Frauenfeld

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Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Frauenfeld im Schweizer Kanton Thurgau. Für weitere Bedeutungen siehe Frauenfeld (Begriffsklärung).
Frauenfeld
Wappen von Frauenfeld
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau (TG)
Bezirk: Frauenfeldw
BFS-Nr.: 4566i1f3f4
Postleitzahl: 8500
UN/LOCODE: CH FRN
Koordinaten: 709726 / 26827347.5568.8965417Koordinaten: 47° 33′ 22″ N, 8° 53′ 47″ O; CH1903: 709726 / 268273
Höhe: 417 m ü. M.
Fläche: 27.4 km²
Einwohner: i24'119 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 880 Einw. pro km²
Ausländeranteil: 22,2 % (31. Dezember 2011)[2]
Stadtpräsident: Carlo Parolari (FDP)
Website: www.frauenfeld.ch
Blick auf Frauenfeld, im Hintergrund der Bodensee

Blick auf Frauenfeld, im Hintergrund der Bodensee

Karte
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Die Stadt Frauenfeld (im einheimischen Dialekt: [(ts) ˈfʀaʊəfɛld̥])[3] ist eine politische Gemeinde und der Hauptort des Schweizer Kantons Thurgau sowie des Bezirks Frauenfeld. Aufgrund seiner geographischen Lage und der wirtschaftlichen und politischen Verortung gehört Frauenfeld sowohl zur Metropolregion Zürich als auch zur Ostschweiz. Zusammen mit den angrenzenden Gemeinden Felben-Wellhausen und Gachnang bildet sie die Agglomeration Frauenfeld mit knapp 28'000 Einwohnern.

Auf «unserer lieben Frauen Feld», also einer der Muttergottes geweihten Flur, einer Hochfläche, die nach Westen steil in die Thurebene, im Süden in einem felsigen Absturz zur Murg abfällt, wurde der Kern der Stadt Frauenfeld ab zirka 1230 auf einem Rechteck von 250 x 110 Meter erbaut.

Die heutige Stadt Frauenfeld besteht aus den acht Quartieren Vorstadt (Altstadt und obere Vorstadt), Ergaten-Talbach, Kurzdorf, Langdorf, Herten-Bannhalde, Huben, Gerlikon und Erzenholz-Horgenbach-Osterhalden.

Geschichte[Bearbeiten]

Vor- und Frühgeschichte[Bearbeiten]

Die ältesten Siedlungszeugnisse auf dem heutigen Stadtgebiet stellen Gräber aus der Latènezeit dar, die östlich von Langdorf gefunden worden sind.

Durch die nördlich der Stadt gelegene Grosse Allmend verlief die Römerstrasse von Oberwinterthur nach Pfyn. Gutshöfe standen zu Talbach und zu Oberkirch, wo für das Frühmittelalter ein Friedhof nachgewiesen ist und spätestens im 9. Jahrhundert eine Kirche errichtet wurde.

Name und Stadtgründung[Bearbeiten]

Zum ersten Mal wird in einer Urkunde vom 24. August 1246 im Namen eines Ritters (B. von Vrowinvelt) auf Frauenfeld Bezug genommen. Die Siedlung entstand wohl im zweiten Drittel des 13. Jahrhunderts in unmittelbarer Nachbarschaft zum spätestens um 1230 erbauten Turm des Frauenfelder Schlosses, auf dem sich von Eschikofen bis Gachnang erstreckenden Grund des Klosters Reichenau. Der erste Bestandteil des Namens Frauenfeld dürfte sich auf die Jungfrau Maria, Schutzpatronin der Reichenauer Klosterkirche in Mittelzell, beziehen. [3][4]

Erst 1286 ist Frauenfeld als Stadt bezeugt, die damals sicherlich unter habsburgischer Landesherrschaft stand, wogegen für die Zeit vorher die genauen Verhältnisse nicht geklärt sind.

Spätmittelalter[Bearbeiten]

Schloss Frauenfeld mit dem Postgebäude (links) und dem Rathaus (rechts)

Die Burg, ehemals im Besitz der Ritter von Frauenfeld-Wiesendangen, ging im späten 14. Jahrhundert an die Landenberger über. Durch die dauernde Verpfändung der Grafschaft Kyburg, von der aus das Amt Frauenfeld vorher verwaltet worden war, gewann die Stadt als landesherrlicher Sitz nun an Bedeutung.

Zwischen 1415 und 1442 stand Frauenfeld unter der Schirmherrschaft eines Reichslandvogts, danach gehörte es bis zur endgültigen Eroberung des Thurgaus durch die Eidgenossen im Jahr 1460 zu Österreich.

In der Folgezeit fanden in Frauenfeld mehrmals Tagsatzungen statt, und seit 1499 war die Stadt Landgerichtsort; ab 1504 residierte der Thurgauer Landvogt in Frauenfeld.

Frühe Neuzeit[Bearbeiten]

Die Stadt Frauenfeld in der Chronik von Johannes Stumpf (1548)

Obwohl Frauenfeld bis 1531 überwiegend zum reformierten Bekenntnis übergetreten war, konnten die Katholiken ihren Anspruch auf Vertretung in den städtischen Behörden zunächst aufrechterhalten; erst in der Zeit zwischen 1712 und 1720 wurden sie aus allen städtischen Ämtern verdrängt. Bis zum Bau der neuen evangelischen Stadtkirche 1645 teilten sich beide Konfessionen die beiden alten Kirchen in Frauenfeld und Oberkirch. 1595 wurde vor der Stadt ein Kapuzinerkloster errichtet.

Seit 1712 wurden in Frauenfeld mehrmals Tagsatzungen abgehalten (in regelmässigem Wechsel mit Baden), von 1742 bis 1797 tagten die Eidgenossen schliesslich ständig hier.

In den Jahren 1771 und 1788 wurde die Stadt von verheerenden Feuerbrünsten heimgesucht, bei denen die meisten alten Häuser zerstört wurden. Das heutige Stadtbild wurde daher in hohem Masse am Ende des 18. Jahrhunderts geprägt, besonders durch die spätbarocken und klassizistischen Repräsentationsbauten, die teilweise auf die Tagsatzungsdelegationen der verschiedenen Kantone zurückzuführen sind (Luzerner Haus, Berner Haus).

Die aufkommende Industrialisierung im 18. Jahrhundert wurde durch die besonders von den im ausgehenden 17. Jahrhundert gegründeten Zünften beförderte starke Abschliessung des städtischen Gewerbes deutlich behindert; sie beschränkte sich auf die Vorstädte, in denen einige Seidenverarbeitungsbetriebe entstanden.

1798 bis heute[Bearbeiten]

Katholische Stadtkirche St. Nikolaus in Frauenfeld

Mit der Einrichtung der Helvetik wurde Frauenfeld Hauptort des nun aus der gemeinen Herrschaft der acht alten Orte entlassenen Thurgaus. Diese Stellung hat die Stadt bis heute behalten, jedoch tagt das Kantonsparlament seit 1832 halbjährlich abwechselnd in Frauenfeld und in Weinfelden.

In der Folge der politischen Umwälzungen um 1800 öffnete sich die Stadt zusehends. 1807 wurde das seit vor 1606 bestehende Einbürgerungsverbot beseitigt, verschiedene politische Vereinigungen wurden gegründet, die Thurgauer Zeitung (bis 1809 Wochenblatt für den Kanton Thurgau) erschien. Zwischen 1804 und 1846 fielen die Befestigungsanlagen, und in den Jahren 1813 bis 1816 liess Bernhard Greuter, der ab 1805 in Frauenfeld eine Filiale seiner Islikoner Textilfärberei betrieb, den Stadtgraben auffüllen und eine Promenade anlegen.

1855 wurde Frauenfeld mit der Eröffnung der Strecke ZürichRomanshorn ans Eisenbahnnetz angeschlossen; 1887 nahm die Frauenfeld-Wil-Bahn den Betrieb auf.

Neben dem Turm des Schlosses als Zeuge des Mittelalters erhielt Frauenfeld 1906 zwei weitere Türme, welche der Stadt ihr unverwechselbares Gesicht gaben: der Turm der neubarocken, mit Jugendstilelementen verzierten katholischen Stadtkirche St. Nikolaus mit dem 45 m hohen Kirchturm sowie der achteckige Turm des nach Süden erweiterten Rathauses. In den 30er Jahren folgte der quadratische Turm der evangelischen Stadtkirche.

Seit 1812 bestand die Municipalgemeinde Frauenfeld mit ihren Ortsgemeinden Frauenfeld, Langdorf, Kurzdorf, Huben, Herten und Horgenbach; 1849 wurden die Aumühle und vorübergehend der Weiler Schönenhof zur Stadt geschlagen. 1919 gingen alle diese Ortschaften in der neuen Einheitsgemeinde Frauenfeld auf, in welche 1998 noch die Ortsgemeinde Gerlikon sowie die Weiler Schönenhof und Zelgli, die bis dahin zur Ortsgemeinde Oberwil gehörten, aufgenommen wurden.

Die Bürgergemeinde Frauenfeld verlor gemäss der neuen Kantonsverfassung am 1. Januar 1870 ihre Stellung als Trägerin der öffentlichen Interessen. Sie verwaltet noch das ausgeschiedene Eigentum der Bürger. Die hauptsächlichen öffentlichen Aufgaben werden von der Ortsgemeinde wahrgenommen.[5]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Am 31. Dezember 2011 lebten 23'527 Menschen in Frauenfeld, davon hatten 22,2 Prozent kein Schweizer Bürgerrecht.[2]

Nationalität[6] 1970 1980 1990 2000 2010
SchweizSchweiz Schweiz 78,32 % 82,25 % 78,30 % 77,53 % 77,71 %
ItalienItalien Italien 14,56 % 9,85 % 8,70 % 6,76 % 5,13 %
PortugalPortugal Portugal n.n. n.n. 5,26 % 4,90 % 4,54 %
DeutschlandDeutschland Deutschland 2,20 % 1,40 % 1,19 % 1,37 % 3,20 %
MazedonienMazedonien Mazedonien n.n. n.n. n.n. 1,91 % 1,86 %
TurkeiTürkei Türkei 0,34 % 0,85 % 1,35 % 1,18 % 0,83 %
SpanienSpanien Spanien 1,60 % 1,31 % 1,19 % 0,82 % 0,54 %
OsterreichÖsterreich Österreich 1,19 % 0,69 % 0,53 % 0,55 % 0,44 %
KroatienKroatien Kroatien n.n. n.n. n.n. 0,57 % 0,38 %
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina n.n. n.n. n.n. 0,45 % 0,22 %
SlowenienSlowenien Slowenien n.n. n.n. n.n. 0,06 % 0,08 %
Übrige 1,79 % 3,65 % 3,48 % 3,90 % 5,22 %

Konfessionen[Bearbeiten]

Am 31. Dezember 2011 gehörten 38,8 Prozent der Bevölkerung zur Evangelisch-reformierten Kirche und 35,6 Prozent zur Römisch-katholischen Kirche.[7]

In der lokalen Sektion der Evangelischen Allianz verbunden sind die Evangelisch-reformierte Kirche, die Evangelisch-methodistische Kirche, die Chrischona-Gemeinde, die Gemeinde von Christen, die Morija-Gemeinde und die Pfingstgemeinde.[8]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Frauenfeld ist Standort zahlreicher bedeutender Unternehmen. Von weltweiter Bedeutung sind die Firmen Sia Abrasives, Baumer und der Europasitz des amerikanischen Chemieunternehmens Chemtura. Für die Landwirtschaft von Bedeutung ist die Zuckerfabrik in Frauenfeld West. Ausserdem ist Frauenfeld Standort eines Paketverteilzentrums der Schweizerischen Post. Ein grosser Wirtschaftsfaktor ist auch der Waffenplatz (Ausbildungsgelände des Militärs) auf der Allmend im Norden der Stadt.

Verkehr[Bearbeiten]

Frauenfeld liegt an den Autobahnen A7 (Frauenfeld West und Frauenfeld Ost) und A1 (Matzingen/Frauenfeld Süd), die Stadt ist Knotenpunkt der Hauptstrassen 1 und 14. Direkte Bahnverbindungen bestehen vom Bahnhof Frauenfeld in Richtung Winterthur/Zürich/Bern, Romanshorn, Konstanz und Wil SG.

Frauenfeld besitzt seit 1999 den angeblich ersten unterirdischen Kreisverkehr Europas.[9] Dank dieses Kreisels ist der Bahnhofplatz weitgehend für den Publikumsverkehr gesperrt. In einer Volksabstimmung am 11. März 2007 wurde über die F21 (Verkehrsentlastung und Aufwertung des Stadtzentrums) abgestimmt. Diese zweite Untertunnelung der Innenstadt wurde jedoch knapp verworfen.[10]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die verkehrsberuhigte Altstadt mit Gesandtschaftshäusern aus dem 18. Jahrhundert befindet sich oberhalb des Bahnhofs. Hier über der Murg stehen das Schloss Frauenfeld und das Rathaus nebeneinander. In der Innenstadt finden sich weitere markante geschichtsträchtige Gebäude wie die Baliere am Kreuzplatz oder das Bernerhaus am Bankplatz.

Im Kirchenraum der 1906 errichteten Kirche St. Nikolaus finden sich Altar-Wandbilder von Karl Manninger sowie eine Metzler-Orgel. In der südlichen Häuserzeile der Altstadt befindet sich die Reformierte Stadtkirche, ebenfalls mit einer Metzler-Orgel von 1977 sowie einem 1930 von Augusto Giacometti gestalteten Chorfenster. Im Kurzdorf (nördlich der Murg) steht die schlichte St. Johann-Kirche mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Die älteste Kirche Frauenfelds ist die St. Laurentius-Kirche in Oberkirch, erstmals erwähnt 889.[11]

Auf der Anhöhe über dem Langdorf befindet sich der Plättli-Zoo, der rund fünfzig Tierarten aus aller Welt sowie einen Streichelzoo beherbergt.[12]

Kultur[Bearbeiten]

Die Stadt besitzt drei kantonale Museen: das Historische Museum, das Naturmuseum, das 2012 für den Europäischen Museumspreis nominiert wurde, das Museum für Archäologie, ausserdem die Kantonsbibliothek. Weitere Kulturinstitutionen sind die Kulturbeiz KAFF, die Theaterwerkstatt Gleis 5, die Stadtgalerie Baliere, die Sternwarte Oberherten, das Stadtcasino, die Festhalle Rüegerholz.

Die einstige Schraubenfabrik ist heute als Eisenwerk ein Kultur-, Wohn und Arbeitszentrum und wurde mit dem Schweizer Heimatschutzpreis sowie einem UNESCO-Preis ausgezeichnet.

In nächster Nähe zu Frauenfeld liegt die Kartause Ittingen mit dem Kunstmuseum Thurgau und dem Klostermuseum sowie einem Tagungszentrum.[13]

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Der national am meisten beachtete kulturelle Grossanlass in Frauenfeld ist das Openair Frauenfeld auf der Grossen Allmend, das seit 1985 stattfindet und inzwischen der grösste Hip-Hop-Openair Europas ist. Jährlich findet in Frauenfeld ein Blues Festival und zweijährlich das internationale Jazztreffen Generations statt.[14] Im Zweijahresrhythmus findet in Frauenfeld der Jugendkulturpreis statt.

Sport und Freizeit[Bearbeiten]

Der Sportplatz Kleine Allmend umfasst eine komplette Leichtathletikanlage, fünf grosse Rasenspielfelder, einen Kunstrasenplatz sowie eine Finnenbahn. Gleich daneben befinden sich eine Kunsteisbahn sowie ein moderner Skatepark. Auf der Allmend liegt auch die Pferderennbahn Frauenfeld. Ausserdem gibt es eine ganzjährig geöffnete Badeanlage mit Hallenbad, Freibad, Sprudelbad und 50m-Sportbecken.[15] Der ortsansässige Fußballverein, der FC Frauenfeld, spielt in der Saison 2014/15 in der 2. Liga Interregional. Der Eishockeyverein, der EHC Frauenfeld, ist in der 1. Liga Ost beheimatet.

Bildung[Bearbeiten]

Primarschulhaus Spanner

In Frauenfeld gibt es 9 Primarschulen; Ergaten, Erzenholz, Herten, Huben, Kurzdorf, Langdorf, Oberwiesen, Schollenholz und Spanner. Es gibt die Sekundarschulen Auen und Reutenen.

An der Ringstrasse befindet sich die Kantonsschule Frauenfeld, die älteste und grösste der vier thurgauischen Mittelschulen. Ebenfalls in den Räumen der Kantonsschule befindet sich die Thurgauisch-Schaffhauserische Maturitätsschule TSME. Im Kurzdorfquartier direkt an der Murg steht das Bildungszentrum für Technik, eine kantonale Berufsschule, zu der auch die technische Berufsmaturitätsschule des Kantons Thurgau gehört. In Frauenfeld haben ausserdem das Haus des Lernens, die Klubschule Migros sowie die Schule für Wirtschaft und Sprachen (SWS) ihre Standorte.[16]

Partnerstädte[Bearbeiten]

  • OsterreichÖsterreich Kufstein: Seit dem Zweiten Weltkrieg unterhält Frauenfeld partnerschaftliche Beziehungen zu Kufstein in Österreich. Die Städtepartnerschaft wird in Form von Kultur-, Geschenks- und Informationsaustausch sowie gemeinsamen Veranstaltungen gefördert.

Bilder[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Bekannte Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Folgende Persönlichkeiten sind in Frauenfeld geboren. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr:

«Stadtoriginale»[Bearbeiten]

  • Maria Ammann (Schleife-Marie) (1913–1989), Wirtin
  • Hans Sollberger (Solli) (1919–1991), Coiffeur und Ehrenbarbier der Stadt Frauenfeld

Weitere Persönlichkeiten in Verbindung mit Frauenfeld[Bearbeiten]

  • Franz Anton Mesmer (1734–1815), Arzt und Heiler, Begründer des «thierischen Magnetismus». Bereits 1794 hatte er das Thurgauische Landrecht erworben. Er lebte 1809, 1811 und 1814 (Steuerlisten) in der Zürcherstrasse 153.[19]
  • Peter Bein (1736–1818), Baumeister
  • Johann Konrad Kern (1808–1888), Jurist und Nationalrat. Ehrenbürger von Frauenfeld (1852)
  • Hans Baumgartner (1911–1996), Fotograf und Lehrer. An der Frauenfelder Vorschule für Pflegeberufe 1969 bis 1977, lebte ab 1993 bis zu seinem Tod in Frauenfeld.
  • Kurt Felix (1941–2012), Fernsehmoderator und -journalist. 1960 bis 1965 Lehrer an der Primar- und Berufsfachschule in Frauenfeld
  • Manuel Liniger (Manillio) (* 1987), Schweizer Rapper, geboren in Frauenfeld, aufgewachsen in Solothurn

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Frauenfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. a b Zahlen & Fakten. Stadt Frauenfeld. Abgerufen am 3. Dezember 2012.
  3. a b Philipp Obrist, Frauenfeld TG (Frauenfeld) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG), Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 366.
  4. Department f. Erziehung u. Kultur d. Kantons Thurgau: Thurgauer Namenbuch, Band 1.1 (ISBN 3-7193-1309-3), S. 492ff
  5. Mitteilung von Titus Moser, Präsident der Bürgergemeinde Frauenfeld
  6. http://www.frauenfeld.ch/documents/130114_FFinZahlen.pdf Seite 10. (abgerufen am: 6. August 2013).
  7. http://www.frauenfeld.ch/xml_1/internet/de/application/d1/f838.cfm (abgerufen am 29. Februar 2012).
  8. http://www.each.ch/ea-frauenfeld.html (abgerufen am: 29. Februar 2012).
  9. http://www.frauenfeld.ch/xml_1/internet/de/application/d1/d178/f179.cfm
  10. http://www.frauenfeld.ch/xml_1/internet/de/file/xmlsafe/news/page/detail994.cfm
  11. "Erlebniswelt Regio Frauenfeld": http://www.regiofrauenfeld.ch/xml_1/internet/de/application/d83/f147.cfm, Stand: 14. Juni 2012
  12. Regio Frauenfeld, Freizeit: http://www.regiofrauenfeld.ch/xml_1/internet/de/application/d83/d114/f184.cfm, Stand: 14. Juni 2012
  13. Offizielle Webseite der Kartause Ittingen: http://www.kunstmuseum.ch, Stand: 14. Juni 2012
  14. Offizielle Webseite der Stadt Frauenfeld: http://www.frauenfeld.ch/xml_1/internet/de/application/d820/d1942/f1944.cfm; Stand: 14. Juni 2012
  15. Offizielle Webseite der Stadt Frauenfeld: http://www.frauenfeld.ch/xml_1/internet/de/application/d10/d194/f1690.cfm, Stand: 14. Juni 2012
  16. Offizielle Webseite der Stadt Frauenfeld: http://www.frauenfeld.ch/xml_1/internet/de/application/d820/d1943/f1956.cfm, Stand: 14. Juni 2012
  17. Schrift von Gertrud Huber-Brast (PDF; 1,1 MB)
  18. thurgauerzeitung.ch: Thurgauerzeitung Online: Gemeindebibliothek, Zugriff am 6. März 2010
  19. Karl Bittel: Der berühmte Hr. Doct. Mesmer. 1734-1815. Auf seinen Spuren am Bodensee im Thurgau und in der Markgrafschaft Baden mit einigen neuen Beiträgen zur Mesmer-Forschung. Aug. Feyel, Buchdruckerei und Verlagsbuchhandlung, Überlingen 1939. S. 17-18.