Maribo

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Dänemark Maribo
Wappen von Maribo
Maribo (Dänemark)
Maribo
Maribo
Basisdaten
Staat: Dänemark
Verwaltungsbezirk: Sjælland
Landschaftsregion: Lolland
Kommune (seit 2007): Lolland
Koordinaten: 54° 47′ N, 11° 30′ O54.77506388888911.507344444444Koordinaten: 54° 47′ N, 11° 30′ O
Gegründet: um 1400
Einwohner: (2012[1]) 6.003
Fläche: 154 km²
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner je km²
Postleitzahl: 4930
Website: www.maribo.dk
Klosterkirche von Maribo
Klosterkirche von Maribo

Maribo ist ein dänischer Ort am Maribosee auf der Insel Lolland in der Region Sjælland. Maribo ist Verwaltungssitz der Lolland Kommune, die nach der Kommunalreform 2007 aus den bestehenden Kommunen Højreby, Holeby, Maribo, Nakskov, Ravnsborg, Rudbjerg und Rødby gebildet wurde. Der Ort hat 6003 Einwohner (Stand 1. Januar 2012[1]) auf einer Fläche von 154 km².

Unmittelbar am Seeufer befindet sich die 1470 fertiggestellte ehemalige Klosterkirche, die mittlerweile Bischofskirche des Bistums für Lolland und Falster geworden ist. Hier verbrachte Leonora Christina Ulfeldt die letzten 13 Jahre ihres Lebens. Kaj Munk (1898-1944) der Pfarrer, Schriftsteller und Widerstandskämpfer war, ist in Maribo geboren.

Etwa sieben Kilometer nördlich des Stadtzentrums befindet sich der Hafenort Bandholm. Von Maribo nach Bandholm verkehrt im Sommerhalbjahr eine Museumseisenbahn. Zur Maribo Kommune gehörten auch die Inseln Askø und Lilleø. Sie sind von Bandholm aus per Fähre zu erreichen. An Bandholm angrenzend liegt der Safaripark Knuthenborg, mit einer Fläche von knapp 6 km² der größte Safaripark Skandinaviens.

Inhaltsverzeichnis

Verkehr [Bearbeiten]

An Maribo vorbei führt die Autobahn E 47 von Rødbyhavn nach Kopenhagen. Die Landesstraße 9 führt von der Autobahn Richtung Westen nach Tårs bei Nakskov. Von dort verkehrt eine Fähre zur Nachbarinsel Langeland.

An das Schienennetz ist Maribo über die private Lollandsbanen angeschlossen. Diese betreibt die Strecke von Nakskov über Maribo nach Nykøbing auf Falster. Auf einer Nebenstrecke nach Bandholm verkehrt in den Sommermonaten die Museumsbahn Maribo-Bandholm.

Rund um Maribo existiert ein relativ dichtes Netz von Buslinien. Dazu gehören auch Überlandlinien, die Maribo zum Beispiel mit Odense auf Fünen verbinden.

Runenstein [Bearbeiten]

Der Sædingestein ist ein Runenstein der im Jahre 1859 in Nebbelunde entdeckt wurde Er steht im Lolland-Falster Stiftsmuseum in Maribo.

Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]

Ostsee-Meteorit [Bearbeiten]

Am 17. Januar 2009 explodierte über der Insel Lolland der sogenannte Ostsee-Meteorit. Bruchstücke des Meteoriten wurden später in der Nähe von Maribo gefunden und tragen daher offiziell den Namen des Ortes.

Sonstiges [Bearbeiten]

Aus Maribo stammt auch die gleichnamige Käsesorte, ein Käse mit trockener, gelblicher Rinde, reiskorngroßen Löchern und leicht säuerlichem Geschmack.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. a b Statistikbanken -> Befolkning og valg -> BEF44: Folketal pr. 1. januar fordelt på byer (dänisch)

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Maribo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien