Liste der Baudenkmäler in Freimann

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler im Münchner Stadtteil Freimann im Stadtbezirk 12 Schwabing-Freimann aufgelistet. Zu diesen Baudenkmälern gibt es auch eine Bildersammlung und ein Fotoalbum mit ausgewählten Bildern. Diese Liste ist Teil der Liste der Baudenkmäler in München. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt und aktualisiert wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Einzeldenkmäler[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Blütenring 9b
(Standort)
Villa barockisierend in Formen des reduzierten Historismus, 1927 von Hermann Grünenwald. D-1-62-000-270
Villa
Föhringer Ring 6
(Standort)
Max-Planck-Institut für Physik und Astrophysik jetzt Werner-Heisenberg-Institut für Physik, Anlage aus einzelnstehenden, mit einem verglasten Gang verbundenen, nach Funktionen gegliederten Baukörpern, als kubische, flach gedeckte Bauten und durch das Verhältnis von geschlossenen, klinkerverkleideten zu verglasten Flächen gestaltet; zugehörig Casinogebäude, eingeschossiger Flachdachbau; von Sep Ruf, 1957–60; parkartige Gartengestaltung, von Alfred Reich, zeitgleich. D-1-62-000-8537
Max-Planck-Institut für Physik und Astrophysik
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Frankfurter Ring 206
(Standort)
Teile der ehem. Luftnachrichtenkaserne, sog. Funkkaserne nach Entwurf der Luftwaffenbauverwaltung zusammen mit den Architekten Max Dellefant, Albert Heichlinger und Lars Landschreiber, 1936–38; Stabsgebäude, zweigeschossiger Walmdachdachbau mit Eingangsarkaden, Freitreppe und Natursteingliederung; Toranlage, ehem. Haupttor mit seitlichen Wachhäuschen und Laternen; Wachgebäude, erdgeschossiger Satteldachbau mit offener Vorhalle und traufseitiger Kolonnade; Wachgebäude der Fahrbereitschaft, erdgeschossiger Satteldachbau mit offener Vorhalle, traufseitiger Kolonnade und Garagentoren; Ehrenhain, von Bäumen begrenzte, abgesenkte Rasenfläche mit Treppen, Pylonen (vormals mit Hoheitszeichen) und Fahnenmasten; Offiziersunterkunft, erdgeschossiger Flachsatteldachbau mit Gauben. D-1-62-000-7808
Teile der ehem. Luftnachrichtenkaserne, sog. Funkkaserne
Frankfurter Ring 227
(Standort)
Bayerisches Leichtmetallwerk beim Eingang historisierender Verwaltungsbau mit Dachreiter, 1922–24 von Hermann Rimmele. D-1-62-000-1745
Bayerisches Leichtmetallwerk
Freimann
(Standort)
Schleißheimer Kanal (Dirnismaninger Kanal) verbindet Schloss Schleißheim mit dem Mühlbach, über den man in den Englischen Garten zur Münchner Residenz gelangt; im Bereich Isarauen bei Fröttmaning, erbaut 1688–89. Siehe auch Nordmünchner Kanalsystem. D-1-62-000-6178
Schleißheimer Kanal (Dirnismaninger Kanal)
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Freisinger Landstraße
(Standort)
Gemauerter Bildstock südwestlich der Fröttmaninger Kirche. D-1-62-000-1873
Gemauerter Bildstock
Freisinger Landstraße 153
(Standort)
Städtisches Gut Großlappen zweigeschossiger Mansarddachbau, um 1800, mit Ökonomiegebäuden. D-1-62-000-1871
Städtisches Gut Großlappen
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Garchinger Straße 37
(Standort)
Israelitischer Friedhof 1906–08 von Hans Grässel; begrenzt von barockisierender Mauer; im Südosten neubarockes Portal; nahebei Walmdachhaus; an der Südseite das Friedhofsgebäude, ein historisierender Gruppenbau. Gärtnerische Gestaltung; zahlreiche Grabsteine und Denkmäler. D-1-62-000-2044
Israelitischer Friedhof
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Heinrich-Groh-Straße 6
(Standort)
Ehem. Schulexpositurhaus, später Pfarrhaus und Wohnhaus sog. Kaminkehrerhaus, schlichter, zweigeschossiger Walmdachbau, 1864; angebaut Gartenhaus aus gesägten Brettern, um 1910. D-1-62-000-8738
Ehem. Schulexpositurhaus, später Pfarrhaus und Wohnhaus
Heinrich-Groh-Straße 7/9
(Standort)
Schlichtes Neurenaissancehaus Ende 19. Jh.; Gartenzaun. D-1-62-000-2483
Schlichtes Neurenaissancehaus
Heinrich-Groh-Straße 11
(Standort)
Kath. Kirche St. Nikolaus Altarraum und Sattelturm gotisch, Langhaus 1880; mit Ausstattung; um die Kirche Friedhof mit Grabsteinen. Im Ortskern von Freimann. D-1-62-000-2484
Kath. Kirche St. Nikolaus
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Hortensienstraße 3
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Walmdachbau in reduzierten historisierenden Formen mit Zwerchhäusern und Altane, von Hans Hoerger, 1911; mit Einfriedung, bauzeitlich. D-1-62-000-2838
Wohnhaus
Fröttmaning, Kurt-Landauer-Weg 8 (ehem. Lottlisa-Behling-Weg 7)
(Standort)
Kath. Kirche Hl. Kreuz Chorturmkirche mit Satteldach, 11. Jh.; mit Ausstattung, u. a. romanische Wandmalereien direkt auf Ziegel; Friedhof bei der Kirche mit Grabsteinen. D-1-62-000-1872
Kath. Kirche Hl. Kreuz
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Leinthalerstraße 7/9
(Standort)
Zweifamilienhaus 1909 nach Plänen des Architekten Eugen Dreisch als Teil der sog. Gartenstadt Freimann errichtet, reduziert-historisierend, mit gemauerter Einfriedung. D-1-62-000-7815
Zweifamilienhaus
Leinthalerstraße 8
(Standort)
Wohnhaus für den Bildhauer Hans Schwegerle nach Plänen des Architekten Paul Hochrath von 1910 erbaut, 1921 zum Atelierhaus erweitert, mit zusätzlichem Eingangsvorbau und satteldachgedeckter gemauerter Einfriedung zur Eingrenzung des Ausstellungshofes, mehrteiliger Gruppenbau aus steilen Giebeldächern. D-1-62-000-7816
Wohnhaus für den Bildhauer Hans Schwegerle
Lilienthalallee 29
(Standort)
Ausbesserungswerk München-Freimann ehem. Dampflok-, später Elektrolokrichthalle mit Dienstgebäude, zwei einheitlich als monumentaler Stahlbeton-Rasterbau in rhythmischen Wechsel von Sichtziegelmauerwerk und wandhoher Befensterung gestaltete Hallen sowie östlich vorgelagertem zweigeschossigem Flachdachbau mit eingezogenem Obergeschoss, Pfeilervorhalle und Reliefs, 1938–41 und 1940–42, südliche Richthalle als dreischiffige Eisenkonstruktion in Ostwestrichtung quergelagert mit Schiebebühne unter dem überhöhten nördlichen Schiff, die nördliche elektrische Teilwerkstätte sechsschiffig mit sechs Kranbahnen und südlichen Lichthöfen, Steinreliefs, bez. R. von Bohr; Wasserturm, über quadratischem Grundriss verjüngender, 40,5 Meter hoher Betonbau mit Zeltdach, 1918/19 durch die Bayerische Maschinenfabrik Friedrich Krupp; ehem. Presswerkstatt, seit 1925 Kesselschmiede für die Deutsche Reichsbahngesellschaft, dann S-Bahn-Halle, dreischiffige ausgemauert und verputzte Stahlbinderkonstruktion mit Firstoberlichtband im erhöhten Mittelschiff, 1916 durch die Bayerischen Geschützwerke Friedrich Krupp; Gedenkstein und Kriegerdenkmal mit Ruhebänken, zwei abgetreppte Gusssteinstelen mit vier Gusssteinbänken, 2. Hälfte 1930er Jahre, für am Nanga Parbat verunglückte Bergsteiger und Gefallene des Ersten Weltkriegs. D-1-62-000-7821
Ausbesserungswerk München-Freimann
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Lilienthalallee 45
(Standort)
Montagehalle Ausbesserungswerk München-Freimann. D-1-62-000-7821
Montagehalle
Rohmederstraße 12
(Standort)
Villa ehem. Wohnhaus von Prof. Ludwig Biermann, zweigeschossiger Flachdachbau mit weit überstehendem Dach und filigranen Balkonen, eingeschossiger Nebenflügel mit Freisitz, in geschlämmtem Sichtziegelmauerwerk mit raumhohen Fensteröffnungen, von Sep Ruf, 1956–59. D-1-62-000-8539 BW
Situlistraße 67
(Standort)
Ehem. Bauernhaus im Kern 19. Jh. D-1-62-000-6547
Ehem. Bauernhaus
Situlistraße 73
(Standort)
Ehem. Stallgebäude von Nr. 75 innen Gewölbe, wohl 19. Jh. D-1-62-000-6548
Ehem. Stallgebäude von Nr. 75
Situlistraße 75
(Standort)
Mohr-Villa ehem. Gutshaus (Herrenhaus), Walmdachhaus mit Lisenengliederung, spätklassizistisch, um 1870; mit zugehörigem Park. D-1-62-000-6549
Mohr-Villa
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Situlistraße 83
(Standort)
Kath. Pfarrkirche St. Albert 1932–33 von Georg W. Buchner; mit Ausstattung. D-1-62-000-6550
Kath. Pfarrkirche St. Albert
Situlistraße 87
(Standort)
Volksschule 1926–27 von Hans Gedon, 1929 erweitert. D-1-62-000-6551
Volksschule
Sondermeierstraße 1
(Standort)
Gaststätte Aumeister klassizistisches Walmdachhaus am Nordende des Englischen Gartens, 1810–11 als Aujägermeisterhaus von Joseph Deiglmayr erbaut. D-1-62-000-6583
Gaststätte Aumeister
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Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Diese ist über die unter Weblinks angegebene pdf-Datei im Internet einsehbar und im BayernViewer-Denkmal kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im BayernViewer-Denkmal nicht, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht.
    Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (DSchG) definiert und hängt nicht von der Eintragung in die Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein. Eine verbindliche Auskunft erteilt allein das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Heinrich Habel, Helga Hiemen: München. In: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmäler in Bayern - Regierungsbezirke. 3. verbesserte und erweiterte Auflage. Bd. I.1, R. Oldenbourg Verlag, München 1991, ISBN 3-486-52399-6.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Freimann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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