Ljubčo Georgievski

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Ljubtscho Georgiewski am 10. Mai 2012 nach einer Vorlesung an der Universität Sofia

Ljubčo Georgievski oder Ljubtscho Georgiewski (mazedonisch Љупчо Георгиевски, bulgarisch Любчо Георгиевски; * 17. Januar 1966 in Štip, Jugoslawien, heute Mazedonien) ist ein Lyriker und Politiker und war von 1998 bis 2002 Ministerpräsident Mazedoniens. Er ist verheiratet und hat einen Sohn.

Georgievski war der Gründer der bürgerlichen Partei VMRO-DPMNE und der pro-bulgarischen Splitterpartei VMRO-NP. Er verbesserte die prekären Beziehungen zu Bulgarien und setzte sich für eine Vertretung der Albaner ein.

2006 deklarierte Georgiewski sich als ethnischer Bulgare, woraufhin er die bulgarische Staatsbürgerschaft erhielt.[1] Seit 2007 ist er in Bulgarien für die Partei GERB politisch aktiv und in Mazedonien für die VMRO-NP.[2]

Im März 2011 sprach sich Georgievski in einem Interview mit Radio Free Europe für einen Kompromiss im Namensstreit mit Griechenland im Namen der euro-atlantischen Integration Mazedoniens aus. Es erklärte, dass Mazedonien ein multiethnischer und multireligiöser Staat sei.[3]

Berufliche und politische Laufbahn[Bearbeiten]

  • 1990–2002 Vorsitzender der VMRO-DPMNE
  • 1991 Vizepräsident der Republik Mazedonien
  • 1992–1995 Abgeordneter
  • 1998–2002 Ministerpräsident der Republik Mazedonien

Bibliographie[Bearbeiten]

  • Ljubtscho Georgiewski: Mit dem Gesicht zur Wahrheit. Ausgewählte Aufsätze, Essays und Vorträge (bulg. С лице към истината. Избрани статии, есета, речи), Verlag Balkani, Sofia, 2007, ISBN 978-954-9446-46-3

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.president.bg/v_iziavi.php?id=2644&st=10.
  2. Ljubčo Georgievski has activated himself in the Bulgarian politics (Makedonisch), Macedonian A1 Television. 8. August 2007. 
  3. Interview mit Ljubčo Georgievski (Makedonisch) von 6. März 2011 auf Radio Free Europe