Kopriwschtiza

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Kopriwschtiza (Копривщица)
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Karte von Bulgarien, Position von Kopriwschtiza hervorgehoben
Basisdaten
Staat: Bulgarien
Oblast: Sofia
Einwohner: 2505 (15. Juni 2009[1])
Koordinaten: 42° 38′ N, 24° 21′ O42.63333333333324.351030Koordinaten: 42° 38′ 0″ N, 24° 21′ 0″ O
Höhe: 1030 m
Postleitzahl: 2077
Telefonvorwahl: (+359) 07184
Kfz-Kennzeichen: CO
Verwaltung
Website: koprivshtitsa-bg.com

Kopriwschtiza [koˈprivʃtit͜sɐ] (bulgarisch Копривщица) ist eine Kleinstadt in Bulgarien. Der Name leitet sich vom bulgarischen Wort für Brennnesseln (bulgarisch коприва / [koˈprivɐ]) ab, die in dieser Gegend sehr zahlreich wachsen.

Lage[Bearbeiten]

Koprivshtitsa-gruev.JPG

Die Stadt liegt in den Sredna Gora-Bergen am Fluss Topolniza (bulgarisch Тополница), 111 Kilometer östlich von Sofia.

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]

Von Kopriwschtiza gibt es Busverbindungen nach Sofia und Plowdiw. Der Bahnhof befindet sich ca. 9 km außerhalb der Stadt, es existiert eine Busverbindung vom Bahnhof in die Stadt.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gegend von Kopriwschtiza ist seit dem Ende des 14. Jahrhunderts besiedelt. Mehrere Male wurde die Ortschaft von Räuberbanden zerstört (1793, 1804, 1809) und von den Bewohnern wieder aufgebaut.

In Kopriwschtiza wurde der erste Schuss des Aprilaufstands abgegeben, der Revolte der bulgarischen Bevölkerung gegen die osmanische Herrschaft.

Tourismus[Bearbeiten]

In der Stadt befinden sich zahlreiche, großteils restaurierte Häuser aus der Zeit der „Bulgarischen Wiedergeburt“. Zahlreiche Museumshäuser erinnern an die Helden des Aprilaufstands. Seit 1952 ist Kopriwschtiza offiziell eine Museumsstadt und befindet sich auf der Liste der 100 nationalen touristischen Objekte.

Seit 1965 findet in Kopriwschtiza alle fünf Jahre das bulgarische nationale Folklorefestival statt, bei dem tausende Künstler auftreten und Kunsthandwerker ihre Erzeugnisse ausstellen.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Die Georgi Benkowski Reiterstatue in Kopriwschtiza mit der Inschrift: Sklaven will ich nicht

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Zentrales Einwohnermeldeamt Bulgarien: Daten der Einwohnermeldeämter 2009. 2009, abgerufen am 24. August 2012 (bulgarisch).