Maya Pedersen-Bieri

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Maya Pedersen Skeleton
Maya Pedersen 2006
Voller Name Maya Pedersen
Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 27. November 1972
Geburtsort SpiezSchweizSchweiz Schweiz
Größe 162 cm
Gewicht 52 kg
Beruf Lehrerin
Karriere
Disziplin Skeleton
Verein Zürcher Bobclub
Trainer Snorre Pedersen
Nationalkader seit 1995
Status zurückgetreten
Karriereende 2010
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 2 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
EM-Medaillen 1 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
Nationale Medaillen 10 × Gold 3 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Gold 2006 Turin Einzel
FIBT Skeleton-Weltmeisterschaften
Gold 2001 Calgary Einzel
Gold 2005 Calgary Einzel
Silber 2007 St. Moritz Einzel
Silber 2009 Lake Placid Team
Bronze 2007 St. Moritz Team
FIBT Skeleton-Europameisterschaften
Gold 2006 St. Moritz Einzel
Silber 2005 Altenberg Einzel
Silber 2007 Königssee Einzel
Bronze 2009 St. Moritz Einzel
Schweizer Meisterschaften
Gold 2002 St. Moritz Einzel
Gold 2003 St. Moritz Einzel
Gold 2005 St. Moritz Einzel
Gold 2006 St. Moritz Einzel
Gold 2007 St. Moritz Einzel
Gold 2009 St. Moritz Einzel
Gold 2010 St. Moritz Einzel
Gold 2011 St. Moritz Einzel
Gold 2012 St. Moritz Einzel
Silber 1995 Igls Einzel
Silber 1999 St. Moritz Einzel
Silber 2000 St. Moritz Einzel
Norwegische MeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Gold 2003 Lillehammer Einzel
Platzierungen im WC/EC/NAC/IC
Debüt im Weltcup 1996
Weltcupsiege 8
Gesamtweltcup 1. (97/98)
letzte Änderung: 13. September 2014

Maya Pedersen-Bieri, eigentlich Maya Pedersen, geborene Bieri (* 27. November 1972 in Spiez, Bern) ist eine Schweizer Skeletonpilotin.

Werdegang[Bearbeiten]

Maya Pedersen wuchs in Hondrich bei Spiez auf und hatte 1994 in Igls ihre erste Begegnung mit dem Skeletonsport. Schon 1995 stiess sie zum Schweizer Nationalkader und bestritt erste Rennen.

In der Weltcup-Saison 1996/97 fuhr sie bereits in der Weltspitze mit und belegte in der Gesamtwertung Rang drei hinter Steffi Hanzlik und Michelle Kelly. Im Weltcup 1997/98 gewann sie erstmals zwei Weltcuprennen in La Plagne und Winterberg und konnte die Gesamtwertung vor Steffi Hanzlik und Susan Speiran für sich entscheiden.

Auch in den Folgejahren gehörte Pedersen zu den Besten im Weltcup und beendete den Weltcup zwei Mal auf dem zweiten (99/00, 01/02), zwei Mal auf dem dritten (98/99, 00/01) und ein Mal auf dem vierten Rang (02/03). Außerdem wurde sie bei der Weltmeisterschaft 2001 in Calgary Weltmeisterin im Einzel und belegte bei den Olympischen Spielen 2002 von Salt Lake City beim Sieg von Tristan Gale den fünften Rang.

In der Saison 2003/04 machte sie eine Babypause und wurde Mutter einer Tochter.

Danach fand sie schnell zu alter Stärke zurück, wurde in der Weltcup-Saison 2004/05 Zweite und bei der WM 2005 – erneut in Calgary – zum zweiten Mal Weltmeisterin. 2005/06 belegte sie im Gesamtweltcup nach vier Saisonsiegen erneut den zweiten Rang, wurde bei der EM 2006 in St. Moritz Europameisterin und anschliessend bei den Olympischen Spielen 2006 auf der Bahn von Cesana Torinese Olympiasiegerin vor Shelley Rudman und Mellisa Hollingsworth-Richards.

Den Weltcup 2006/07 schloss Pedersen auf Rang fünf ab, ehe sie im Winter 2007/08 erneut eine Babypause einlegte und ihre zweite Tochter zur Welt brachte.

Auch nach der Geburt ihres zweiten Kindes erreichte Maya Pedersen noch zahlreiche Platzierungen unter den besten Zehn, darunter ein dritter Rang bei der EM 2009, und konnte sich im Alter von 37 Jahren für ihre dritten Olympischen Winterspiele qualifizieren. Nach einem neunten Rang bei den Olympischen Spielen 2010 auf der Bahn von Whistler beendete Pedersen ihre internationale Karriere.

Nach ihrem offiziellen Karriereende nahm Maya Pedersen noch zwei Mal an Schweizermeisterschaften teil, bei denen sie von 2002 bis 2012 ungeschlagen blieb (2004 und 2008 trat sie wegen ihrer Schwangerschaften nicht an) und neun Mal den Titel holte.

Maya Pedersen lebt mit ihrem Mann Snorre Pedersen und den zwei gemeinsamen Töchtern in Øyer bei Lillehammer in Norwegen. Nach ihrem Karriereende erklärte sie, in ihren Beruf als Lehrerin zurückkehren und Deutsch und/oder Sport unterrichten zu wollen.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSchöner Abschied für Maya Pedersen. Berner Zeitung, 22.02.2010, abgerufen am 13. September 2014.