenberg Einzel
Bronze 2008 Altenberg Team
Bronze 2009 Lake Placid Team
Gold 2012 Lake Placid Team
Gold 2012 Lake Placid Einzel
Platzierungen im WC/EC/AC/IC
Debüt im Weltcup 2005
Weltcupsiege 9
Gesamtweltcup 1. (06/07), (07/08)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einer 9 4 3
letzte Änderung: 19. Februar 2011

Katie Uhlaender (* 17. Juli 1984) ist eine US-amerikanische Skeletonpilotin.

Katie Uhlaender, Tochter des US-amerikanischen Baseballstars Ted Uhlaender, nimmt seit der Saison 2004/05 am Skeleton-Weltcup teil. In Lake Placid gelingt ihr mit Platz 2 gleich in ihrer ersten Saison die erste Podestplatzierung. Bei der Weltmeisterschaft 2005 wird sie Fünfte. In der folgenden Saison wird sie in der Weltcup-Gesamtwertung Vierte und erreicht zwei dritte Plätze in Calgary und Lake Placid.

Ihr großer Durchbruch kam in der Saison 2006/07. Im November gewann sie in Calgary ihr erstes Weltcuprennen, weitere vier Saisonsiege folgten. Im Gesamtweltcup gewann sie die Wertung überlegen. Bei der Weltmeisterschaft 2007 in St. Moritz gewann sie die Bronzemedaille. Auch in der Saison 2007/08 gewann sie die Gesamtwertung. Sie siegte in vier der acht Saisonrennen und holte zwei weitere Podestplätze. Bei der Weltmeisterschaft 2008 gewann sie Silber im Einzel und Bronze im Team. Mit geringerem Erfolg verlief die Saison 2008/09. Sie erreichte einen zweiten Platz und wurde in der Gesamtwertung Dritte. Bei der Weltmeisterschaft in Lake Placid wurde sie im Einzel Siebte, wiederholte jedoch im Team die Bronzemedaille des Vorjahrs. In der Saison 2009/10 konnte sie keine Podiumsplatzierung mehr erreichen und wurde im Gesamtklassement Siebte. Durch Verletzungen gehandicapt konnte Uhlaender die Saison 2010/11 erst spät beginnen. Sie absolvierte jeweils zwei Rennen im America’s- und Intercontinental-Cup und erst am Saisonende zwei Weltcuprennen, bei denen sie Fünfte und Zehnte wurde. Bei der Weltmeisterschaft in Königssee wurde sie Neunte.

2003 wurde Uhlaender US-amerikanische Juniorenmeisterin und Meisterin. 2004 wurde sie erneut Meisterin. Viermal konnte sie zudem America's Cup-Rennen gewinnen.

2006 nahm sie nach der Qualifikation, die sie vor Noëlle Pikus-Pace gewann, an den Olympischen Spielen von Turin teil und wurde Sechste. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver belegte sie Platz elf. 2012 wurde sie Weltmeisterin im Einzel und mit dem Team.

Weblinks[Bearbeiten]