Lassies Heimat

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Filmdaten
Deutscher Titel Lassies Heimat
Originaltitel Hills of Home
(alternativ) Master of Lassie
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1948
Länge 97 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Fred M. Wilcox
Drehbuch William Ludwig
Produktion Robert Sisk
Musik Herbert Stothart
Kamera Charles Edgar Schoenbaum
Schnitt Ralph E. Winters
Besetzung

Lassies Heimat ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1948. Hauptfigur des Film ist der Collie Lassie.

Handlung[Bearbeiten]

Colliedame Lassie lebt als Hirtenhund in einem schottischen Dorf. Da sie jedoch wasserscheu ist und somit als Hirtenhund untauglich ist, übergibt Schafhirte Milton sie an den im ganzen Dorf beliebten Arzt MacLure. Zudem erregt es den Unmut des Schafhirten, dass sein Sohn Tammas Medizin studieren will. Tammas ist in Margit verliebt sowie von MacLure als dessen Nachfolger vorgesehen.

Als MacLure dahinterkommt, dass Milton ihm Lassies Wasserscheu verschwiegen hat, will er diese zunächst zurückgeben und dann auf dem Jahrmarkt verkaufen, entschließt sich aber trotz der Meinung der Dorfbewohner, dass der Hund unnütz sei, Lassie zu behalten und ihr das Schwimmen beizubringen. Als MacLure zum scheinbar hoffnungslosen Fall des kranken Pfarrers gerufen wird, hilft Lassie, indem sie Tammas zu Hilfe holt.

Margit und ihr Vater sind verzweifelt, weil ihre Ehefrau und Mutter im Sterben liegt. MacLure sieht die einzige Chance in der Behandlung durch den königlichen Leibarzt, der bei seinen Operationen das noch unübliche Chloroform einsetzt und Margits Mutter auf diese Weise auch tatsächlich retten kann. Bei der Fahrt des Leibarztes zu Margits Mutter erweist sich Lassie erneut als wasserscheu und zieht damit MacLures Unmut auf sich.

Als Tammas an einer Blinddarmentzündung erkrankt und eine Operation benötigt, will MacLure ihn statt mit dem sonst zur Betäubung üblichen Whisky mit Chloroform operieren und erregt damit den Widerstand von Tammas’ Eltern. Diesen kann er jedoch brechen, als er das Chloroform erfolgreich an Lassie erprobt. Als Milton MacLure verspricht, ihm für die Rettung seines Sohnes jeden Preis zu zahlen, nimmt MacLure ihn beim Wort und verlangt die Finanzierung von Tammas’ Studium.

Die Jahre vergehen; Tammas’ Medizinstudium neigt sich dem Ende zu. Die Dorfbewohner wollen dem alternden MacLure bei der Führung des täglichen Lebens zur Hand gehen, was dieser jedoch energisch ablehnt. Als MacLure im Schneesturm zu einem Patienten gerufen wird und ohnmächtig von seinem Pferd fällt, holt Lassie das Ehepaar Milton zu Hilfe. Dank Lassie, die diesmal ihre Wasserscheu überwindet, gelingt es, den Dorfarzt aufzufinden. Wenig später liegt MacLure im Sterben und stirbt, kurz bevor Tammas nach Abschluss seines Studiums ins Dorf zurückkehrt. Kurz nach Beerdigung des Dorfarztes besucht Tammas gemeinsam mit Margit das Grab seines Gönners.

Kritiken[Bearbeiten]

„Gefühlvoller Tierfilm mit reizvoller Schilderung des Lebens und der Landschaft im abgelegenen schottischen Hochland. Speziell für Kinder empfehlenswert.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

„Liebenswerter Film um einen schottischen Landarzt und dessen Schäferhündin Lassie. Die formalen Schwächen dieses echten Heimatfilms werden durch das unmittelbare Eintreten für Menschlichkeit und Nächstenliebe aufgewochen.“

Evangelischer Filmbeobachter[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. Lassies Heimat im Lexikon des Internationalen Films
  2. Evangelischer Presseverband München, Kritik Nr. 770/1957