Kleinbahn Beuel–Großenbusch

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Kleinbahn Beuel-Großenbusch
Streckenlänge: 4,53 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Strecke – geradeaus
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
Rechte Rheinstrecke
Spitzkehrbahnhof – links
0,0 Bonn-Beuel Industriebahn
   
Lampenfabrik Kalthoff (Awanst)
   
Rhenag-Gaswerk Beuel (Awanst)
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
0,64 A. W. Andernach (Anst)
   
Zweigstrecke nach Limperich
   
Deutsche Vialit (Awanst)
   
2,1 Pützchen
   
2,8 Bechlinghoven
Haltepunkt, Haltestelle
2,74 Pützchens Markt
   
3,6 Kohlkaul Kautex-Werke (Awanst)
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
3,92 Lafarge (Anst)
   
4,53 Hangelar
   
Tongrube Commans, Feuerfest Contzen (beide Awanst)
   
6,2 Großenbusch

Die Kleinbahn Beuel–Großenbusch ist eine eingleisige, nicht elektrifizierte Bahnstrecke von Bonn-Beuel nach Großenbusch. Der Streckenabschnitt Hangelar–Großenbusch ist mittlerweile abgebaut, auf der ca. 4,6 Kilometer langen Reststrecke Beuel–Pützchen–Hangelar findet zu Pützchens Markt und an Nikolaus Personenverkehr statt. Eigentümer der auch „Beueler Industriebahn“ genannten Strecke ist die Stadt Bonn. Diese hat die Strecke an die RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH verpachtet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Streckenverlauf

Die ursprünglich von Beuel über PützchenBechlinghovenHangelar nach Großenbusch führende Privatbahn ist heute auf den Streckenabschnitt HangelarBeuel reduziert. Auch der frühere Abzweig nach Limperich besteht nicht mehr.

Im Bahnhof Hangelar existierte von 1955 bis 1962 eine Übergabemöglichkeit zur Bröltalbahn über eine Rollwagengrube.

Einer der Gleisanschlüsse an der stillgelegten Zweigstrecke nach Limperich wies eine Auflaufkurve auf.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Strecke wurde 1900 zum Transport von Kohle zu den Hangelarer Tonwerken und von Tonerzeugnissen zur Weiterverladung auf die Staatsbahn von der Industriebahn AG eröffnet. Im Zweiten Weltkrieg fanden vermehrt Treibstofftransporte zum Hangelarer Flughafen statt. In den 1950er-Jahren befuhren täglich zwei Güterzüge die Strecke, 1965 wurde der Abschnitt Hangelar–Großenbusch stillgelegt und in den Jahren 1971/72 abgebaut. Den Restgüterverkehr nach Hangelar stellte die Deutschen Bahn AG 1994 ein. Daraufhin kaufte die Stadt Bonn die 4,6 Kilometer lange Reststrecke und verpachtete sie an die Rhein-Sieg-Eisenbahn.

[Bearbeiten] Gegenwart

Haltepunkt Pützchens Markt mit Schienenbus

Zu Pützchens Markt und an Nikolaus findet Personenverkehr auf der Reststrecke Hangelar–Pützchen–Beuel statt. Der „Freundeskreis Rhein-Sieg-Eisenbahn“ unterstützt die Rhein-Sieg-Eisenbahn dabei, z. B. durch Fahrzeuginstandhaltung, und kümmert sich um die Planung von Sonderfahrten und Sonderveranstaltungen.

[Bearbeiten] Zukunft

Es gibt Bestrebungen, bei einer Verlängerung der Stadtbahn Bonn bis Holzlar einen Teil der Trasse zu benutzen.

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Kleinbahn Beuel–Großenbusch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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