Marcel Grossmann

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Marcel Grossmann

Marcel Grossmann (* 9. April 1878 in Budapest; † 7. September 1936 in Zürich) war ein ungarischer Mathematiker und Professor an der ETH Zürich.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Er besuchte die Grundschulen in Basel, studierte dann Mathematik in Zürich und wurde Assistent bei Otto Wilhelm Fiedler. 1902 promovierte er bei Fiedler an der Universität Zürich mit einer Arbeit Über die metrischen Eigenschaften kollinearer Gebilde (Frauenfeld, Huber, 1902, Umfang 27 Seiten + 3 Blätter, Diss. Univ. Zürich). Von 1901 bis 1905 war er Lehrer in Frauenfeld und später in Basel. Im Jahr 1907 wurde er Professor für darstellende Geometrie und Geometrie der Lage an der ETH und blieb dies bis zum Jahr 1927. Grossmann war in den Jahren 1916/1917 Präsident der Schweizerischen Mathematischen Gesellschaft, die er 1910 mitbegründet hat.

[Bearbeiten] Werk

Der Physiker Albert Einstein war ein Studienkollege Grossmanns. Einstein wandte sich immer wieder mit mathematischen Fragestellungen an ihn, und die beiden veröffentlichten auch einige Arbeiten zusammen, so z. B. „Entwurf einer verallgemeinerten Relativitätstheorie und einer Theorie der Gravitation : I. Physikalischer Teil von Albert Einstein; II. Mathematischer Teil von Marcel Grossmann“ (Leipzig, Berlin, B.G. Teubner, 1913).

[Bearbeiten] Ehrungen

Seit 1975 treffen sich alle drei Jahre Physiker und Astronomen auf dem so genannten Marcel Grossmann Meeting, auf dem aktuelle Entwicklungen und Fortschritte in der theoretischen und experimentellen Allgemeinen Relativitätstheorie, der Gravitation und den relativistischen Feldtheorien vorgestellt und diskutiert werden.

[Bearbeiten] Weblinks

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