Lippische Landes-Zeitung

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Lippische Landes-Zeitung
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag Lippischer Zeitungsverlag
Erstausgabe 1767
Erscheinungsweise Mo-Sa
Verkaufte Auflage
(IVW 2/2014, Mo–Sa)
42.002 Exemplare
Chefredakteur Ralf Freitag
Weblink Onlineaufritt der Lippischen Landes-Zeitung
Landes-Zeitung, 1905

Die Lippische Landes-Zeitung (Abkürzung LZ) ist eine 1767 gegründete Tageszeitung für den Kreis Lippe. Ihr erster Name war Lippische Intelligenzblätter. Seit 1878 nennt sie sich Lippische Landeszeitung. Sie ist die älteste Tageszeitung Nordrhein-Westfalens.[1] In der Zeit des Nationalsozialismus stellte sich die Zeitung in den Dienst der Nationalsozialisten - sie wurde gleichgeschaltet. Daher wurde die Zeitung 1945 von der britischen Besatzungsmacht verboten. Die erste Ausgabe nach der Krieg erschien am 19. November 1949. Sie erscheint mit einer verkauften Auflage von 42.002 Exemplaren in der Region zwischen Detmold und Augustdorf im Süden, Oerlinghausen und Bad Salzuflen im Westen, Kalletal im Norden und Blomberg sowie Lügde im Osten. [2]Die Redaktion hat ihren Hauptsitz in Detmold. Weitere Standorte für Geschäftsstellen und Redaktionsbüros sind die Städte Lage, Bad Salzuflen, Lemgo und Blomberg.

Die Lippische Landes-Zeitung berichtet werktäglich auf rund 14 Lokalseiten plus Lokalsport aus dem Kreis Lippe. Die Zeitung kooperiert mit der Neuen Westfälischen aus Bielefeld, von der die Lippische Landes-Zeitung die Mantelseiten übernimmt, und ist an Radio Lippe beteiligt.

Der Verleger der Lippischen Landes-Zeitung ist Rainer Giesdorf, der Verlagsleiter Helmut Schmermund, der Redaktionsleiter Ralf Freitag (seit dem 1. Januar 2014).[3] Die LZ wird im Medien Centrum Giesdorf (MCG) bei der Druckerei und Verlag Hermann Bösmann GmbH, Detmold, gedruckt.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Lippische Landes-Zeitung sieht sich in der Tradition der 1767 gegründeten Lippischen Intelligenzblätter. Die in Lemgo gedruckten Blätter erschienen bis 1842 und wurden vom Regierungs- und Anzeigeblatt am Verlagsort Detmold abgelöst. Mit der Ausgabe vom 2. Januar 1878 ersetzte die Lippische Landes-Zeitung das Regierungs- und Anzeigeblatt.[4][5]

Mit der Zeitung verbundene Personen[Bearbeiten]

  • Adolf Neumann-Hofer, Verleger der Zeitung (1899-1920) und Mitglied des Landtages des Landes Lippe
  • Max Staercke, Verleger (1920-1936 und ab 1952) und Chefredakteur der Zeitung, Mitglied des Volks- und Soldatenrates des Landes Lippe und Mitglied des Landtages des Landes Lippe
  • Artur Schweriner, deutscher Schriftsteller und Journalist, schrieb freiberuflich für die Zeitung
  • Gerhard Latzel, Schachkomponist der Zeitung

Auflagenentwicklung[Bearbeiten]

Die Lippische Landes-Zeitung hat im Gegensatz zu den meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren ihre Auflage nahezu stabil halten können. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 7,5 Prozent gesunken.[6] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 89,9 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[7]


Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.lz.de/wir_ueber_uns/allgemeine_unternehmensinfos/
  2. laut IVW, zweites Quartal 2014, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  3. Silke Buhrmeister: Ralf Freitag leitet Medien-Bereiche der Lippischen Landes-Zeitung. In: LZ.de. 2. Januar 2014.
  4. Informationen zur Unternehmensgeschichte auf der Verlagshomepage, abgerufen am 19. März 2013
  5.  Arno Schröder: Die Geschichte des Zeitungswesens in Lippe. Meyersche Hofbuchhandlung, Detmold 1932, S. 75.
  6. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  7. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)

51.9589688.847374Koordinaten: 51° 57′ 32″ N, 8° 50′ 51″ O